Juckende Kleine Bläschen An Der Hand

Es juckt. Oh, wie es juckt! Und dann entdeckt man sie: winzig kleine, gemeine Bläschen an den Händen. Kleine, fiese Pickser, die einen in den Wahnsinn treiben können. Wir alle kennen das, oder?
Diese unscheinbaren Bläschen, oft begleitet von einem unerträglichen Juckreiz, sind ein echtes Mysterium. Manchmal tauchen sie einfach so auf, als hätten sie sich zu einer geheimen Party in der Handfläche verabredet. Dann verschwinden sie wieder so plötzlich, wie sie gekommen sind. Als ob sie sich dachten: "Okay, genug gescherzt, wir ziehen weiter!"
Was zum Kuckuck ist das überhaupt?
Manchmal wird das Ganze als dyshidrotisches Ekzem oder auch Pompholyx bezeichnet. Klingt kompliziert, ist aber im Grunde nur eine schicke Bezeichnung für "Bläschenjuck". Niemand weiß wirklich genau, woher diese kleinen Quälgeister kommen. Stress? Allergien? Oder einfach nur eine Laune der Natur? Die Meinungen gehen auseinander.
Must Read
Ich erinnere mich an meine Oma, die immer sagte: "Das kommt vom vielen Abwaschen!" Und obwohl ich sie liebe, glaube ich nicht, dass das die ganze Wahrheit ist. Schließlich hatte ich die Bläschen auch schon, als ich mich eine Woche lang vor jedem Abwasch gedrückt habe (sorry, Oma!).
"Es ist wie ein ungelöster Fall für Sherlock Holmes der Dermatologie!", pflegte mein Hautarzt zu sagen.
Die Tricks der alten Hasen
Was hilft also gegen diese juckenden Plagegeister? Die Antwort ist leider nicht so einfach wie das Rezept für Omas Apfelkuchen. Aber es gibt ein paar Tricks, die man ausprobieren kann. Kalte Umschläge können den Juckreiz lindern. Und eine gute Feuchtigkeitspflege ist sowieso das A und O für gesunde Hände. Vermeiden Sie aggressive Seifen und Reinigungsmittel, denn die mögen diese Bläschen ganz besonders gerne.

Ein Freund von mir schwört auf ein Bad in stark verdünntem Apfelessig. Ich habe es selbst noch nicht ausprobiert, aber er meint, es wirke Wunder. Er meint, die Säure beruhigt die Haut und vertreibt die bösen Geister (oder so ähnlich).
Und dann gibt es noch die altbewährten Hausmittelchen, wie Kamillenbäder oder Aloe Vera. Was für den einen funktioniert, muss für den anderen aber noch lange nicht helfen. Hier ist also ein bisschen Experimentierfreude gefragt.

Wenn der Juckreiz zur Besessenheit wird
Das Schlimmste an diesen Bläschen ist ja nicht nur der Juckreiz an sich, sondern der psychologische Effekt. Man kratzt und kratzt, und je mehr man kratzt, desto schlimmer wird es. Ein Teufelskreis! Irgendwann denkt man an nichts anderes mehr als an diesen verdammten Juckreiz.
Ich habe mal versucht, mir jedes Mal, wenn der Juckreiz unerträglich wurde, eine Geschichte zu erzählen. Von einem tapferen Ritter, der gegen einen Drachen kämpft (der Drache war in diesem Fall der Juckreiz). Oder von einer Prinzessin, die in einem verzauberten Wald verloren gegangen ist (der Wald war meine juckende Hand). Das hat zwar nicht den Juckreiz selbst beseitigt, aber es hat mich zumindest abgelenkt.

Ein bisschen Humor muss sein
Am Ende des Tages muss man über diese kleinen Bläschen einfach lachen können. Sie sind zwar lästig, aber sie sind auch irgendwie harmlos. Und hey, vielleicht sind sie ja auch ein Zeichen dafür, dass man besonders sensibel und feinfühlig ist. Oder einfach nur, dass man sich zu oft die Hände wäscht.
Also, wenn Sie das nächste Mal diese kleinen, juckenden Bläschen an Ihren Händen entdecken, denken Sie daran: Sie sind nicht allein! Wir alle haben schon mal darunter gelitten. Und mit ein bisschen Geduld, ein paar guten Tricks und einer ordentlichen Portion Humor werden Sie auch diese Phase überstehen. Und wer weiß, vielleicht schreiben Sie ja sogar irgendwann Ihre eigene Geschichte über den Kampf gegen die juckenden Plagegeister.
Und denken Sie daran: Auch Kleopatra hatte bestimmt mal einen schlechten Hauttag. Oder zumindest eine juckende Hand.
