Kann Man In London Mit Ec Karte Bezahlen

Okay, Leute, stellt euch vor: Ich, mitten in London, Hunger wie ein Wolf, und die dringende Frage aller Fragen quält mich: Kann man hier eigentlich mit EC-Karte zahlen? Denn, ehrlich gesagt, mein Bargeld ist eher so... überschaubar. War ich naiv? Hab ich den Brexit komplett verpennt und lebe jetzt in einer Parallelwelt, in der nur noch Tauschhandel funktioniert?
Die Antwort, meine Freunde, ist ein klares und deutliches... Ja! Zumindest meistens. Aber natürlich wäre es ja nicht London, wenn es nicht ein paar kleine, charmante Fallstricke gäbe, oder?
Die glorreiche Welt der Kartenzahlung in London
Vergesst die dunklen Zeiten, als man sich vor jeder Reise erstmal eine Tonne Pfund besorgen musste! In den allermeisten Fällen könnt ihr eure geliebte EC-Karte (oder, wie die Briten sagen würden, "debit card") zücken und loslegen. Restaurants, Pubs (Gott sei Dank!), die Tube, Supermärkte – sie alle lieben Karten. Und das nicht nur EC-Karten, sondern auch Visa und Mastercard sind eure treuen Begleiter.
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Aber, und jetzt kommt der Clou, es gibt Ausnahmen. Stellt euch vor: Ihr steht vor einem süßen kleinen Stand auf einem Markt, der die leckersten Cupcakes der Welt verkauft (oder zumindest behauptet er das). Ihr wollt zuschlagen, aber... "Cash only, darling!". Ja, solche Momente gibt es. Und in solchen Momenten wünscht man sich, man hätte doch die Oma geplündert, bevor man losgefahren ist.
Also, Merke: Immer ein bisschen Bargeld dabei haben! Es muss ja keine riesige Summe sein, aber genug für den Notfall-Cupcake oder den Straßenkünstler, der eure Karikatur zeichnen will (obwohl, ehrlich gesagt, meine Karikaturen sehen meistens aus, als hätte ein betrunkener Picasso zugeschlagen).

Der Mindestbetrag und andere Hindernisse
Ein weiteres kleines Detail, das man im Hinterkopf behalten sollte: Manchmal gibt es einen Mindestbetrag für Kartenzahlungen. Das ist zwar seltener geworden, aber es kann vorkommen, dass ihr für einen Kaugummi oder eine einzelne Banane (ernsthaft, wer kauft eine einzelne Banane?) nicht mit Karte zahlen könnt. Dann heißt es entweder: Noch mehr Kaugummis kaufen (Zahnpflege ist wichtig!), oder doch das magische Portemonnaie zücken.
Und dann wäre da noch das Thema Kontaktlos zahlen. In London ist das super verbreitet! Einfach die Karte an das Lesegerät halten und pling, fertig. Aaaaber: Achtet auf das Limit für kontaktlose Zahlungen! Das ist in der Regel nicht unendlich hoch, also für den Kauf eines neuen Rolls Royce (falls das euer Budget zulässt) müsst ihr die Karte dann doch lieber stecken.

Die Sache mit den Gebühren
Jetzt kommt der unangenehme Teil: Gebühren. Je nachdem, bei welcher Bank ihr seid und welchen Vertrag ihr habt, können Gebühren für Kartenzahlungen im Ausland anfallen. Das ist wie beim Lotto spielen: Manchmal gewinnt man (nichts), manchmal verliert man (Geld). Am besten checkt ihr das vor der Reise mit eurer Bank ab. Sonst erlebt ihr nach dem Urlaub eine böse Überraschung auf eurem Kontoauszug.
Ein kleiner Tipp: Manche Banken bieten spezielle Reisekreditkarten an, bei denen keine Gebühren für Auslandseinsätze anfallen. Das kann sich lohnen, wenn ihr öfter unterwegs seid. Aber auch hier gilt: Kleingedrucktes lesen! Sonst tappt ihr in die nächste Gebührenfalle.

PIN oder Unterschrift? Die große Frage
Früher war es in England üblich, dass man mit Unterschrift bezahlt hat. Das ist heutzutage aber eher die Ausnahme. In den meisten Fällen werdet ihr nach eurer PIN gefragt. Also, PIN merken! Ich weiß, klingt banal, aber glaubt mir, in der Aufregung des Reisens vergisst man manchmal die einfachsten Dinge. Ich habe mal meinen eigenen Namen vergessen... fast. (Okay, das ist vielleicht eine Übertreibung, aber fast!)
Fazit: Ja, man kann in London mit EC-Karte zahlen. Meistens. Aber ein bisschen Bargeld und ein wachsames Auge auf mögliche Gebühren und Mindestbeträge schaden nicht. Und wenn ihr dann doch mal vor einem "Cash only"-Schild steht, dann wisst ihr ja: Es gibt immer noch Cupcakes zu Hause!
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss dringend nach London. Irgendwelche Cupcakes testen... für die Wissenschaft, versteht sich.
