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Kündigungsfrist Befristeter Arbeitsvertrag 1 Jahr


Kündigungsfrist Befristeter Arbeitsvertrag 1 Jahr

Okay, stellt euch vor: Sarah, frischgebackene Absolventin, ergattert ihren Traumjob! Juhu! Ein Jahr befristet, aber hey, besser als nix, oder? Die Euphorie ist riesig. Doch dann, sechs Monate später, der Schock: Ein noch besserer Job winkt! Aber darf sie einfach so kündigen? Und was passiert, wenn der befristete Vertrag einfach ausläuft? Genau das ist der Punkt, um den's heute geht: Kündigungsfristen bei befristeten Arbeitsverträgen von einem Jahr.

Lasst uns das mal aufdröseln, denn das Thema kann ganz schön tricky sein. Ist ja nicht so, als würde uns das Arbeitsrecht das Leben immer leicht machen, oder? 😉

Befristeter Arbeitsvertrag – Was bedeutet das überhaupt?

Ganz einfach: Ein befristeter Arbeitsvertrag läuft zu einem festgelegten Zeitpunkt automatisch aus. Er ist wie ein Mietvertrag für einen bestimmten Zeitraum. Und das ist der Knackpunkt, der die Kündigungsfristen so spannend macht.

Im Grunde ist die Idee, dass beide Seiten – Arbeitnehmer und Arbeitgeber – sich an diese Vereinbarung halten. Der Arbeitnehmer weiß, wann der Job vorbei ist, und der Arbeitgeber kann planen.

Aber Achtung: Nicht jede Befristung ist auch wirklich rechtens. Da gibt es so ein paar Regeln, die eingehalten werden müssen. Zum Beispiel muss es einen sachlichen Grund für die Befristung geben. Aber das ist ein anderes Thema für einen anderen Artikel! (Vielleicht schreibe ich den mal, wenn ihr wollt?)

Kündigung Befristeter Arbeitsvertrag Muster | WORD PDF
Kündigung Befristeter Arbeitsvertrag Muster | WORD PDF

Die Sache mit der Kündigungsfrist

Hier kommt der springende Punkt: Grundsätzlich ist ein befristeter Arbeitsvertrag während der Laufzeit nicht ordentlich kündbar! Autsch. Das bedeutet, Sarah aus unserem Beispiel kann nicht einfach so "Tschüss!" sagen und zum neuen Job hüpfen.

Warum? Weil beide Parteien sich ja auf die Laufzeit geeinigt haben. Die Idee ist, dass man sich daran hält. Stell dir vor, dein Arbeitgeber kündigt dir einfach zwei Wochen vor Vertragsende, weil er jemanden Billigeren gefunden hat. Wäre auch blöd, oder?

Aber, aber, ABER! Es gibt Ausnahmen, die die Regel bestätigen (wie so oft im Leben). Und diese Ausnahmen sind wichtig zu kennen.

Befristeter Arbeitsvertrag - Vetragsvorlagen24
Befristeter Arbeitsvertrag - Vetragsvorlagen24

Wann eine Kündigung doch möglich ist

Es gibt zwei Hauptwege, wie Sarah (oder du!) doch aus dem befristeten Vertrag rauskommen könnte:

  1. Die ausdrückliche Kündigungsvereinbarung: Manchmal steht im Arbeitsvertrag eine Klausel, die eine ordentliche Kündigung während der Befristung erlaubt. Da steht dann sowas drin wie: "Das Arbeitsverhältnis kann unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von [Anzahl] Wochen gekündigt werden." Guckt euren Vertrag also genau an!
  2. Die außerordentliche Kündigung (fristlose Kündigung): Diese Option ist nur in extremen Fällen möglich. Zum Beispiel, wenn der Arbeitgeber euch mobbt, euch kein Gehalt zahlt, oder andere schwere Vertragsverletzungen begeht. Aber Achtung: Das muss wirklich gravierend sein und ist oft mit viel Ärger verbunden. Am besten vorher rechtlichen Rat einholen!

Wenn also eine Kündigungsvereinbarung im Vertrag steht, dann gelten die dort genannten Fristen. Sind keine Fristen genannt, dann gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen nach § 622 BGB. Die sind gestaffelt nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit.

Befristeter Arbeitsvertrag | Law & More
Befristeter Arbeitsvertrag | Law & More

Also nochmal ganz klar: Ohne Kündigungsvereinbarung oder wichtigen Grund ist eine ordentliche Kündigung während der Laufzeit eines befristeten Arbeitsvertrags in der Regel nicht möglich.

Was passiert, wenn der Vertrag einfach ausläuft?

Am Ende der vereinbarten Laufzeit endet der befristete Arbeitsvertrag automatisch. Puff! Vorbei! Kein Zutun ist erforderlich.

Aber auch hier eine wichtige Info: Wenn ihr nach Ablauf der Befristung einfach so weiterarbeitet und der Arbeitgeber nichts sagt, kann das dazu führen, dass sich das Arbeitsverhältnis automatisch in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis umwandelt! Das nennt man dann "stillschweigende Verlängerung". Ist aber eher selten, weil die meisten Arbeitgeber dann aktiv werden und einen neuen Vertrag anbieten oder eben nicht.

Kündigungsfrist bei befristetem Arbeitsvertrag: Was Sie für 1 Jahr
Kündigungsfrist bei befristetem Arbeitsvertrag: Was Sie für 1 Jahr

Fazit: Augen auf beim Vertragsabschluss!

Bevor ihr einen befristeten Arbeitsvertrag unterschreibt, solltet ihr ihn genau lesen. Achtet besonders auf Klauseln zur Kündigung. Sprecht das Thema am besten schon im Vorstellungsgespräch an. Fragen kostet ja nix!

Und denkt daran: Im Zweifelsfall ist es immer ratsam, sich rechtlichen Rat einzuholen. Denn das Arbeitsrecht ist ein Dschungel, in dem man sich schnell verirren kann.

So, ich hoffe, das hat etwas Licht ins Dunkel gebracht! Und Sarah? Die sollte wohl nochmal ihren Arbeitsvertrag ganz genau unter die Lupe nehmen...

Befristeter Arbeitsvertrag: Kündigung, Verlängerung + Checkliste Kündigungsschreiben Befristeter Arbeitsvertrag | Vorlage - Muster

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