I Love You Till The End Karaoke

Okay, lasst uns ehrlich sein. Karaoke ist fantastisch. Aber es gibt diese Songs. Die, bei denen man innerlich stöhnt, wenn sie auf der Liste auftauchen. Und ja, ich sage es: Ich liebe dich bis ans Ende Karaoke – ich sage nicht, dass der Song schlecht ist, aber... ich habe da so meine Meinung.
Der Song, der nie stirbt (aber bitte bald)
Kennt ihr das? Ihr seid in einer Karaoke-Bar. Gute Stimmung, Drinks fließen, jemand versucht sich an Queen (mit mäßigem Erfolg, aber hey, es ist Karaoke!). Und dann... kommt er. Ich liebe dich bis ans Ende. Die Leute jubeln. Ich seufze innerlich.
Versteht mich nicht falsch! Ich respektiere die Klassiker. Aber dieser Song? Der ist so... überall. Jeder kennt ihn. Jeder denkt, er könne ihn singen.
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Die "Experten" und ihre Interpretation
Dann gibt es die selbsternannten Experten. Die, die jedes kleinste Detail des Songs interpretieren. Die, die sich in die Rolle des emotionalen Sängers hineinsteigern. Und, ganz ehrlich? Oft klingt es eher nach einer Katze, die man quält.
Und diese hohen Töne! Oh Gott, die hohen Töne. Ich liebe dich bis ans Ende Karaoke ist berüchtigt für seine stimmlichen Herausforderungen. Da werden Karrieren beendet. Freundschaften zerbrechen. Glas zerspringt. Okay, vielleicht nicht ganz. Aber fast!

Die stille Übereinkunft
Was mich aber am meisten stört? Die stille Übereinkunft, dass jeder mitsingen muss. Auch wenn man den Song hasst. Auch wenn man lieber "Highway to Hell" grölen würde. Nein, man muss lächeln, nicken und innerlich leiden.
Es ist, als ob es ein unausgesprochenes Karaoke-Gesetz gäbe: "Ich liebe dich bis ans Ende muss mindestens einmal pro Abend gesungen werden. Andernfalls droht die sofortige Verbannung aus der Karaoke-Gemeinschaft."
Meine Alternative: Alles außer "Ich liebe dich bis ans Ende"
Also, was schlage ich vor? Lasst uns kreativ werden! Lasst uns vergessene One-Hit-Wonder aus den 80ern ausgraben. Lasst uns peinliche Boygroup-Songs aus den 90ern performen. Lasst uns Schlager singen! (Okay, vielleicht nicht Schlager, aber ihr versteht, was ich meine.)

Hauptsache, wir lassen Ich liebe dich bis ans Ende mal für eine Weile in Frieden ruhen. Zumindest, bis ich wieder in Stimmung dafür bin. Was, um ehrlich zu sein, wahrscheinlich nie passieren wird.
Ein Plädoyer für mehr Vielfalt
Karaoke ist dazu da, Spaß zu haben! Es ist dazu da, sich zu blamieren! Es ist dazu da, die Sau rauszulassen! Aber es ist nicht dazu da, sich zu Tode zu langweilen, während man den gleichen Song zum millionsten Mal hört.

Ich sage nicht, dass Ich liebe dich bis ans Ende ein schlechter Song ist. Er ist nur... übersättigt. Er ist wie Pizza Margherita: Grundsolide, aber irgendwann hat man einfach genug davon. Man will mal was mit Salami und Pilzen! Oder Ananas! (Ja, ich habe es gesagt.)
Also, das nächste Mal, wenn ihr in einer Karaoke-Bar seid und dieser Song auftaucht, überlegt euch gut, ob ihr wirklich mitsingen wollt. Oder ob ihr nicht lieber einen Aufstand probt. Einen kleinen, leisen Karaoke-Aufstand. Singt etwas anderes. Etwas Verrücktes. Etwas, das niemand erwartet.
Und wenn euch jemand schief anguckt, sagt einfach: "Ich habe entschieden, dass ich Ich liebe dich bis ans Ende... für heute beende."

Und wenn ihr mich sucht? Ich stehe an der Bar und bestelle einen doppelten Whisky. Und bete, dass der nächste Song von ABBA ist.
Denn eins ist sicher: Ich liebe dich bis ans Ende Karaoke. Nicht.
Also, wer ist bei mir? Wer traut sich, mit mir gegen die Karaoke-Langeweile zu kämpfen? Lasst uns die Playlist revolutionieren! Lasst uns die Karaoke-Welt verändern! Ein Song nach dem anderen!
