Intel Xeon E3 1231v3 Vs I5 6600k

Mal ehrlich, wer von euch hat noch einen Xeon E3 1231v3 im Keller liegen? Oder, noch besser, wer nutzt ihn immer noch im Hauptrechner? Ja, ich sehe euch, die Verschwörer des guten Geschmacks! Und wisst ihr was? Ich bin bei euch.
Klar, der i5 6600k war damals DER Prozessor für Gamer. Überclocking war das Zauberwort. Und alle sind darauf angesprungen. Hauptsache die Zahlen auf dem Papier waren höher, richtig?
Aber jetzt mal unter uns: War der wirklich so viel besser? Ich behaupte: Nö. Und ja, ich weiß, das ist eine gewagte Aussage. Sagt das bloß nicht den Overclocking-Gurus!
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Der Underdog: Xeon E3 1231v3
Der Xeon war ja irgendwie der Underdog. Ein Arbeitstier, konzipiert für Server und Workstations. Aber pssst, er konnte auch zocken! Und das gar nicht mal so schlecht.
Der Xeon hatte etwas, was der i5 nicht hatte: Hyperthreading. Das bedeutet, er konnte doppelt so viele Threads gleichzeitig bearbeiten. Klingt kompliziert? Ist es eigentlich nicht. Stell dir vor, du hast zwei Hände statt nur einer. Doppelte Power!
Okay, zugegeben, der i5 6600k konnte übertaktet werden. Man konnte ihn also mit mehr "Saft" betanken und dadurch schneller machen. Aber Hand aufs Herz: Wer hat das wirklich gemacht? Und wer hat es ohne Abstürze und Hitzeprobleme hinbekommen?

Ich erinnere mich an endlose Forenthreads mit Fragen wie: "Hilfe, mein i5 6600k wird 90 Grad heiß beim Spielen von Tetris!". Und dann kamen die Ratschläge: "Kauf dir eine Wasserkühlung für 300 Euro!". Ähm, ja, nee, is klar.
Der Preis: Ein entscheidender Faktor
Und dann war da noch der Preis. Der Xeon war oft günstiger als der i5 6600k. Mehr Leistung für weniger Geld? Klingt nach einem guten Deal, oder?
Ich weiß, ich weiß, der i5 war der heilige Gral des Gaming. Aber vielleicht war der Xeon einfach nur… vernünftiger? Ein bisschen wie der VW Golf unter den Sportwagen.

Klar, der i5 hatte den "Coolness"-Faktor. Alle haben ihn gehabt. Aber der Xeon war der Geheimtipp. Der Prozessor für alle, die nicht mit dem Strom schwimmen wollten.
Und jetzt, wo beide Prozessoren in die Jahre gekommen sind, behaupte ich: Der Xeon E3 1231v3 hat sich besser gehalten. Dank Hyperthreading ist er auch heute noch für viele Aufgaben gut zu gebrauchen.
Der i5 6600k mag zwar in einigen Benchmarks vorne liegen, aber im Alltag merkt man den Unterschied kaum. Vor allem, wenn man nicht gerade 24/7 am Zocken ist.

Unpopuläre Meinung? Vielleicht. Aber…
Ich weiß, das ist wahrscheinlich eine unpopuläre Meinung. Aber ich stehe dazu. Der Xeon E3 1231v3 war ein großartiger Prozessor. Und er ist es immer noch.
Also, wenn ihr noch einen Xeon E3 1231v3 im Keller habt, holt ihn raus und gebt ihm eine zweite Chance. Ihr werdet überrascht sein, was er noch alles kann.
Und an alle i5 6600k Besitzer: Keine Sorge, euer Prozessor war auch gut. Aber vielleicht nicht ganz so gut, wie ihr dachtet. ;)

Am Ende des Tages kommt es natürlich darauf an, was man mit seinem Rechner macht. Aber für viele war der Xeon einfach die bessere Wahl.
Und wenn ihr mich fragt, wer das Rennen gewonnen hat? Ich sage: Der Xeon, knapp aber fair.
Also, lasst uns die Underdogs feiern! Hoch lebe der Xeon E3 1231v3!
