Immer Ruhig Mit Den Jungen Pferden

Kennt ihr das? Da hat man sich so richtig was vorgenommen, ist super motiviert… und dann knallt’s. Bei mir war’s letztens beim Backen. Ich wollte einen fancy glutenfreien Kuchen machen. Rezept klang easy, Zutaten waren besorgt. Aber dann: Ofen vorgeheizt, Teig angerührt… und plötzlich stand ich da mit einem klebrigen, unformbaren Etwas, das mehr an Knete als an Kuchenteig erinnerte. Frustration pur! Ich hätte am liebsten alles in die Ecke geschmissen. Aber dann dachte ich: "Ruhig Blut, Mädchen!" Und genau da kam mir der Spruch in den Sinn: "Immer ruhig mit den jungen Pferden!"
Wo kommt der eigentlich her? Und was bedeutet er genau? Lasst uns mal eintauchen… (Vorsicht, es wird pferdisch!).
Der Spruch, der auf Deutsch so viel bedeutet wie "immer mit der Ruhe mit jungen Pferden", ist nämlich ein alter deutscher Ausdruck, der traditionell im Umgang mit – ja, genau – jungen Pferden verwendet wurde. Stellt euch vor: Ein junges, ungestümes Pferd, voller Energie und Tatendrang. Wenn man das zu schnell anspannt oder überfordert, riskiert man, dass es scheut, sich verletzt oder einfach komplett den Dienst verweigert. Macht Sinn, oder?
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Also, was lernen wir daraus? Geduld ist eine Tugend – vor allem, wenn's um ungestüme Energie geht. Und das gilt nicht nur für Pferde!
Übertragen aufs echte Leben
Klar, wir sind keine Pferde (obwohl… manchmal fühlen wir uns vielleicht so!). Aber das Prinzip lässt sich wunderbar auf unser eigenes Leben und unsere Projekte übertragen. Denkt an neue Jobs, neue Hobbies, neue Beziehungen… alles, was wir mit Begeisterung anfangen. Die Versuchung ist groß, sofort Vollgas zu geben und alles auf einmal zu wollen. Aber genau das kann nach hinten losgehen.

"Immer ruhig mit den jungen Pferden" bedeutet in diesem Kontext, sich nicht zu übernehmen, sich Zeit zu lassen und Schritt für Schritt vorzugehen. Es geht darum, die Energie richtig zu dosieren und sich nicht von anfänglicher Euphorie blenden zu lassen. (Erinnert mich an meine erste Woche im Fitnessstudio – Muskelkater des Todes!).
Es bedeutet auch, sich Fehler zu erlauben. Junge Pferde stolpern auch mal. Na und? Wichtig ist, wieder aufzustehen und weiterzumachen. Und sich nicht von Rückschlägen entmutigen zu lassen. Denn die gehören einfach dazu. (Kuchenbacken, ich schaue dich an!).

Wie setzt man das um?
Okay, genug Theorie. Wie wenden wir das Ganze jetzt praktisch an? Hier ein paar Tipps:
- Setze dir realistische Ziele: Kleine Schritte sind besser als ein Riesensprung, der dich umhaut.
- Sei geduldig mit dir selbst: Perfektion ist eine Illusion. Akzeptiere Fehler als Teil des Lernprozesses.
- Nimm dir Zeit für Pausen: Überanstrengung führt nur zu Frustration und Burnout.
- Feiere deine Erfolge: Auch kleine Fortschritte verdienen Anerkennung.
- Höre auf dein Bauchgefühl: Wenn etwas sich nicht richtig anfühlt, nimm einen Gang raus.
Und das Wichtigste: Hab Spaß dabei! Denn wenn du Freude an dem hast, was du tust, fällt es viel leichter, geduldig zu sein und auch mal einen Rückschlag wegzustecken.

Merke: Manchmal ist das "langsamste" Tempo das Schnellste, um ans Ziel zu kommen.
Also, das nächste Mal, wenn du dich überfordert fühlst, denk an die jungen Pferde. Atme tief durch, nimm einen Schritt zurück und sag dir: "Immer ruhig mit den jungen Pferden!" Und dann klappt das schon. (Auch mit dem glutenfreien Kuchen, vielleicht…).
Und jetzt bin ich gespannt: Welche Situationen im Leben bringen euch dazu, euch an diesen Spruch zu erinnern? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren!
