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Kafka Der Prozess Inhalt


Kafka Der Prozess Inhalt

Also, stellt euch vor, ich sitze hier im Café, Cappuccino in der Hand, und wir reden über… Kafka. Ja, genau, der Typ, der einem das Gefühl gibt, man hätte vergessen, seine Steuererklärung für ein Paralleluniversum abzugeben.

Heute geht's um Der Prozess. Ein Buch, das so kafkaesk ist, dass selbst Kafka wahrscheinlich gesagt hätte: "Okay, das ist jetzt ein bisschen übertrieben."

Worum geht's denn überhaupt?

Nun, unser Held, Josef K. (ziemlich einprägsamer Name, nicht wahr?), wacht eines Morgens auf, und plötzlich stehen da Typen in seinem Schlafzimmer und sagen: "Sie sind verhaftet." Kein Grund, keine Erklärung. Einfach so. Als hätte jemand bei der Lotterie "Existenzielle Angst" gewonnen.

Josef K. ist Banker. Ein ganz normaler Typ. Gut, vielleicht mit einer leichten Tendenz zum Grübeln, aber wer tut das nicht, wenn man versucht, die Inflation zu verstehen?

Das Witzige ist, dass Josef K. trotz seiner Verhaftung weiter zur Arbeit geht. Er kann frei herumlaufen. Er darf seine Wohnung behalten. Er muss nur… ja, was eigentlich? Das ist ja das Problem!

Er versucht herauszufinden, was zum Teufel los ist. Wer hat ihn verhaftet? Warum? Was hat er getan? War es die Sache mit dem Marmeladendieb im Supermarkt vor zwei Jahren? War es das verfälschte Foto mit dem Chef? Die Antwort: keiner weiß es. Wirklich. Niemand. (Außer Kafka, natürlich, aber der plaudert ja nicht aus der Schule.)

Franz Kafka: Der Prozess, FLVG-Shop
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Das ganze System ist so absurd, dass es schon wieder lustig ist. Stell dir vor, du gehst zur Polizei und fragst: "Warum bin ich verhaftet?" Und die Antwort ist: "Das wissen wir nicht. Aber seien Sie bitte pünktlich zur nächsten Verhandlung!"

Die Verhandlungen – Ein Witz für sich

Die Verhandlungen finden in irgendwelchen Dachböden statt, in denen es stinkt und in denen die Leute rumschreien. Es ist wie eine Monty Python-Version eines Gerichtssaals. Nur ohne den Humor. Naja, indirekt ist es schon lustig, aber eher so Galgenhumor-mäßig.

Josef K. versucht, sich zu verteidigen. Er hält Reden, die niemand versteht. Er versucht, Zeugen zu finden, die ihm helfen können. Aber alle sind entweder korrupt, verwirrt oder einfach nur teilnahmslos.

Franz Kafka - Der Prozess - Sanitätshaus Aktuell AG
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Einmal trifft er einen Maler, der Richter besticht. Oder zumindest versucht er es. Der Maler ist nämlich ein Meister der Ausflüchte und redet sich um Kopf und Kragen. Josef K. ist danach noch verwirrter als vorher. Das ist eine echte Leistung!

Die Frauen in Josefs Leben – Mehr Verwirrung geht nicht

Natürlich gibt es auch Frauen im Leben von Josef K. Da ist Fräulein Bürstner, seine Untermieterin, mit der er irgendwie eine seltsame Beziehung hat. Und da ist Leni, die Pflegerin des Anwalts, die irgendwie ein Faible für Angeklagte hat. Ist ja auch mal was anderes, als immer nur Kaffeekränzchen.

Diese Frauen sind alle irgendwie undurchsichtig und tragen zur allgemeinen Verwirrung bei. Sie sind wie Rätsel in einem Rätsel, das in einem weiteren Rätsel steckt.

Franz Kafka. Der Prozess.
Franz Kafka. Der Prozess.

Das Ende – Ein Paukenschlag? Eher ein leises Wimmern

Am Ende – Spoiler-Alarm! – wird Josef K. von zwei Typen abgeholt und zu einem Steinbruch gebracht. Dort wird er… naja, sagen wir mal, er wird "entsorgt". Mit einem Messer. Ganz unspektakulär. Als würde man eine alte Zeitung wegwerfen.

Das Schlimmste daran ist, dass Josef K. bis zum Schluss nicht weiß, warum er überhaupt verurteilt wurde. Er stirbt in der Verwirrung und Hilflosigkeit. Happy End sieht anders aus, oder?

Warum ist Der Prozess so berühmt?

Weil es die Absurdität des Lebens, die Macht des Staates und die Ohnmacht des Individuums auf so eindringliche Weise darstellt. Es ist ein Alptraum, der sich real anfühlt. Und das ist beängstigend und faszinierend zugleich.

Franz Kafka - Der Prozess Lyrics and Tracklist | Genius
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Außerdem ist es ein großartiges Beispiel für schwarzen Humor. Auch wenn man beim Lesen vielleicht nicht laut lacht, schwingt doch immer eine gewisse Ironie mit.

Also, das nächste Mal, wenn du dich von Bürokratie erdrückt fühlst oder das Gefühl hast, dass niemand dir zuhört, denk an Josef K. und Der Prozess. Es wird dir vielleicht nicht helfen, aber du wirst dich wenigstens nicht so allein fühlen.

Und jetzt, entschuldigt mich, ich muss noch meine Steuererklärung für das Paralleluniversum abgeben. Man weiß ja nie…

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