Kündigung In Der Probezeit 14 Tage Ab Wann

Okay, mal ehrlich, wir alle waren schon mal da: Du hast einen neuen Job angefangen, bist voller Hoffnung und Enthusiasmus, aber dann... irgendwas stimmt einfach nicht. Sei es die Unternehmenskultur, die Aufgaben, oder der Chef, der ständig über die Vorteile von Rohkost redet (ja, das passiert!). Was nun? Die gute Nachricht: Du bist wahrscheinlich in der Probezeit und hast somit eine relativ einfache Option: die Kündigung. Aber ab wann genau gelten diese 14 Tage?
Die Probezeit ist wie ein gegenseitiges "Beschnuppern". Du schaust, ob der Job wirklich zu dir passt, und der Arbeitgeber prüft, ob du ins Team passt. Es ist quasi die Dating-Phase einer Arbeitsbeziehung, bevor man sich festlegt. Und wie beim Dating gilt: Manchmal muss man einfach weiterziehen.
Die magische Zahl: 14 Tage
Die Kündigungsfrist während der Probezeit beträgt in Deutschland in der Regel 14 Tage. Das ist gesetzlich im § 622 Abs. 3 BGB festgelegt. Aber Achtung: "in der Regel" bedeutet, dass es Ausnahmen geben kann. Dein Arbeitsvertrag ist dein heiliger Gral in dieser Situation. Check ihn genau! Steht da etwas anderes, beispielsweise eine längere oder kürzere Frist, dann gilt diese Vereinbarung. Falls da nichts steht, bleiben wir bei den 14 Tagen.
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Wichtig: Diese 14 Tage gelten für beide Seiten. Sowohl du als auch dein Arbeitgeber können mit dieser Frist kündigen.
Aber ab wann genau zählen diese 14 Tage? Das ist der springende Punkt. Die Frist beginnt am Tag, nachdem die Kündigung zugegangen ist. Stell dir vor, du gibst deine Kündigung am Mittwoch ab. Die 14 Tage Frist beginnt dann am Donnerstag zu laufen und endet zwei Wochen später am Donnerstag.

Praktische Tipps für die Kündigung
Bevor du die Kündigung einreichst, überlege dir gut, ob es wirklich die richtige Entscheidung ist. Kann man das Problem vielleicht ansprechen und lösen? Ein offenes Gespräch mit deinem Chef oder Mentor könnte Wunder wirken. Manchmal ist es nur ein Missverständnis.
Wenn du dich aber sicher bist, hier ein paar Tipps:

- Schriftlich kündigen: Eine mündliche Kündigung ist rechtlich nicht wirksam. Verfasse ein kurzes, formelles Schreiben. Es muss nicht episch sein wie Goethes "Faust".
- Zugangsbestätigung: Stelle sicher, dass dein Arbeitgeber die Kündigung erhalten hat. Entweder persönlich übergeben und eine Empfangsbestätigung unterschreiben lassen, oder per Einschreiben mit Rückschein versenden. Sicher ist sicher!
- Freundlich bleiben: Auch wenn du unglücklich bist, bewahre einen professionellen Ton. Die Welt ist klein, und man trifft sich immer zweimal im Leben.
- Arbeitszeugnis: Sprich das Thema Arbeitszeugnis an. Auch wenn die Zeit kurz war, hast du Anspruch darauf.
Kleiner Fun Fact: Wusstest du, dass der Begriff "Kündigung" vom mittelhochdeutschen Wort "kündunge" abstammt, was so viel wie "Bekanntmachung" oder "Mitteilung" bedeutet? Eigentlich teilst du deinem Arbeitgeber nur mit, dass du gehst!
Kulturelle Referenz: "Der Teufel trägt Prada"
Erinnert dich die Probezeit auch an Andy Sachs' Start bei "Runway" in "Der Teufel trägt Prada"? Sie musste sich beweisen, und nicht jeder Job ist eben ein Traumjob. Manchmal muss man eben feststellen, dass man doch lieber Journalist werden will, anstatt Modeassistentin zu sein. Und das ist völlig okay!

Nach der Kündigung: Was nun?
Nach der Kündigung solltest du dich sofort um einen neuen Job kümmern. Aktualisiere deinen Lebenslauf, nutze dein Netzwerk und bewirb dich fleißig. Betrachte die Kündigung als Chance für einen Neuanfang. Vielleicht findest du ja deinen absoluten Traumjob!
Denk dran: Auch wenn die Probezeit vorbei ist, gibt es immer noch die Möglichkeit zur Kündigung. Die Fristen sind dann aber in der Regel länger und im Arbeitsvertrag oder Gesetz geregelt.
Abschlussgedanken
Die Kündigung in der Probezeit ist kein Weltuntergang. Es ist eine Möglichkeit, herauszufinden, was du wirklich willst und brauchst. Es ist wie beim Aussortieren im Kleiderschrank: Manchmal muss man sich von Dingen trennen, die nicht mehr passen, um Platz für Neues zu schaffen. Und manchmal muss man eben erkennen, dass der Rohkost-fanatische Chef doch nicht das Richtige ist. Akzeptiere es, lerne daraus und gehe deinen Weg!
