Krank Geschrieben Zusammen Oder Getrennt

Krank geschrieben. Zwei Wörter. Oder eins? Das ist hier die Frage!
Die ewige Frage: Getrennt oder zusammen?
Jeder kennt es. Man liegt flach im Bett. Die Nase läuft, der Kopf dröhnt. Und dann? Dann muss man sich mit dem Papierkram rumschlagen. Oder, noch schlimmer, mit der E-Mail an den Chef. Und da taucht sie auf: Die Frage aller Fragen! Schreibt man "krank geschrieben" nun zusammen oder getrennt?
Offiziell? Getrennt. Steht so im Duden. Punkt. Aus. Ende der Diskussion. Denkste!
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Ich bekenne mich schuldig: Ich schreibe es zusammen!
Ja, ich gestehe. Ich bin eine Rebellin der deutschen Rechtschreibung. Eine Untergrundkämpferin für das Zusammenschreiben von "krankgeschrieben". Es fühlt sich einfach richtiger an!
Warum? Weil es eine Einheit bildet! Es beschreibt einen Zustand. Einen sehr unerfreulichen Zustand, wohlgemerkt. Aber eben einen Zustand. Und Zustände, die gehören doch bitte zusammengehalten!

Ich weiß, ich weiß. Die Sprachwissenschaftler unter euch kriegen jetzt wahrscheinlich Schnappatmung. Aber hey, es ist nur meine Meinung!
Ist es nicht viel logischer, "Urlaubsgeld" zusammenzuschreiben, aber "krank geschrieben" getrennt? Irgendwas läuft da doch schief im System!
Die Macht der Gewohnheit (und des Bauchgefühls)
Ich vermute, ein großer Teil meines Zusammenschreibungs-Dranges kommt von Gewohnheit. Irgendwann habe ich es einfach so gelernt. Oder vielleicht nie richtig gelernt? Wer weiß das schon so genau?

Aber noch viel wichtiger ist mein Bauchgefühl! Es sagt mir: "Schreib es zusammen! Es sieht besser aus! Es fühlt sich besser an!" Und wer bin ich, meinem Bauchgefühl zu widersprechen? Vor allem, wenn ich eh schon krank bin!
Der subtile Unterschied: "Krank geschrieben" vs. "jemanden krank schreiben"
Okay, einen Punkt muss ich der Rechtschreibpolizei zugestehen: Es gibt Situationen, da ist das Getrenntschreiben absolut sinnvoll. Nämlich dann, wenn es darum geht, jemanden krank zu schreiben. "Der Arzt hat mich krank geschrieben." Hier trennen wir natürlich! Sonst wird's ja völlig konfus.
Aber wenn ich sage: "Ich bin krankgeschrieben", dann ist das für mich einfach ein Wort. Ein langes, unschönes Wort, aber trotzdem ein Wort.

Und was sagt Google dazu?
Das Internet ist ja bekanntlich der beste Freund des Rechtschreib-Verwirrten. Also, schnell mal gegoogelt. Und siehe da: Zahlreiche Foren-Diskussionen zu genau diesem Thema! Ich bin also nicht allein mit meiner "unpopulären" Meinung!
Und was noch besser ist: Google scheint mir nicht böse zu sein, wenn ich "krankgeschrieben" zusammenschreibe. Die Suchergebnisse sind trotzdem relevant. Also, alles gut!
Mein Fazit (oder: Mein persönlicher Rechtschreib-Frevel)
Ich werde es weiterhin tun. Ich werde "krankgeschrieben" zusammenschreiben. Zumindest in E-Mails an Freunde und Familie. Beim Chef werde ich mich vielleicht doch zusammenreißen. Aber nur vielleicht.

Vielleicht ist es ja auch ein kleiner Akt des Widerstands. Ein stiller Protest gegen die manchmal etwas starren Regeln der deutschen Sprache.
Oder vielleicht bin ich einfach nur zu faul, um jedes Mal darüber nachzudenken. Auch eine Möglichkeit!
In diesem Sinne: Bleibt gesund (und schreibt es wie ihr wollt!).
