Lesetagebuch Die Welle Lösungen

Okay, Hand aufs Herz: Wer von uns hat in der Schule nicht heimlich versucht, bei den Aufgaben ein bisschen zu schummeln? Und bei einem Lesetagebuch zu Die Welle, dem Buch von Morton Rhue, war das ja fast schon eine Kunstform! "Lesetagebuch Die Welle Lösungen" googeln? Klar, haben wir alle mal gemacht, oder? Aber mal ehrlich, was war das eigentlich für eine verrückte Geschichte?
Stell dir vor: Ein Geschichtslehrer, Mr. Ben Ross (in Deutschland oft Rainer Wenger), will seinen Schülern erklären, wie Faschismus entstehen konnte. Und was macht er? Er startet einfach selbst eine Mini-Diktatur im Klassenzimmer! Genial, oder? Naja, zumindest für den Anfang.
Das Ganze fängt harmlos an: Disziplin, Gemeinschaft, Stolz. Plötzlich sitzen alle kerzengerade, nennen sich "Die Welle" und haben sogar einen eigenen Gruß. Klingt erstmal wie ein lustiges Spiel, fast wie ein Klassen-Chor, der plötzlich zur Geheimorganisation mutiert. Nur mit weniger Singen und mehr...Gehorsam?
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Und genau da fangen die Probleme an. Denn was als Experiment gedacht war, gerät völlig außer Kontrolle. Die Schüler sind begeistert, endlich mal zu einer Gruppe zu gehören, endlich mal etwas zu sein. Aber einigen geht das Ganze zu weit. Sie merken, dass die "Welle" nicht nur Spaß macht, sondern auch gefährlich ist. Und hier kommt das Lesetagebuch ins Spiel. Denn genau hier soll man ja überlegen, warum was passiert, was man gut oder schlecht findet.
Die Suche nach der perfekten Lösung (oder: Schummeln erlaubt?)
Aber zurück zu den "Lesetagebuch Die Welle Lösungen". Die Suche danach war ja fast schon spannender als das Buch selbst! Man stöberte durch Foren, fragte ältere Geschwister oder versuchte, den Nachbarsjungen zu bestechen, der das Buch schon vor zwei Jahren gelesen hatte. Alles, um die perfekte, inhaltsreiche und vor allem lehrerkompatible Antwort zu finden.

War das moralisch verwerflich? Vielleicht. Aber es hat uns auch dazu gebracht, über das Buch nachzudenken, oder zumindest so zu tun. Man musste ja schließlich die gefundene Lösung auch noch verstehen, um sie in eigenen Worten wiedergeben zu können. Und manchmal, ganz selten, kam es sogar vor, dass man beim Abschreiben wirklich etwas gelernt hat!
Denkt mal an die Fragen, die man im Lesetagebuch beantworten musste. "Wie verändert sich Rainer Wenger im Laufe der Geschichte?" Oder: "Welche Rolle spielt Tim Stoltefuß in der Bewegung?" Fragen, die uns dazu zwingen sollten, genauer hinzuschauen. Fragen, die uns dazu bringen sollten, zu verstehen, wie schnell Menschen manipuliert werden können. Fragen, die eben nicht nur mit Copy-Paste beantwortet werden können (obwohl wir es natürlich trotzdem versucht haben).

"Macht durch Disziplin, Macht durch Gemeinschaft, Macht durch Handeln."
Dieser Spruch, der Kern der "Welle", klingt ja erstmal ganz harmlos. Aber er zeigt auch, wie gefährlich Gruppenzwang sein kann. Wie schnell man die eigene Meinung verliert, nur um dazuzugehören. Und das ist etwas, das man auch ohne perfekte "Lesetagebuch Die Welle Lösungen" verstehen kann.
Am Ende fliegt Mr. Ross die ganze Sache natürlich um die Ohren. Das Experiment wird abgebrochen, die Schüler sind schockiert und haben hoffentlich etwas gelernt. Und wir? Wir haben gelernt, dass Schummeln zwar kurzfristig helfen kann, aber dass es sich langfristig mehr lohnt, selbst nachzudenken. Und vielleicht, nur vielleicht, haben wir auch verstanden, warum man ein Lesetagebuch schreiben muss. Auch wenn wir es damals nicht zugeben wollten.
Also, falls du das hier liest und gerade verzweifelt nach "Lesetagebuch Die Welle Lösungen" suchst: Mach es! Schummel ruhig ein bisschen! Aber versuch dabei trotzdem, das Buch zu verstehen. Denn die Geschichte von Die Welle ist auch heute noch relevant. Und vielleicht hilft sie dir ja sogar, nicht blind jedem Trend hinterherzulaufen. Auch wenn er gerade total angesagt ist.
