Make And Buy Analysis

Hand aufs Herz, Leute. Beim Thema "Make or Buy" – also selber machen oder kaufen – habe ich so meine ganz eigene Meinung. Und ich befürchte, die ist nicht sonderlich populär. Aber hey, dafür ist das Leben doch da, oder? Um ab und zu mal anzuecken.
Klar, die BWL-Professoren predigen immer von Kostenrechnung und strategischen Überlegungen. Alles schön und gut. Aber mal ehrlich: Wer hat schon Zeit für all das? Ich meine, wer wirklich? Wir alle rennen doch von Termin zu Termin, versuchen irgendwie den Tag zu überleben. Da soll ich jetzt noch eine detaillierte Analyse machen, ob es billiger ist, die Website selbst zu stricken oder doch lieber einen Profi ranzulassen? Puh!
Team Kaufen, ich brauche das!
Ich bin ganz klar im Team Kaufen. Ja, ich weiß, das klingt faul. Aber es ist einfach so. Ich bin schlicht und ergreifend zu ungeduldig, um etwas von Grund auf neu zu lernen. Wenn ich etwas brauche, will ich es jetzt. Sofort. Am besten schon gestern. Und wenn das bedeutet, dass ich ein paar Euro mehr ausgebe – geschenkt! Meine Nerven sind mir das wert.
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Nehmen wir mal das Beispiel Kuchenbacken. Ja, ein selbstgebackener Kuchen ist toll. Idyllisch. Instagram-tauglich. Aber der Stress! Mehl überall, verbrannte Ränder, und am Ende schmeckt er dann doch nicht so gut wie beim Bäcker. Sorry, aber da kaufe ich mir lieber ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte beim Konditor meines Vertrauens. Der hat das schließlich gelernt.
"Zeit ist Geld", hat schon Benjamin Franklin gesagt. Und ich finde, er hatte verdammt recht.
Und was ist mit handwerklichen Projekten? Regale bauen, Wände streichen, Möbel restaurieren? Respekt an alle, die das können. Aber ich habe zwei linke Hände und wenig Geduld. Das Ergebnis wäre wahrscheinlich ein schiefes Regal, eine fleckige Wand und ein ruiniertes Möbelstück. Da bezahle ich lieber jemanden, der Ahnung hat und das professionell erledigt.

Die dunkle Seite des "Selber Machens"
Klar, es gibt Argumente für das Selbermachen. Kreativität ausleben, Geld sparen, die Befriedigung, etwas Eigenes geschaffen zu haben. Alles valide Punkte. Aber lasst uns ehrlich sein: Oft scheitert es schon an der Umsetzung. Man fängt hochmotiviert an, aber dann verliert man die Lust. Das Projekt verstaubt in der Ecke und wird nie fertig. Und dann hat man nicht nur Geld, sondern auch noch Zeit verschwendet.
Und mal ganz abgesehen davon: Manche Dinge sind einfach zu kompliziert, um sie selbst zu machen. Eine komplizierte Software programmieren? Eine komplizierte Steuererklärung ausfüllen? Eine komplizierte Operation durchführen? Ähm, nein danke! Da überlasse ich das lieber den Experten.

Es gibt natürlich Ausnahmen. Wenn ich etwas wirklich gerne mache, dann investiere ich auch die Zeit und Mühe. Aber das ist eher die Ausnahme als die Regel. Meistens ist es einfach bequemer und stressfreier, etwas zu kaufen.
Die Kosten-Nutzen-Rechnung des Lebens
Am Ende ist es doch eine Frage der persönlichen Präferenzen und der individuellen Kosten-Nutzen-Rechnung. Was ist mir meine Zeit wert? Wie wichtig ist mir das Ergebnis? Wie viel Stress bin ich bereit in Kauf zu nehmen?

Und ganz ehrlich: Ich habe für mich entschieden, dass meine Zeit und meine Nerven zu kostbar sind, um alles selbst zu machen. Ich kaufe lieber, genieße mein Leben und lasse die anderen die Arbeit machen. Ist das dekadent? Vielleicht. Aber es ist mein Leben. Und ich lebe es gerne einfach.
Also, das nächste Mal, wenn du vor der Entscheidung stehst: Make or Buy? Denk daran: Manchmal ist es einfach besser, den Geldbeutel zu zücken und sich das Leben ein bisschen leichter zu machen. Und wer weiß, vielleicht ist das ja auch eine Art von unpopulärer Weisheit.
