Literarische Epoche Der Aufklärung

Okay, lasst uns mal ehrlich sein. Die Aufklärung! Klingt erstmal nach Hausaufgaben, oder? Mit viel Denken und noch mehr trockenen Texten. Aber hey, ich hab da so meine eigene Meinung dazu. Eine, die vielleicht nicht jedem gefällt.
Aufklärung: Mehr als nur Kant und Perücken
Wir alle kennen doch Kant. Der Mann mit den komplizierten Sätzen. Und Lessing, der immer so weise daherkam. Aber war die Aufklärung wirklich nur das? Ich behaupte: Nein! Es war auch ein bisschen wie eine riesige WG-Party, auf der plötzlich alle anfingen, über Politik und Religion zu diskutieren. Nur eben ohne Bier.
Klar, Vernunft und so weiter, das war wichtig. Aber mal unter uns: War wirklich jeder Aufklärer so vernünftig? Ich wette, da gab es den einen oder anderen, der heimlich gelästert und gekichert hat, während er öffentlich über die Notwendigkeit der Toleranz sprach.
Must Read
"Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" - Immanuel Kant (vermutlich beim heimlichen Naschen von Keksen)
Und die Perücken! Ich meine, ernsthaft? Wie kann man ernsthaft über Freiheit und Gleichheit diskutieren, während man eine tonnenschwere Perücke auf dem Kopf hat? Das ist doch wie mit High Heels zur Demo gehen.
Unpopuläre Meinung Nr. 1: Die Aufklärung war nicht immer aufgeklärt
So, hier kommt’s: Ich glaube, die Aufklärung hatte ihre dunklen Seiten. Die waren nicht immer so nett und tolerant, wie sie taten. Da gab es auch ganz schön viel Rechthaberei und Intoleranz gegenüber Andersdenkenden. "Wir sind aufgeklärt, also haben wir Recht! Und du bist doof!" So ungefähr.
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Und was ist mit den Frauen? Ja, Mary Wollstonecraft hat sich für Frauenrechte eingesetzt. Aber insgesamt waren die Damen in der Aufklärung doch eher schmückendes Beiwerk. Durften vielleicht ein bisschen mitdiskutieren, aber das Sagen hatten immer noch die Herren mit den Perücken. Sorry, ladies!
Unpopuläre Meinung Nr. 2: Die Aufklärung hat uns nicht nur Gutes gebracht
Ja, ja, Demokratie, Menschenrechte, und so weiter. Alles super. Aber die Aufklärung hat auch den Grundstein für so manche heutige Katastrophe gelegt. Wissenschaftlicher Fortschritt ohne moralischen Kompass? Klingt nach Klimawandel, oder?

Und dieser unbedingte Glaube an die Vernunft? Hat der uns nicht auch ein bisschen den Blick für die schönen, irrationalen Dinge im Leben verstellt? Mal ehrlich, wer will schon alles mit Logik erklären? Wo bleibt denn da die Romantik?
Die Aufklärung heute: Immer noch relevant?
Trotz meiner kleinen Meckerei: Die Aufklärung ist natürlich wichtig. Wir sollten uns immer wieder hinterfragen, kritisch denken und uns nicht von irgendwelchen Ideologien blenden lassen. Aber vielleicht sollten wir das Ganze mit ein bisschen mehr Humor und Gelassenheit angehen.

Vielleicht sollten wir auch mal Voltaire lesen und uns über seine spitzen Bemerkungen amüsieren. Oder einfach mal eine Perücke aufsetzen und über die Absurdität des Lebens nachdenken. Hauptsache, wir vergessen nicht, dass auch die Aufklärer nur Menschen waren. Mit Fehlern, Macken und wahrscheinlich auch dem einen oder anderen peinlichen Partyfoto.
Also, was meint ihr? War die Aufklärung wirklich so glorreich, wie immer behauptet wird? Oder ist es an der Zeit, mal ein paar unpopuläre Meinungen zu äußern?
