Heidegger Being And Time

Na, schon mal von Heidegger gehört? Klingt wie 'n Möbelstück, oder? Aber nee, is'n Philosoph. Und zwar einer von der ganz abgedrehten Sorte. Sein Ding? Sein und Zeit. Oh Mann, das Buch!
Also, stell dir vor, wir sitzen hier bei 'nem Kaffee, Latte Macchiato, was auch immer. Und ich versuch' dir das Ding zu erklären, ohne dass wir beide danach 'nen Nervenzusammenbruch kriegen. Deal?
Was zur Hölle ist Dasein?
Erstes Problem: Die Sprache. Heidegger erfindet Wörter! Oder er gibt alten Wörtern 'ne neue Bedeutung. Zum Beispiel: Dasein. Was soll das sein? Im Prinzip: Wir. Du, ich, der Typ da drüben, der grad sein Croissant fallen lässt. Dasein sind wir, weil wir uns unserer Existenz bewusst sind. Wir sind quasi "da". Ist doch logisch, oder? Naja...
Must Read
Heidegger meint, das Dasein ist besonders. Es ist nicht einfach nur da wie 'n Stein. Es sorgt sich um sein Sein. Klingt kompliziert? Ist es auch! Aber im Kern geht's darum, dass wir uns Gedanken machen über unser Leben, unseren Tod, den ganzen Kram.
Und hier kommt der Clou: Wir sind geworfen. Zack! Einfach so in die Welt geschmissen. Ohne Anleitung, ohne Gebrauchsanweisung. Und jetzt? Viel Spaß!

Ganz ehrlich, wer hat uns denn hier reingeworfen? Heidegger sagt's nicht. Ist auch egal. Entscheidend ist, dass wir da sind und damit klarkommen müssen.
Sein zum Tode
Kommen wir zum fröhlichen Teil: dem Tod! Heidegger findet, dass wir den Tod die ganze Zeit verdrängen. Wir tun so, als ob er uns nix angeht. Aber Pustekuchen! Der Tod ist immer da. Er ist unsere größte Möglichkeit. What?!

Ja, du hast richtig gelesen. Heidegger meint, dass die Auseinandersetzung mit dem Tod uns hilft, unser Leben bewusster zu leben. Wenn wir wissen, dass die Zeit begrenzt ist, verschwenden wir sie vielleicht nicht mit Netflix-Serien (okay, vielleicht doch ein bisschen Netflix...). Wir realisieren, dass wir authentisch sein sollten.
Denn was ist, wenn wir unser Leben einfach so vor uns hinleben, ohne uns wirklich Gedanken zu machen? Dann sind wir uneigentlich. Dann leben wir das Leben, das die anderen von uns erwarten. Und das ist ja wohl das Letzte, was wir wollen, oder?
![[Being and Time] Sein und Zeit by Heidegger, Martin: Near Fine (1927](https://pictures.abebooks.com/inventory/30966863517_4.jpg)
Angst und die Sorge
Heidegger redet auch viel von Angst. Aber nicht von Angst vor Spinnen oder Clowns (obwohl, Clowns sind schon gruselig...). Er meint die Angst vor dem Nichts, vor der Sinnlosigkeit des Lebens.
Diese Angst kann uns lähmen. Aber sie kann uns auch aufwecken! Sie kann uns dazu bringen, uns zu fragen, was wir wirklich wollen. Und das ist doch schon mal was, oder?

Und was ist mit der Sorge? Die Sorge ist laut Heidegger das Grundgefühl des Daseins. Wir sorgen uns um uns selbst, um andere, um die Welt. Die Sorge ist nicht unbedingt negativ. Sie zeigt, dass wir uns kümmern. Dass wir nicht einfach nur Roboter sind, die ihr Programm abspulen.
Und jetzt?
Okay, ich geb's zu. Sein und Zeit ist keine leichte Kost. Aber es lohnt sich, sich damit auseinanderzusetzen. Heidegger zwingt uns, über unser Leben nachzudenken. Über unsere Existenz. Und das ist doch eigentlich ganz cool, oder?
Vielleicht trinkst du jetzt noch 'nen zweiten Kaffee und denkst über alles nach. Oder du wirfst das Buch in die Ecke und schaust doch lieber Netflix. Ist auch okay. Aber vielleicht, nur vielleicht, hat Heidegger dich ein bisschen zum Nachdenken gebracht. Und das ist ja schon mal ein Anfang. Prost!
