Kind Alleine Einschlafen 6 Jahre

Okay, reden wir mal über was Wichtiges. Superwichtig. Einschlafen. Alleine. Und das mit 6 Jahren! Klingt harmlos? Denk nochmal drüber nach!
6 Jahre! Das ist das Alter, in dem Einhörner real sein könnten. Oder zumindest, dass man fest daran glaubt. Das Alter, in dem unter dem Bett Monster wohnen. Definitiv. Monster, die nicht nett sind.
Warum also zum Teufel sollten diese Mini-Menschen das ganz alleine machen?
Must Read
Es ist ein Kampf. Ein epischer Kampf zwischen Müdigkeit und der Angst vor dem, was im Dunkeln lauert. Popcorn und Filmnächte? Gerne. Dunkelheit und Stille? Eher nicht so.
Das Drama des Einschlafens
Es gibt so viele Strategien. Sooooo viele. Von Vorlesen bis zum Schlaflied. Vom Nachtlicht bis zur offenen Tür. Jedes Kind ist anders. Jede Nacht ein neues Abenteuer.
Hast du schon mal versucht, ein 6-jähriges Kind zum Meditieren zu bringen? Ich schon. Es war…interessant. Stell dir vor: "Atme tief ein...und aus...stell dir vor, du bist eine Wolke... NEIN, ich bin SPIDER-MAN!"
Manchmal klappt's. Manchmal nicht. Es ist ein Glücksspiel. Ein Schlaflos-Glücksspiel.

Und die Ausreden? Oh, die Ausreden! "Ich muss aufs Klo!" (Fünf Minuten nachdem du sie ins Bett gebracht hast.) "Ich habe Durst!" (Obwohl sie gerade ein Glas Wasser getrunken haben.) "Da ist ein Geräusch!" (Das wahrscheinlich nur ihr Magen ist.)
Seien wir ehrlich. Manchmal geben wir einfach auf. Wir legen uns daneben. Nur für "fünf Minuten". Die dann drei Stunden dauern. Und wir wachen mit Rückenschmerzen auf. Das ist Elternschaft. In a nutshell.
Die Superkraft der Selbstständigkeit
Aber, und das ist ein großes ABER, wenn sie es schaffen… Alleine einschlafen. Mit 6! Das ist eine Superkraft. Eine echte. Sie sind Meister ihres kleinen Königreiches im Kinderzimmer.
Sie haben ihre Ängste besiegt (zumindest für eine Nacht). Sie haben die Monster unter dem Bett in den Griff bekommen (oder sie zumindest ignoriert). Sie sind unabhängiger. Selbstbewusster. Schlafende Superhelden!

Es ist, als hätten sie heimlich einen Kurs in Selbstberuhigung belegt. Ohne, dass wir es wussten. Und das ist genial.
Denk daran, als sie gelernt haben, Fahrrad zu fahren. Zuerst wackelig. Dann mit Stützrädern. Dann…Schwupps! Plötzlich sausen sie davon. Alleine. Frei.
Einschlafen ist das gleiche. Nur ohne Fahrrad. Und mit mehr Monstern.
Die Magie der Routine
Eine gute Routine ist Gold wert. Gold! Immer das gleiche. Jeden Abend. Zähneputzen. Geschichte vorlesen. Kuscheln. Licht aus.
Keine Überraschungen. Keine Ausnahmen (naja, fast keine). Routine ist der Anker in der stürmischen See des kindlichen Gemüts.

Und das Kuscheltier? Das ist der Superheld. Der Beschützer. Der stille Zuhörer all ihrer Geheimnisse. Behandle es mit Respekt! (Sonst gibt es Tränen.)
Singen! Oh ja, singen hilft. Egal wie schief. Egal wie peinlich. Deine Stimme ist Balsam für ihre kleine Seele. (Und vielleicht schläfst du dabei auch ein. Win-win!)
Was tun, wenn es nicht klappt?
Nicht verzweifeln! Es ist kein Marathon. Es ist ein Sprint. Ein Sprint, der sich über Jahre zieht. Okay, es ist ein Marathon.
Rede mit deinem Kind. Frage, was los ist. Was ihm Angst macht. Hör zu. Wirklich zuhören. Manchmal ist es nur ein blöder Traum. Manchmal ist es etwas Größeres.

Sei geduldig. Sei liebevoll. Sei…müde. (Denn du bist es wahrscheinlich sowieso.)
Und denk daran: Irgendwann schlafen sie. Alleine. Durch. Bis mittags. Dann wirst du sie vermissen. Diese kleinen Füße, die dich mitten in der Nacht wecken. Versprochen!
Also, genieß die Reise. Auch wenn sie anstrengend ist. Es ist eine magische Zeit. Eine verrückte Zeit. Eine Zeit, die viel zu schnell vorbei ist.
Und wenn alles nichts hilft? Dann schau dir einen lustigen Film an. Iss ein Eis. Und versuche es morgen wieder. Denn morgen ist ein neuer Tag. Ein neuer Tag für Superhelden. Und für schlafende 6-Jährige.
P.S. Überprüf trotzdem mal unter dem Bett. Nur zur Sicherheit.
