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Hund Verschluckt Sich Beim Atmen


Hund Verschluckt Sich Beim Atmen

Kennt ihr das, wenn man so richtig im Gespräch vertieft ist, lacht, redet, gestikuliert – und dann plötzlich… HACK… die Luftröhre dicht macht? Mir ist das neulich erst passiert, beim Abendessen mit Freunden. Peinlich hoch zehn! Aber das nur am Rande. Was noch viel schlimmer ist: Das passiert ja auch unseren Hunden!

Mein armer Golden Retriever, Buddy, hat das nämlich auch ab und zu. Er ist der absolute Staubsauger, was Futter angeht. Manchmal schnappt er so gierig nach seinen Pellets, dass ich denke: "Buddy, mein Freund, da musst du aber aufpassen!" Und was passiert dann? Richtig, HUST WÜRG. Er verschluckt sich.

Und genau darum soll's heute gehen: Was passiert, wenn sich ein Hund beim Atmen verschluckt? Was sind die Ursachen? Und, noch wichtiger: Was kann man tun, um dem Fellnasen-Drama entgegenzuwirken? Denn panisch daneben stehen ist ja auch keine Lösung, oder?

Warum passiert das überhaupt?

So, erstmal die Basics. Warum passiert das überhaupt? Im Grunde ist es gar nicht so anders als bei uns. Der Hund hat Luftröhre und Speiseröhre, die sich im Rachen kreuzen. Wenn dann das Timing nicht stimmt – also der Hund gleichzeitig einatmet und schluckt – kann Futter oder Wasser eben in die falsche Richtung gelangen. Autsch!

Mögliche Ursachen für Verschlucken beim Atmen:

Hund verschluckt sich oft: 6 Gründe & was du tun kannst
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  • Gieriges Fressen: Der Klassiker! Buddy lässt grüßen.
  • Zu schnelles Trinken: Gerade nach dem Toben.
  • Falsche Futtergröße: Zu große Stücke können leichter in der Luftröhre landen. (Achte also darauf, welche Größe für deinen Liebling am besten ist!)
  • Atemwegserkrankungen: Verengungen oder Entzündungen können das Verschlucken begünstigen.
  • Brachycephale Rassen: Kurzköpfige Hunde wie Möpse oder Bulldoggen haben anatomisch bedingt öfter Probleme mit der Atmung und dem Schlucken. (Für alle Mops-Eltern unter euch: Ihr seid nicht allein!)

Was sind die Symptome?

Okay, der Hund hustet. Aber was sind noch Anzeichen dafür, dass er sich verschluckt hat? Hier ein paar typische Symptome, auf die du achten solltest:

  • Husten, Würgen, Röcheln: Die Klassiker eben.
  • Panisches Verhalten: Dein Hund wirkt aufgeregt und versucht verzweifelt, etwas loszuwerden.
  • Blaue Zunge oder Schleimhäute: Ein Alarmsignal! Das deutet auf Sauerstoffmangel hin. Sofort zum Tierarzt!
  • Atemnot: Deutliches Keuchen und Schwierigkeiten beim Atmen.
  • Bewusstlosigkeit: Der schlimmste Fall. Direkt in die Tierklinik!

Wichtig: Nicht jedes Husten bedeutet gleich, dass der Hund sich verschluckt hat. Es kann auch andere Ursachen haben, wie Zwingerhusten oder eine Erkältung. Aber lieber einmal zu viel nachschauen lassen!

Was tun, wenn der Hund sich verschluckt?

So, jetzt zum wichtigsten Teil: Was machst du, wenn Buddy mal wieder jammert und würgt?

Warum atmet mein Hund so schnell? Ursachen und was Du tun kannst - HejHund
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Erste Hilfe:

  1. Ruhe bewahren: Ich weiß, leichter gesagt als getan. Aber Panik hilft niemandem!
  2. Maul öffnen und nachsehen: Vielleicht siehst du den Übeltäter (Knochen, Spielzeugrest, etc.) und kannst ihn vorsichtig entfernen. Aber Vorsicht: Nicht blindlings im Maul herumstochern!
  3. Heimlich-Handgriff für Hunde: Wenn du dich traust (und weißt, wie es geht!), kannst du versuchen, den Heimlich-Handgriff anzuwenden. Dabei umfasst du den Hund mit beiden Händen unterhalb des Brustkorbs und drückst ruckartig nach oben. Achtung: Nur anwenden, wenn es wirklich nötig ist und du dich damit auskennst!
  4. Kopf nach unten halten: Bei kleinen Hunden kannst du sie an den Hinterbeinen hochheben und schütteln. Bei größeren Hunden den Oberkörper nach unten neigen.

Wann zum Tierarzt?

In 4 Schritten zum Erste-Hilfe-Profi – Die ultimative Anleitung
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In folgenden Fällen solltest du unbedingt zum Tierarzt:

  • Wenn der Hund Schwierigkeiten hat zu atmen.
  • Wenn die Zunge oder Schleimhäute blau werden.
  • Wenn der Hund bewusstlos wird.
  • Wenn du den Fremdkörper nicht entfernen kannst.
  • Wenn der Hund nach dem Verschlucken weiterhin hustet oder röchelt.

Vorbeugung ist besser als Nachsorge

Klar, am besten ist es, wenn es gar nicht erst so weit kommt. Hier ein paar Tipps zur Vorbeugung:

  • Fressgeschwindigkeit kontrollieren: Es gibt spezielle Anti-Schling-Näpfe, die den Hund dazu zwingen, langsamer zu fressen. (Buddy findet die doof, aber sie helfen!)
  • Futter anpassen: Die Größe der Futterstücke sollte zur Größe des Hundes passen.
  • Ruhe beim Fressen: Stress und Hektik beim Fressen vermeiden.
  • Keine kleinen Spielzeuge: Vermeide kleine Spielzeuge, die der Hund verschlucken könnte.
  • Regelmäßige Kontrollen: Lass deinen Hund regelmäßig vom Tierarzt untersuchen, um Atemwegserkrankungen frühzeitig zu erkennen.

So, ich hoffe, dieser kleine Exkurs hat euch geholfen! Denkt dran: Lieber einmal zu viel aufpassen, als einmal zu wenig. Und wenn Buddy mal wieder zu schnell frisst, sag ich ihm einfach: "Buddy, mein Freund, du musst nicht alles auf einmal schaffen!" Und dann hoffen wir mal, dass er es versteht. 😉

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