Okay, lasst uns ehrlich sein. Gibt es einen Film, der uns alle ein bisschen… nachdenklich gemacht hat? Ich rede natürlich von Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran. Oder, wie ich ihn nenne: "Der Film, der mich dazu brachte, über Feigen nachzudenken".
Kein Witz. Feigen. Vorher? Achselzucken. Danach? Philosophische Betrachtungen über Reife, Süße und die Vergänglichkeit des Lebens. Das ist die Macht dieses Films. Aber da ist noch was.
Die Sache mit dem Lächeln
Monsieur Ibrahim, gespielt vom unvergleichlichen Omar Sharif, lächelt ständig. Wirklich ständig. Anfangs denkt man: "Oh, wie freundlich!" Später: "Moment mal… ist da mehr dahinter?" Dann: "Ist er der erleuchtetste Mensch, den ich je in einem Film gesehen habe? Oder einfach nur… ein bisschen komisch?"
Unpopuläre Meinung: Ich glaube, er ist beides. Und das ist das Schöne daran. Er ist weise, er ist freundlich, aber er ist auch… ein bisschen verschroben. Perfekt unperfekt, sozusagen.
Und Momo? Der junge Jude, der Freundschaft mit ihm schließt? Ach, Momo. Ein Teenager voller Fragen, Unsicherheiten und gestohlenem Konservenessen. Wer kann sich nicht damit identifizieren? Außer vielleicht mit dem Konservenessen-Klauen. Das ist… vielleicht nicht so relatable.
Monsieur Ibrahim et les Fleurs du Coran
Die Wahrheit über Tankstellen und Weisheit
Die Tankstelle von Monsieur Ibrahim ist der Nabel der Welt. Ehrlich. Da passieren mehr philosophische Gespräche als in jeder Uni-Vorlesung. Und das alles zwischen Benzindämpfen und dem Geruch von… naja, Feigen.
Ich meine, wo sonst bekommt man Lebensweisheiten über die Liebe, den Glauben und die Bedeutung von einem guten Lächeln direkt an der Zapfsäule? Antwort: Nirgends. Deshalb ist dieser Film so besonders.
Ich weiß, ich weiß. Es ist ein Klischee. Alter weiser Mann hilft jungem Mann, seinen Weg zu finden. Bla bla bla. Aber hey, manchmal funktionieren Klischees einfach. Und Monsieur Ibrahim macht es so gut, dass man ihm jedes Wort glaubt. Sogar die über Feigen.
Amazon.com: Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran (Audible Audio
"Es ist nicht das, was du anschaust, sondern was du siehst."
- Monsieur Ibrahim (wahrscheinlich)
Monsieur Ibrahim Et Les Fleurs Du Coran: Schmitt, Eric-Emmanuel
Der Koran und die Blumen (und die Feigen!)
Der Titel ist natürlich ein bisschen irreführend. Es geht nicht nur um Religion. Es geht um Freundschaft, Akzeptanz und die Schönheit im Alltäglichen. Und natürlich um die heilende Kraft eines guten Lächelns.
Und ja, es geht auch ein bisschen um den Koran. Aber eben auch um die "Blumen". Um die kleinen, unscheinbaren Momente, die das Leben ausmachen. Um das Lachen, das Weinen, das Tanzen und das… Feigenessen.
Unpopuläre Meinung Nr. 2: Ich glaube, jeder sollte diesen Film einmal im Jahr sehen. Einfach so. Als kleine Erinnerung daran, dass das Leben schön sein kann, auch wenn es manchmal kompliziert ist. Und als Anregung, öfter zu lächeln.
Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran by Pablo Díaz Madera on Prezi
Das Ende vom Lied (oder vom Film)
Das Ende… hach, das Ende. Ich will nicht spoilern, aber lasst uns sagen, es ist… bittersüß. Es ist traurig, es ist schön, es ist… eben das Leben. Und es hinterlässt einen mit dem Wunsch, sofort nach einem Freund zu suchen, ihm eine Feige zu schenken und ihm zuzulächeln.
Also, was ist das Fazit? Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran ist mehr als nur ein Film. Es ist eine Lebenseinstellung. Eine Einladung, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Und eine Erinnerung daran, dass manchmal, die größten Weisheiten in den einfachsten Dingen stecken. Und vielleicht, nur vielleicht, in einer saftigen, reifen Feige.