Meaning Of Social Mobility

Soziale Mobilität. Klingt schick, oder? Irgendwie nach einem neuen Trend aus Silicon Valley. Aber eigentlich ist es was ganz anderes. Es geht darum, ob du, vereinfacht gesagt, die Karriereleiter hochklettern kannst. Ob du besser dran bist als deine Eltern. Ob die Plackerei sich lohnt. Ob der Bäckerjunge eines Tages ein Schloss besitzt. (Okay, vielleicht kein Schloss. Aber eine schicke Eigentumswohnung wäre schon mal was!)
Früher, so in den Geschichtsbüchern, war das Leben ziemlich in Beton gegossen. Dein Vater war Schmied? Dann warst du auch Schmied. Deine Mutter putzte Böden? Dann war das dein Schicksal. Keine Chance, dem zu entkommen. Das nannte man dann Standesgesellschaft. Klingt nicht nach Spaß, finde ich.
Heute soll das anders sein. Jeder soll die Chance haben, sich hochzuarbeiten. Gleiche Chancen für alle! Das ist die Idee. Die Theorie ist super. In der Praxis… nun ja, da hakt es manchmal ein bisschen.
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Denn mal ehrlich, wie viele von uns kennen wirklich jemanden, der vom Tellerwäscher zum Millionär geworden ist? Ich kenne mehr Leute, die vom Tellerwäscher zum… naja… immer noch Tellerwäscher geworden sind. Oder vielleicht zum Restaurantmanager. Aber eben nicht zum Multimillionär. Nix gegen Restaurantmanager, die leisten tolle Arbeit. Aber wir reden ja von Aufstieg, von echter sozialer Mobilität.
Die Sache mit dem "Aufstieg"
Und was bedeutet eigentlich "Aufstieg"? Mehr Geld? Klar, mehr Geld ist nie verkehrt. Aber ist das alles? Was ist mit Glück? Was ist mit Zufriedenheit? Was ist mit dem Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun? Kann man sozial aufsteigen, wenn man einen Job macht, der einem die Seele auffrisst, nur weil er gut bezahlt ist?

Ich wage zu behaupten: Nein!
Ich finde, wir sollten soziale Mobilität neu definieren. Nicht nur als Aufstieg auf der Karriereleiter, sondern als die Freiheit, das Leben zu führen, das man sich wünscht. Unabhängig davon, wo man herkommt. Ob das nun ein Leben als Künstler, als Handwerker oder als Topmanager ist, sollte egal sein. Hauptsache, es macht einen glücklich.

Unpopuläre Meinung: Vielleicht ist es gar nicht so schlimm, wenn nicht jeder die Karriereleiter bis zum obersten Sprossen erklimmt. Vielleicht ist es viel wichtiger, dass jeder die Chance hat, seine Talente zu entfalten und ein erfülltes Leben zu führen. Auch wenn das bedeutet, dass man "nur" ein guter Bäcker, ein engagierter Lehrer oder ein leidenschaftlicher Gärtner ist.
Der Mythos vom Tellerwäscher zum Millionär
Lasst uns ehrlich sein: Die Geschichte vom Tellerwäscher zum Millionär ist doch meistens eine Legende. Eine schöne Legende, die uns Hoffnung gibt, aber eben trotzdem eine Legende. Meistens braucht man schon ein bisschen Startkapital, ein gutes Netzwerk oder einfach nur unverschämtes Glück, um ganz nach oben zu kommen.
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Und was ist so schlimm daran, ein "normales" Leben zu führen? Was ist so schlimm daran, einen Job zu haben, der einem Freude macht und genug Geld zum Leben einbringt? Muss man denn unbedingt reich und berühmt sein, um erfolgreich zu sein? Ich glaube nicht.
"Erfolg hat, wer das tut, was er liebt." – Irgendwer, irgendwann mal

Ich plädiere für eine realistischere Sicht auf soziale Mobilität. Für eine Sicht, die nicht nur auf Geld und Karriere fixiert ist, sondern auch auf Glück und Zufriedenheit. Für eine Sicht, die es jedem ermöglicht, sein volles Potenzial auszuschöpfen, egal wo er herkommt.
Vielleicht ist es an der Zeit, den Begriff soziale Mobilität durch etwas Neues zu ersetzen. Etwas, das besser beschreibt, was wir wirklich wollen: Die Freiheit, ein erfülltes und sinnvolles Leben zu führen. Die Freiheit, wir selbst zu sein.
Und falls ihr jetzt denkt, ich sei ein Träumer: Vielleicht habt ihr recht. Aber träumen darf man ja wohl noch, oder?
