Okay, Leute, Hand aufs Herz! Wer von uns hat noch nie eine E-Mail geschrieben, die er am liebsten direkt wieder vergessen würde? Ich rede von diesen Nachrichten, die so voller Fettnäpfchen stecken, dass man sich fragt, ob man heimlich ein Seminar bei Mario Barth absolviert hat. Aber keine Sorge, wir sind alle nur Menschen – und wir können alle besser werden! Lasst uns gemeinsam eintauchen in die Welt des "Mario Barth deckt auf" E-Mail-Schreibens, aber auf eine lustige, lockere Art!
Der Betreff: Das Tor zur Hölle (oder zum Posteingang)
Der Betreff ist wie die Visitenkarte deiner E-Mail. Ist er langweilig, kryptisch oder gar nicht vorhanden, landet deine Mail schneller im Papierkorb als Mario Barth "Deine Schwester!" rufen kann. Denk dran: Du willst Aufmerksamkeit erregen, aber nicht nerven. "Wichtige Anfrage" ist genauso öde wie "Dringend!!!". Lieber etwas Kreativität! Zum Beispiel: "Kurze Frage zu Projekt Supertoll" oder "Kaffeepause gefällig? (Betrifft Brainstorming)".
Die Anrede: Lieber Roboter oder liebe/r Kollege/in?
Die Anrede ist entscheidend für den ersten Eindruck. Ein steifes "Sehr geehrte Damen und Herren" schreckt ab. Wir sind doch nicht beim Finanzamt! Wenn du den Namen kennst, nutze ihn! "Liebe/r [Name]" ist immer eine gute Wahl. Bei einem lockeren Verhältnis darf es auch "Hallo [Name]" sein. Und falls du den Namen partout nicht herausfinden kannst, vermeide Floskeln und beginne einfach mit dem Inhalt. Hauptsache, du bleibst professionell, aber menschlich.
Kommen wir zum Herzstück: dem Inhalt. Hier gilt: Weniger ist mehr. Keine verschachtelten Sätze, keine Fachbegriffe, die niemand versteht. Schreib so, dass es auch deine Oma verstehen würde! Stell dir vor, Mario Barth müsste deine E-Mail übersetzen – er würde vermutlich alles vereinfachen und auf den Punkt bringen. Also, sei dein eigener Mario Barth und bringe deine Botschaft klar und deutlich rüber.
Beispiel:
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Schlecht: "In Bezug auf die jüngst stattgefundene Evaluierung der strategischen Ausrichtung unserer Kernkompetenzen im Bereich der Customer Relationship Management Prozesse..."
Besser: "Können wir kurz über die Ergebnisse der Kundenbefragung sprechen?"
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Siehst du den Unterschied? Einfach, verständlich und ohne unnötigen Ballast.
Der Ton: Freundlich, aber bestimmt
Der Ton macht die Musik – auch in E-Mails. Sei freundlich, aber lass dich nicht auf der Nase herumtanzen. Vermeide Sarkasmus und Ironie, denn die kommen schriftlich oft falsch an. Stell dir vor, Mario Barth würde versuchen, in einer E-Mail ironisch zu sein – das Ergebnis wäre wahrscheinlich ein riesiges Missverständnis. Also, bleib authentisch, aber respektvoll.
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Die Signatur: Deine persönliche Visitenkarte
Die Signatur ist deine digitale Visitenkarte. Sie sollte deinen Namen, deine Position, deine Firma und deine Kontaktdaten enthalten. Ein nettes Zitat oder ein witziger Spruch sind optional, aber übertreibe es nicht. Mario Barth würde wahrscheinlich seine komplette Bühnenroutine in die Signatur packen – aber das ist vielleicht doch etwas too much.
No-Gos beim E-Mail-Schreiben:
Rechtschreibfehler: Ein absolutes No-Go! Lass deine E-Mail von jemandem Korrektur lesen oder nutze eine Rechtschreibprüfung.
Caps Lock: SCHREIEN IST UNHÖFLICH!
Unnötige Anhänge: Schick nur das, was wirklich relevant ist.
Kettenbriefe: Bitte nicht!
Der Abschluss: Ein freundlicher Abschied
Der Abschluss ist wie das Händeschütteln am Ende eines Gesprächs. "Mit freundlichen Grüßen" ist immer eine gute Wahl. "Viele Grüße" ist etwas lockerer. Und bei einem sehr vertrauten Verhältnis darf es auch "Liebe Grüße" sein. Vergiss nicht, deinen Namen darunter zu schreiben.
Also, Leute, lasst uns gemeinsam die Welt der E-Mail-Kommunikation etwas freundlicher und verständlicher gestalten. Mit ein bisschen Humor und ein paar einfachen Regeln können wir alle zu E-Mail-Profis werden – ganz ohne Mario Barth-Effekt!