Klausurplan Hs Bochum 2024
Ach du heilige Klausurplanung der HS Bochum, Jahrgang 2024! Sie ist wieder da. Wie ein ungebetener Gast auf einer Party, die man eigentlich schon längst verlassen wollte. Man seufzt innerlich. Oder auch äußerlich, wenn man ehrlich ist.
Klar, Klausuren müssen sein. Irgendwie. Sonst würden wir ja alle nur noch in der Cafeteria sitzen und über das perfekte Mischungsverhältnis von Kaffee und Sojamilch diskutieren. (Wobei… eigentlich keine schlechte Idee, oder?)
Das große Rätselraten
Aber dieser Klausurplan! Es ist jedes Semester das Gleiche. Ein Mysterium. Ein Orakel, das man mit Engelszungen befragen muss. Wer hat sich diese Anordnung eigentlich ausgedacht? Ein sadistischer Algorithmus? Ein gelangweilter Hamster, der wahllos Termine aus einem Hut zieht?
Must Read
Man scrollt und scrollt. Starrende Augen. Zuckende Lider. Sucht verzweifelt nach der einen Klausur, die einem noch fehlt. Die Klausur, die zwischen all den anderen Klausuren eingequetscht ist wie eine Sardine in einer Dose. Und natürlich liegt sie genau an dem Tag, an dem man eigentlich schon die Bahntickets für den lang ersehnten Wochenendtrip gebucht hat. Mist!
Und dann diese Überschneidungen! Hat wirklich noch nie jemand bemerkt, dass es unpraktisch ist, wenn man zwei Klausuren gleichzeitig schreiben soll? Ist das ein Test? Ein versteckter Wettbewerb, wer sich am schnellsten teilen und wieder zusammensetzen kann? Ich bin ja schon froh, wenn ich überhaupt anwesend bin!

Unpopuläre Meinung: Wäre es nicht viel entspannter, wenn es gar keine Klausuren gäbe?
Die Kunst der Interpretation
Das Dokument selbst ist auch ein Meisterwerk. Eine Mischung aus kryptischen Abkürzungen und ellenlangen Paragraphen, die man erst nach dem Genuss von drei Tassen Kaffee und der Hilfe eines Jura-Studenten entziffern kann. "PRJINF1-K" - Was zum...? Projekt Informatik 1? Klingt logisch. Aber ist es das wirklich?
Man fragt Kommilitonen. "Habt ihr das auch so verstanden?" Die Antworten sind meistens ebenso verwirrend wie der Plan selbst. "Ich glaube, ja. Oder nein. Vielleicht auch beides gleichzeitig?" Die kollektive Verunsicherung ist spürbar. Schön, dass man nicht alleine ist!

Der Kampf mit dem inneren Schweinehund
Und dann beginnt das große Zittern. Der Countdown läuft. Man sollte eigentlich schon längst angefangen haben zu lernen. Aber stattdessen findet man sich plötzlich in einem stundenlangen Wikipedia-Marathon über die Paarungsrituale des Zwergflamingos wieder. Prokrastination in Perfektion.
Die Deadline rückt näher. Panik breitet sich aus. Man versucht, den Stoff der letzten drei Monate in den nächsten drei Nächten in sein Gehirn zu pressen. Das Ergebnis ist meistens eher ernüchternd.
Man träumt von Formeln und Definitionen. Wacht schweißgebadet auf. Der Klausurplan verfolgt einen bis in den Schlaf. Er ist omnipräsent. Ein stiller Beobachter, der einem ständig ins Ohr flüstert: "Du bist nicht vorbereitet!"

Unpopuläre Meinung Nr. 2: Lerngruppen sind oft mehr Ablenkung als Hilfe.
Das Licht am Ende des Tunnels
Aber es gibt Hoffnung! Irgendwann ist auch die letzte Klausur geschrieben. Das Gefühl der Erleichterung ist unbeschreiblich. Man hat es überstanden. Wieder einmal.
Man wirft den Klausurplan in eine dunkle Ecke des Schreibtischs und schwört, ihn erst im nächsten Semester wieder anzuschauen. Bis dahin genießt man die freie Zeit. Träumt von Sonne, Strand und dem perfekten Mischungsverhältnis von Kaffee und Sojamilch.

Und dann kommt das nächste Semester. Und mit ihm: Der neue Klausurplan der HS Bochum. Der Kreislauf beginnt von Neuem. Aber hey, immerhin haben wir dann wieder was zu lachen (oder zu weinen)!
Viel Erfolg bei euren Klausuren! Und vergesst nicht: Es ist nur ein Test. Das Leben geht weiter. Sogar, wenn man mal durchfällt.
P.S.: Vielleicht sollte die HS Bochum mal eine Umfrage starten, wie man den Klausurplan verbessern könnte. Nur so eine Idee...
