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Kurz Vor Geburt Ziehen In Der Leiste


Kurz Vor Geburt Ziehen In Der Leiste

Aaaah, die letzten Wochen der Schwangerschaft! Erinnert ihr euch? Man schwebt so dahin... auf einer rosaroten Wolke... NICHT! Eher wie eine leicht überladene Dampflok, die quietschend versucht, den letzten Hügel zu erklimmen. Und dann kommt es: Dieses Ziehen. Dieses fiese, kleine, gemeine Ziehen in der Leiste.

Kennt ihr das? Man steht nichtsahnend in der Küche, will sich gerade einen Apfel schnappen (die Gelüste!), und zack! Ein Stich, als hätte ein kleiner Kobold mit einer Stricknadel in die Leiste gepiekst. Oder man liegt gemütlich auf dem Sofa, versucht, "Der Bachelor" zu schauen (keine Scham!), und wumms! Da ist es wieder, dieses unberechenbare Ziehen. Es ist wie ein unerwarteter Tanzpartner, der einen ständig aus dem Rhythmus bringt.

Was zur Hölle ist das überhaupt?

Keine Panik! Es ist sehr wahrscheinlich (und ich betone sehr wahrscheinlich, weil: Arzt fragen!), dass es sich um das berüchtigte Kurz Vor Geburt Ziehen In Der Leiste handelt. Ja, es hat einen Namen! Und es ist im Grunde ein Zeichen, dass da unten alles fleißig am Werkeln ist, um das große Ereignis vorzubereiten.

Stellt euch vor, euer Becken ist wie eine Baustelle. Und das Baby ist der zukünftige Wolkenkratzer. Die Muskeln, Bänder und Sehnen rund um euer Becken sind die fleißigen Bauarbeiter, die alles in Position bringen müssen. Und dieses Ziehen? Das ist der Lärm von den Presslufthämmern, das Knarren der Kräne und das Gebrüll des Bauleiters (vermutlich euer Baby). Es ist alles ein bisschen... laut und unangenehm, aber es ist ein notwendiger Teil des Prozesses.

Die üblichen Verdächtigen: Ursachen des Ziehens

Es gibt verschiedene Gründe, warum es in der Leiste zieht und zwickt:

Kurz vor der Geburt | Kurz vor der geburt, Schwangerschaft, Geburt
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  • Dehnung der Mutterbänder: Die Bänder, die eure Gebärmutter halten, müssen sich ordentlich dehnen, um Platz für das wachsende Baby zu schaffen. Das kann sich anfühlen, als ob jemand mit einem Gummiband an eurer Leiste zieht. Und dieses Gummiband ist extra stark.
  • Das Baby rutscht tiefer: Ja, das Baby macht sich auf den Weg nach unten in die Startposition. Stellt euch vor, es ist wie ein kleiner Tourist, der versucht, den besten Platz für die Parade zu ergattern. Dabei drückt es natürlich auf alles, was im Weg ist.
  • Senkwehen: Die Gebärmutter übt schon mal für den Ernstfall und zieht sich zusammen. Das spürt man oft als Ziehen im Unterleib, das bis in die Leiste ausstrahlen kann. Wie ein kleines Probekonzert, bevor die große Show beginnt.

Was tun gegen das Ziehen?

Ok, genug der Erklärungen, was kann man dagegen tun? Nun, eine Wunderpille gibt es leider nicht. Aber es gibt ein paar Tricks, die helfen können, das Ziehen zu lindern:

  • Wärme: Ein warmes Bad oder eine Wärmflasche auf dem Bauch können Wunder wirken. Stellt euch vor, ihr gebt euren Bauarbeitern eine kleine Pause mit heißem Tee.
  • Entspannung: Stress verschlimmert alles. Also, ab auf die Couch, Füße hoch und ein gutes Buch lesen (oder "Der Bachelor" schauen, keine Scham!).
  • Sanfte Bewegung: Ein Spaziergang an der frischen Luft kann helfen, die Muskeln zu lockern. Aber übertreibt es nicht! Ihr seid keine Dampflok, sondern eine werdende Mutter.
  • Lagerung: Probiert verschiedene Liegepositionen aus. Vielleicht hilft es, ein Kissen unter den Bauch oder zwischen die Beine zu legen. Findet eure persönliche Wohlfühl-Oase.
  • Massage: Eine sanfte Massage der Leiste kann Verspannungen lösen. Bittet euren Partner oder eure Partnerin um Hilfe. Eine Massage ist immer eine gute Idee!
Und das Wichtigste: Hört auf euren Körper! Wenn das Ziehen sehr stark ist oder von anderen Symptomen begleitet wird (Blutungen, Wehen), dann ab zum Arzt oder zur Hebamme! Sicherheit geht vor!

Dieses Ziehen ist nervig, keine Frage. Aber es ist auch ein Zeichen, dass es bald so weit ist! Ihr seid kurz vor dem Ziel! Haltet durch, ihr wundervollen werdenden Mütter! Bald haltet ihr euer kleines Wunder in den Armen. Und dann könnt ihr euch an all diese komischen, unangenehmen und urkomischen Momente der Schwangerschaft erinnern und darüber lachen (oder weinen, je nach Tagesform). Ihr schafft das!

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