In Wie Viel Tagen Ist Ramadan

Okay, Leute, mal ehrlich: Wer von euch hat auch schon wieder Google befragt: "In wie viel Tagen ist Ramadan?" Ich gestehe, ich oute mich! Jedes Jahr das gleiche Spiel. Ich weiß doch, dass er kommt, wie Weihnachten, aber das genaue Datum... Pff! Entweder vergesse ich's, oder ich vertraue darauf, dass mein Smartphone mir schon Bescheid sagt. Und das tut es ja auch. Irgendwann.
Aber mal ganz unter uns: Ist das nicht auch ein bisschen aufregend? Diese Ungewissheit? So wie bei einem Überraschungsbesuch von Tante Erna. Man weiß, sie kommt irgendwann, aber wann genau? Spannung pur! Gut, vielleicht nicht ganz so prickelnd wie Tante Erna, aber immerhin.
Ich habe da ja so eine... sagen wir mal, "unpopuläre" Meinung. Ich finde, das Warten und Rätseln um den genauen Starttermin von Ramadan hat auch was Gutes. Es lenkt ab! Ja, ihr habt richtig gelesen. Ab von all dem "perfekten" Instagram-Ramadan, den wir jedes Jahr aufs Neue sehen. All die wunderschön gedeckten Tische, die perfekt arrangierten Datteln, die spirituell erhebenden Zitate. Uff!
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Nicht, dass ich das nicht alles schön finde. Aber mal ehrlich, wer hat schon die Zeit, jeden Tag ein Instagram-taugliches Fastenbrechen aufzutischen? Ich jedenfalls nicht. Meine Mahlzeiten sehen meistens eher nach "Hauptsache, schnell und sättigend" aus. Und das ist auch okay!
Die Frage "In wie viel Tagen ist Ramadan?" erlaubt uns doch, uns ganz entspannt vorzubereiten. Keine Panik, keine Hektik. Einfach mal in Ruhe überlegen, worauf wir uns wirklich konzentrieren wollen. Mehr Zeit mit der Familie verbringen? Endlich mal wieder ein gutes Buch lesen? Oder einfach nur ein bisschen netter zu unseren Mitmenschen sein? Alles gute Vorsätze, finde ich.

Die Sache mit dem Mond
Und dann ist da ja noch die Sache mit dem Mond. Ramadan richtet sich ja bekanntlich nach dem Mondkalender. Was ja auch irgendwie romantisch ist. So ein bisschen Astronomie im Alltag! Aber gleichzeitig auch ein bisschen unberechenbar. Der eine sagt so, der andere so. Am Ende entscheidet dann doch irgendein Gelehrter. Und wir nicken brav.
Ich persönlich finde ja, wir sollten den Mond einfach mal selber fragen. So mit einer Glaskugel und einem Ouija-Brett. Ob das funktioniert? Wahrscheinlich nicht. Aber lustig wäre es allemal!

Ich habe auch schon überlegt, eine App zu entwickeln. "Ramadan-Orakel". Die App würde dann jeden Tag eine neue Vorhersage zum Starttermin von Ramadan geben. Sozusagen ein tägliches Rätsel. Wer am Ende richtig liegt, bekommt einen virtuellen Orden. Vielleicht sogar eine virtuelle Dattel! Wäre das nicht genial?
Aber zurück zur Realität. Die Frage "In wie viel Tagen ist Ramadan?" wird uns auch dieses Jahr wieder beschäftigen. Und das ist gut so. Es ist Teil des Rituals. Teil der Vorfreude. Teil der ganzen Ramadan-Erfahrung.
Meine ganz persönliche Vorbereitung
Und was mache ich, während ich auf die Antwort warte? Ich versuche, ein bisschen runterzukommen. Den Alltagsstress zu reduzieren. Mehr zu schlafen. Und mich daran zu erinnern, warum ich Ramadan eigentlich so mag.

Es ist diese Zeit der Besinnung. Diese Zeit der Gemeinschaft. Diese Zeit, in der wir uns alle ein bisschen mehr Mühe geben, bessere Menschen zu sein. Und das ist doch eigentlich das Schönste daran. Oder?
Also, lasst uns das Rätselraten genießen. Lasst uns die Spannung aufrechterhalten. Und lasst uns alle gemeinsam auf den Moment warten, wenn wir endlich wissen: "Ja, morgen ist Ramadan!" Dann können wir uns alle in die Arme fallen. (Oder uns einfach nur gegenseitig eine SMS schicken. Was heutzutage ja auch schon fast dasselbe ist.)

In diesem Sinne: Möge Allah uns alle segnen und uns einen friedvollen und gesegneten Ramadan schenken. Und mögen wir alle rechtzeitig herausfinden, wann er denn nun wirklich beginnt! Bis dahin: Bleibt entspannt!
Und falls ihr es immer noch nicht wisst: Fragt einfach Google. Der weiß es bestimmt.
