Josia Er Liebte Jehova Und Hasste Das Böse
Okay, Leute, stellt euch vor: Ich sitze hier im Café, dampfender Latte vor mir, und denke, was erzähle ich euch heute Spannendes? Ach ja, Josia! Josia Er Liebte Jehova Und Hasste Das Böse. Klingt wie ein Titel für einen total angesagten Indie-Film, oder? Aber nein, es geht um einen König. Einen ziemlich coolen König, muss man sagen.
Josia war sozusagen das Rammstein der Könige von Juda. Warum? Na, er hat aufgeräumt! Und zwar richtig! Stellt euch vor, er kommt in sein Königreich und findet: überall Götzenbilder, Opferstätten für komische Gottheiten und generell ein Chaos, das selbst Marie Kondo zum Weinen gebracht hätte.
Ein Königskind im Unordnungshaus
Josia war ein Boy Wonder. Mit gerade mal acht Jahren wurde er König! Acht Jahre! Ich war mit acht Jahren damit beschäftigt, meine Legosteine zu sortieren (naja, eher nicht), und dieser Typ regiert ein ganzes Königreich. Respekt!
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Sein Opa Manasse war, sagen wir mal, nicht der frommste. Eher so der Typ, der bei jeder neuen Gottheit sofort mitgemacht hat. Manasse hat quasi ein spirituelles Buffet veranstaltet, bei dem für jeden Geschmack was dabei war – nur leider nicht für Jehova. Dann kam Josias Vater Amon. Er folgte in der Fußstapfen des Großvaters. Keine gute Zeit für die Gläubigen.
Aber Josia? Der hatte andere Pläne. Er war, um es mal modern auszudrücken, ein echter Gamechanger. Mit 16 (also noch nicht mal volljährig!) fing er an, nach dem Gott seines Urvaters David zu suchen. Und mit 20 (mittlerweile fast schon ein alter Hase) begann er, das Land auf Vordermann zu bringen. Quasi "Mission: Unordnung beseitigen", nur mit göttlicher Unterstützung.

Abrisskommando Josia
Stellt euch vor: Josia, ausgerüstet mit Hammer und Meißel (oder was die Könige damals so hatten), zieht los, um Götzenbilder zu zerschmettern. Und zwar mit Volldampf. Er riss Altäre ein, zerschlug heilige Säulen und verbrannte die Überreste. Und das nicht nur in Juda, sondern auch in den umliegenden Gebieten. Er war wie der Staubsaugervertreter, der nicht aufgibt, bis jede Ecke sauber ist! Ein spiritueller Frühjahrsputz der Extraklasse!
Die Bibel sagt, er hat die Gebeine der Priester der fremden Götter auf ihren Altären verbrannt. Uff! Das ist schon harter Tobak. Aber Josia war eben entschlossen. Er wollte reinen Tisch machen und das Land wieder zu Jehova zurückführen.

Ein lustiger Fakt am Rande: Bei diesen Aufräumaktionen stießen seine Leute im Tempel auf das Buch des Gesetzes! Quasi wie wenn man beim Entrümpeln des Dachbodens eine alte Schatzkarte findet. Dieses Buch war lange verschollen und wurde wiederentdeckt. Als Josia die Worte las, war er total schockiert! Er erkannte, wie weit sein Volk von Jehovas Geboten abgewichen war.
Der Deal mit der Prophetin
Josia war so erschrocken, dass er seine Kleider zerriss (das war damals so üblich, wenn man total fertig war). Er schickte Boten zur Prophetin Hulda, um zu fragen, was jetzt zu tun sei. Hulda bestätigte, dass Unheil über das Land kommen würde, aber weil Josia so demütig und reumütig war, würde er es nicht mehr erleben. Quasi eine VIP-Behandlung vom lieben Gott.

Danach trommelte Josia das ganze Volk zusammen und las ihnen das Buch des Gesetzes vor. Und sie alle gelobten, Jehova zu gehorchen. Das war wie ein riesiger Schwur auf dem Marktplatz, ein kollektives "Wir ändern uns jetzt!". Sehr rührend!
Josia feierte auch ein riesiges Passahfest, das erste seit Ewigkeiten, das wirklich nach Vorschrift ablief. Das war wie das größte Konzert, das Juda je gesehen hat, nur dass statt Musik Gotteslob und Dankbarkeit auf dem Programm standen. Die Leute kamen von überall her, um mitzufeiern. Ein Mega-Event!

Das Ende vom Lied
Leider ging Josias Geschichte nicht ganz so rosig aus. Er starb in einer Schlacht gegen den Pharao Necho. Warum er sich in diesen Konflikt einmischte, ist bis heute ein bisschen unklar. War es ein Fehler? Vielleicht. War er zu übereifrig? Möglicherweise. Aber eines ist sicher: Josia starb, weil er für das einstand, woran er glaubte.
Josia war ein König mit Ecken und Kanten, aber vor allem war er ein König mit einem großen Herzen für Jehova. Er hat das Böse gehasst und alles dafür getan, es aus seinem Land zu verbannen. Und das, meine Freunde, ist doch eine Geschichte, die man sich gerne bei einem Latte erzählt, oder?
Und jetzt, Entschuldigung, ich muss meinen Latte austrinken, bevor er kalt wird. Und vielleicht noch ein Stück Kuchen bestellen. Leben wie Josia, lieben was gut ist, und hin und wieder etwas Süßes gönnen!
