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Hund Orientiert Sich Nicht An Mir


Hund Orientiert Sich Nicht An Mir

Kennt ihr das? Man steht im Park, ruft seinen Hund – voller Enthusiasmus, mit dieser leicht übertriebenen, quietschigen Stimme, die man halt so drauf hat, wenn’s um den geliebten Vierbeiner geht – und was passiert? Nichts. Absolut gar nichts. Der Hund schnüffelt seelenruhig weiter an einem Grashalm, als wärst du Luft. Oder schlimmer noch: Er sieht dich, nickt quasi kurz mit dem Kopf nach dem Motto "Jo, hab dich gehört, bin aber grad beschäftigt" und widmet sich dann wieder wichtigeren Dingen. Hach ja, Hunde.

Mir ist das neulich wieder passiert. Ich dachte echt, ich hab irgendwas falsch gemacht. War ich zu leise? Hab ich den falschen Tonfall erwischt? Hatte ich vielleicht einfach nur Knoblauch geatmet (was bei mir ehrlich gesagt gar nicht so unwahrscheinlich ist)? Die Wahrheit ist, und das musste ich mir hart erarbeiten, dass es oft gar nicht an uns liegt, sondern schlichtweg daran, dass… naja, dass der Hund sich einfach nicht so richtig an uns orientiert. Autsch, das tut weh, ich weiß. Aber hey, wir sind hier unter uns, oder? 😉

Was bedeutet das eigentlich: Orientierung?

Wenn wir von "Orientierung" sprechen, meinen wir, dass der Hund von sich aus regelmäßig Blickkontakt zu uns sucht, uns quasi "checkt". Er schaut, was wir machen, wohin wir gehen, wie wir uns fühlen. Er nimmt uns als seinen Anker in der Welt wahr. Und das ist super wichtig, denn ein Hund, der sich an seinem Menschen orientiert, ist deutlich entspannter, sicherer und kooperativer.

Ein Hund, der sich nicht orientiert? Nun, der macht sein eigenes Ding. Der entscheidet selbst, was gerade wichtig ist (meistens: alles außer uns). Und das kann im Alltag ganz schön anstrengend sein, sag ich euch.

Aber warum ist das so?

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Es gibt verschiedene Gründe, warum ein Hund sich nicht oder nur wenig an uns orientiert. Einer der häufigsten ist… Trommelwirbel… fehlende oder falsche Erziehung. Japp, so einfach ist das manchmal. Wir denken oft, wir erziehen unseren Hund, aber in Wirklichkeit lassen wir ihn einfach nur "machen".

Denkt mal drüber nach: Wie viel Zeit investiert ihr wirklich in gezielte Übungen, in denen es darum geht, dass euer Hund euch anschaut? Oder dass er lernt, dass es sich lohnt, auf euch zu achten? Meistens sind wir ja eher damit beschäftigt, Befehle zu geben und zu hoffen, dass der Hund sie ausführt.

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Ein weiterer Grund kann Unsicherheit sein. Ein unsicherer Hund orientiert sich oft lieber an seiner Umgebung als an seinem Menschen, weil er uns vielleicht nicht als verlässliche Stütze wahrnimmt. Oder er hat gelernt, dass es Konsequenzen hat, wenn er uns ansieht (zum Beispiel, weil wir ihn dann sofort anleinen oder zum Gehen auffordern).

Was können wir tun?

Keine Panik! Auch wenn euer Hund bisher nicht der Orientierungs-Weltmeister war, könnt ihr das ändern. Es ist Arbeit, klar, aber es lohnt sich. Versprochen!

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Hier ein paar Tipps:

  • Belohnung für Blickkontakt: Jedes Mal, wenn euer Hund euch von sich aus anschaut, lobt ihn überschwänglich und gebt ihm ein Leckerli. Macht es zu einem Spiel! Fangt am besten in einer reizarmen Umgebung an und steigert dann langsam den Schwierigkeitsgrad.
  • Namensaufbau: Übt, dass euer Hund auf seinen Namen reagiert, indem er euch anschaut. Ruft seinen Namen, und sobald er euch ansieht, gibt’s eine Belohnung.
  • "Check-In"-Übungen: Baut kurze "Check-In"-Pausen in eure Spaziergänge ein. Bleibt stehen, wartet, bis euer Hund euch anschaut, lobt ihn und geht dann weiter. So lernt er, dass es sich lohnt, auf euch zu achten.
  • Seid konsequent und verlässlich: Euer Hund muss sich darauf verlassen können, dass ihr für ihn da seid und ihm Sicherheit gebt. Vermeidet unberechenbares Verhalten und reagiert immer fair und ruhig.

Und das Wichtigste: Habt Geduld! Es braucht Zeit, bis ein Hund lernt, sich an seinem Menschen zu orientieren. Aber wenn ihr dranbleibt, werdet ihr mit einer tieferen, harmonischeren Beziehung belohnt. Und vielleicht, nur vielleicht, ignoriert euer Hund euch dann auch nicht mehr so demonstrativ im Park. 😉

Also, ran an die Leckerlis und los geht’s! Ich drück euch die Daumen!

Mein Hund ist nicht nur ein Hund. Er ist ein Teil meines Lebens und ein Ach ja? Und ich mag es nicht, wenn Ihr Hund das bei mir macht. - DEBESTE.de wenn der hund nicht hört, ist das problem oft nicht die (fehlende

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