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In Welcher Zeitform Schreibt Man Eine Erörterung


In Welcher Zeitform Schreibt Man Eine Erörterung

Kennst du das Gefühl, wenn du vor einer Erörterung sitzt und dich fragst: "Verdammt, welche Zeitform soll ich bloß verwenden?" Du bist nicht allein! Viele Schüler und Studenten kämpfen mit dieser Frage, und die Antwort ist nicht immer so eindeutig, wie man vielleicht denkt.

In diesem Artikel räumen wir mit den Unsicherheiten auf und zeigen dir, wie du die richtige Zeitform für deine Erörterung wählst, damit du deine Argumente überzeugend und schlüssig präsentieren kannst.

Die Grundregel: Das Präsens

Die Grundregel lautet: Eine Erörterung wird hauptsächlich im Präsens geschrieben. Warum? Weil du in einer Erörterung in der Regel allgemeingültige Aussagen triffst, Fakten darlegst und Argumente präsentierst, die zeitunabhängig relevant sind. Das Präsens vermittelt den Eindruck von Objektivität und Aktualität.

Beispiel:

Falsch: "Die soziale Ungleichheit war ein großes Problem in der Gesellschaft."

Richtig: "Die soziale Ungleichheit ist ein großes Problem in der Gesellschaft."

Der Unterschied ist subtil, aber entscheidend. Das Präsens ("ist") betont die gegenwärtige Relevanz des Problems.

Wie Schreibt Man Ein Fazit Erörterung
Wie Schreibt Man Ein Fazit Erörterung

Ausnahmen von der Regel: Vergangenheit und Zukunft

Natürlich gibt es Ausnahmen von dieser Regel. Es gibt Situationen, in denen andere Zeitformen angemessener oder sogar notwendig sind. Hier sind die wichtigsten Ausnahmen:

1. Die Vergangenheit (Präteritum/Perfekt)

Die Vergangenheit kommt ins Spiel, wenn du über historische Ereignisse, Forschungsergebnisse oder Studien berichtest. Wenn du dich auf Fakten beziehst, die bereits geschehen sind, solltest du das Präteritum (Imperfekt) oder Perfekt verwenden.

Beispiel:

"In der Vergangenheit gab es bereits ähnliche Debatten über dieses Thema." (Präteritum)

Wie Schreibt Man Einen Schluss Einer Erörterung
Wie Schreibt Man Einen Schluss Einer Erörterung

"Wissenschaftler haben in einer Studie gezeigt, dass..." (Perfekt)

Wichtig: Achte darauf, dass der Hauptteil deiner Argumentation dennoch im Präsens bleibt. Die Vergangenheit dient in der Regel als unterstützendes Element.

2. Die Zukunft (Futur I/Futur II)

Das Futur ist relevant, wenn du Prognosen triffst oder über mögliche zukünftige Entwicklungen sprichst. Es wird oft in Kontexten verwendet, in denen du die Konsequenzen bestimmter Handlungen oder Entscheidungen erörterst.

Beispiel:

"Wenn wir nichts gegen den Klimawandel unternehmen, wird die Erderwärmung weiter voranschreiten." (Futur I)

Wie schreibt man eine Erörterung?
Wie schreibt man eine Erörterung?

Achte darauf: Vermeide übertriebene Spekulationen. Deine Zukunftsprognosen sollten immer auf fundierten Argumenten und Fakten basieren.

Der Konjunktiv: Die Form der Möglichkeit und Unsicherheit

Der Konjunktiv ist zwar keine Zeitform im eigentlichen Sinne, aber er ist dennoch wichtig für eine differenzierte Erörterung. Er wird verwendet, um Hypothesen, Wünsche, indirekte Rede und irreale Bedingungen auszudrücken.

Beispiel:

"Es wäre wünschenswert, wenn die Politik mehr in Bildung investieren würde." (Konjunktiv II)

Wie schreibt man eine Erörterung: 7 Schritte für den Erfolg
Wie schreibt man eine Erörterung: 7 Schritte für den Erfolg

"Der Politiker behauptete, er habe keine Kenntnis von den Vorwürfen." (Konjunktiv I – indirekte Rede)

Der Konjunktiv verleiht deiner Argumentation Nuancen und zeigt, dass du dir der Komplexität des Themas bewusst bist.

Tipps für die Praxis

  • Analysiere die Aufgabenstellung: Was genau sollst du erörtern? Welche Aspekte sind besonders relevant?
  • Gliedere deine Argumentation: Eine klare Struktur hilft dir, die richtige Zeitform für jeden Abschnitt zu wählen.
  • Achte auf den Kontext: Passe deine Zeitformwahl an den jeweiligen Kontext an.
  • Lies deine Erörterung mehrmals durch: Überprüfe, ob die Zeitformen konsistent und korrekt verwendet wurden.
  • Hole dir Feedback: Lass deine Erörterung von jemandem Korrektur lesen, um Fehler zu vermeiden.

Fazit: Die richtige Zeitform macht den Unterschied

Die Wahl der richtigen Zeitform in einer Erörterung ist kein Detail, sondern ein entscheidender Faktor für die Überzeugungskraft deiner Argumentation. Durch die Beachtung der Grundregel (Präsens) und der Ausnahmen (Vergangenheit, Zukunft, Konjunktiv) kannst du deine Gedanken präzise und überzeugend formulieren.

Denke daran: Übung macht den Meister! Je mehr du dich mit dem Schreiben von Erörterungen beschäftigst, desto sicherer wirst du im Umgang mit den verschiedenen Zeitformen.

Also, keine Angst vor der nächsten Erörterung! Mit diesem Wissen bist du bestens gerüstet, um deine Argumente überzeugend zu präsentieren.

Wie Schreibt Man Einen Schluss Einer Erörterung Was denkt ihr bekommt man in der Prüfung für so eine Erörterung

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