Mens Sana In Corpore Sane

Kennen Sie das Gefühl, wenn Ihr Gehirn sich anfühlt wie ein Topf Spaghetti? Verwirrt, verheddert und definitiv nicht bereit, auch nur die einfachste Matheaufgabe zu lösen? Wir alle kennen das. Aber was wäre, wenn ich Ihnen sage, dass die Lösung nicht in einer weiteren Tasse Kaffee liegt, sondern in... nun, Bewegung?
Der lateinische Ohrwurm
Hinter diesem Gedanken steckt ein alter lateinischer Spruch: "Mens sana in corpore sano." Klingt erstmal kompliziert, ist es aber nicht. Übersetzt bedeutet es so viel wie: "Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper." Kurz gesagt: Wenn Ihr Körper fit ist, profitiert auch Ihr Kopf davon. Und umgekehrt.
Stellen Sie sich vor, der römische Dichter Juvenal, der diesen Satz geprägt hat, hätte heutzutage eine Fitness-App erfunden. Er hätte bestimmt Millionen verdient! Vielleicht hätte er aber auch einfach nur Jogginghosen an, eine Pizza in der Hand und würde sich beschweren, dass sein WLAN nicht funktioniert. Wer weiß?
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Aber zurück zum Thema. Die Idee ist, dass Körper und Geist keine getrennten Einheiten sind. Sie sind wie ein altes Ehepaar: Wenn einer schlecht drauf ist, leidet der andere mit. Wenn Sie also regelmäßig Sport treiben, bekommt Ihr Gehirn eine Art VIP-Behandlung.
Denken Sie nur an die Endorphine, die beim Sport ausgeschüttet werden. Das sind quasi die kleinen Glücksbotschafter Ihres Körpers. Sie reduzieren Stress, verbessern die Stimmung und machen Sie einfach... glücklicher! Und wer könnte nicht ein bisschen mehr Glück vertragen, besonders wenn der Chef mal wieder schlechte Laune hat oder der Computer streikt?

Mehr als nur Muskeln
Es geht aber nicht nur um Endorphine. Regelmäßige Bewegung verbessert auch die Durchblutung des Gehirns. Stellen Sie sich vor, Ihr Gehirn bekommt eine Art "Brain Spa". Mehr Sauerstoff, mehr Nährstoffe, weniger Ablagerungen. Klingt gut, oder? Dadurch können Sie sich besser konzentrieren, leichter lernen und sogar Ihr Gedächtnis verbessern.
Ich erinnere mich an meine Oma Erna. Sie war immer topfit, hat bis ins hohe Alter ihren Garten umgegraben und jeden Tag einen Spaziergang gemacht. Und sie war immer hellwach und wusste genau, wer wann Geburtstag hat (und wer vergessen hatte, ihr zu gratulieren!). Vielleicht lag es ja wirklich an ihrer körperlichen Aktivität.
Der innere Schweinehund und seine Tricks
Natürlich ist es nicht immer einfach, sich aufzuraffen. Der innere Schweinehund ist ein Meister der Ausreden. "Es regnet!", "Ich bin müde!", "Ich habe keine Zeit!". Wir kennen sie alle.

Aber vielleicht hilft es, sich daran zu erinnern, dass es nicht immer ein Marathon sein muss. Ein kurzer Spaziergang, eine Runde Yoga oder einfach nur Tanzen im Wohnzimmer können schon einen Unterschied machen. Finden Sie etwas, das Ihnen Spaß macht, und machen Sie es regelmäßig. Und wenn Sie sich dabei albern fühlen – umso besser!
Die moderne Interpretation
"Mens sana in corpore sano" ist also keine verstaubte lateinische Weisheit. Es ist eine Erinnerung daran, dass wir Körper und Geist als Einheit betrachten sollten. Sorgen Sie für Ihren Körper, und Ihr Geist wird es Ihnen danken. Und vielleicht, nur vielleicht, werden Sie sogar ein bisschen glücklicher, klüger und entspannter dadurch.

Also, worauf warten Sie noch? Schalten Sie den Fernseher aus, ziehen Sie die Turnschuhe an und gehen Sie raus. Ihr Gehirn (und Ihr Körper) werden es Ihnen danken. Und wer weiß, vielleicht entdecken Sie ja sogar Ihre innere Erna!
Denken Sie daran: Ein bisschen Bewegung ist besser als gar keine. Und ein Lächeln macht alles noch besser!
Und wenn das alles nichts hilft, können Sie immer noch eine Pizza essen. Aber vielleicht danach einen kleinen Spaziergang machen?
