Hundred Islands National Park Alaminos Pangasinan

Okay, lasst uns ehrlich sein. Die Hundred Islands in Alaminos, Pangasinan. Ein Klassiker, richtig? JEDER war schon mal da. Oder tut zumindest so.
Ich wage mal eine unpopuläre Meinung: Es ist... überbewertet. Ja, ich habe es gesagt. Steinigt mich nicht gleich! Ich liebe Philippinen, ich liebe Inseln. Aber die Hundred Islands, nun ja...
Die "Hundert" Inseln: Eine leichte Übertreibung?
Erstens: "Hundert" ist eine dreiste Lüge. Es sind NICHT hundert. Es sind, je nach Gezeiten, irgendwas um die 124. Aber "Hundred-ish Islands" klingt halt nicht so gut, oder?
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Und zweitens: Die meisten davon sind einfach nur riesige Felsen, die aus dem Wasser ragen. Nicht wirklich Inseln, auf denen man rumlümmeln könnte, mit einem Cocktail in der Hand. Eher so: "Achtung, nicht runterfallen!"
Insel-Hopping: Mehr Rennen als Entspannung
Insel-Hopping ist natürlich ein Muss. Aber erwartet keinen romantischen Sonnenuntergang. Eher ein Wettrennen mit anderen Booten, um den besten Platz auf Governor's Island oder Quezon Island zu ergattern.

Governor's Island? Hat Potenzial. Die Aussicht ist toll. Aber die Menschenmassen? Ohje. Man fühlt sich wie in der Rushhour einer Metro Manila. Nur mit mehr Sonnenbrand.
Quezon Island? Hübsch, ja. Aber auch hier: Menschen über Menschen. Und die obligatorischen Souvenirstände, die einem alles andrehen wollen, was nicht niet- und nagelfest ist.
Versteht mich nicht falsch. Das Wasser ist klar. Die Landschaft ist… speziell. Und natürlich ist es ein Erlebnis. Aber ein ruhiges, entspanntes Inselparadies? Eher nicht.

Essen: Erwartet das Unerwartete (oder auch nicht)
Das Essen. Nun ja. Es ist philippinisches Essen. Also im Grunde lecker. Aber erwartet keine Gourmet-Küche. Eher gegrillten Fisch, Reis und adobo. Nix gegen adobo! Aber nach drei Tagen adobo will man dann doch mal was anderes, oder?
Unpopuläre Meinung: Ich glaube, ich habe mehr Fliegen als Fische gegessen während meines Aufenthalts auf den Hundred Islands.
Das Budget: Manchmal etwas happig
Die Preise. Insel-Hopping ist nicht gerade billig. Man muss für das Boot zahlen, für die Eintrittsgebühren, für die Cottages (wenn man Glück hat, eins zu ergattern), für das Essen... Am Ende ist man pleite, bevor man überhaupt richtig ins Wasser gesprungen ist.

Und dann sind da noch die "zusätzlichen" Gebühren. Für alles und jeden. Für das Parken, für die Toilettenbenutzung, für das Atmen der Luft... Okay, vielleicht nicht für das Atmen. Aber fast!
Das Fazit: Geht hin, aber mit den richtigen Erwartungen
Also, was ist das Fazit? Sollte man die Hundred Islands besuchen? Ja, vielleicht. Aber nur, wenn man seine Erwartungen runterschraubt. Erwartet keine einsamen, unberührten Strände. Erwartet Menschenmassen. Erwartet hohe Preise. Erwartet adobo.
Aber erwartet auch eine einzigartige Landschaft. Erwartet ein bisschen Abenteuer. Erwartet eine Erfahrung, die man so schnell nicht vergisst. Egal, ob im positiven oder negativen Sinne.

Ich sage nicht, dass es schlecht ist. Ich sage nur, dass es… anders ist. Und dass es vielleicht nicht jedermanns Sache ist. Aber hey, vielleicht bin ich auch einfach nur ein grumpy alter Mann, der sich über alles beschwert.
Also, geht hin. Entdeckt die Hundred Islands. Und bildet euch eure eigene Meinung. Aber seid gewarnt: Es könnten weniger Inseln und mehr Menschen sein, als ihr erwartet!
P.S.: Vergesst nicht den Sonnenschutz! Und Insektenspray. Und vielleicht auch einen Snack. Man weiß ja nie, wann die nächste adobo-Pause kommt.
