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Hand Mund Fuß Für Schwangere


Hand Mund Fuß Für Schwangere

Hallo, liebe werdende Mamas! Setzt euch bequem hin, gönnt euch eine Tasse koffeinfreien Tee (oder was auch immer euer Herz begehrt!) und lasst uns über ein Thema sprechen, das zwar unangenehm sein kann, aber zum Glück meist harmlos ist: die Hand-Fuß-Mund-Krankheit während der Schwangerschaft. Ja, richtig gelesen! Auch wenn es primär eine Kinderkrankheit ist, können sich auch Erwachsene, und damit auch Schwangere, anstecken.

Was ist die Hand-Fuß-Mund-Krankheit überhaupt?

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit (HFMK), oder auf Deutsch auch Hand-Mund-Fuß-Krankheit genannt, wird durch Viren verursacht, meistens durch das Coxsackievirus A16. Sie äußert sich durch kleine, rote Bläschen an – ihr ahnt es schon – Händen, Füßen und im Mund. Fieber kann auch dazukommen, ist aber nicht immer der Fall. Denkt an kleine, lästige Mitbewohner, die sich auf eurer Haut breitmachen wollen.

Klingt unschön, aber keine Panik! In den meisten Fällen ist die HFMK für Schwangere nicht gefährlich und verläuft ähnlich wie bei nicht-schwangeren Erwachsenen.

Warum ist das Thema relevant für Schwangere?

Während der Schwangerschaft ist unser Immunsystem manchmal etwas… sagen wir mal, kompromissbereit. Es arbeitet hart daran, den kleinen Menschen in uns zu schützen, was uns anfälliger für Infektionen machen kann. Deshalb ist es gut, über die HFMK Bescheid zu wissen, besonders wenn man kleine Kinder hat, die sie aus Kita oder Kindergarten mitbringen könnten. Stell dir vor, du liest ein Buch über die 90er und plötzlich fallen dir alle Songtexte wieder ein. So ähnlich ist es mit dem Virus – manche von uns hatten es als Kind schon und sind immun, aber eben nicht alle.

Symptome erkennen und richtig handeln

Achtet auf folgende Anzeichen:

Ratgeber: Hand-Mund-Fuß: Symptome & Behandlung | mycare.de
Ratgeber: Hand-Mund-Fuß: Symptome & Behandlung | mycare.de
  • Rote Flecken und Bläschen: Vor allem an Händen, Füßen und im Mund.
  • Fieber: Kann auftreten, muss aber nicht.
  • Halsschmerzen: Das Schlucken kann unangenehm sein.
  • Appetitlosigkeit: Logisch, wenn der Mund schmerzt.
  • Unwohlsein: Einfach schlapp fühlen.

Was tun, wenn ihr diese Symptome bemerkt? Ruhe bewahren! Kontaktiert euren Arzt oder eure Hebamme. Sie können die Diagnose bestätigen und euch beruhigen. Die Behandlung ist meist symptomatisch, das bedeutet, dass man die Beschwerden lindert (z.B. mit fiebersenkenden Mitteln oder Gels für den Mund).

Tipps zur Vorbeugung und Linderung

Vorbeugen ist besser als heilen, oder wie unsere Oma immer sagte: "Eine saubere Hand ist eine gesunde Hand!"

  • Händewaschen: Regelmäßig und gründlich mit Seife und Wasser. Besonders nach dem Windelwechseln oder Kontakt mit kranken Personen.
  • Hygiene: Oberflächen, die häufig berührt werden (Türklinken, Spielzeug), regelmäßig reinigen.
  • Kontakt vermeiden: Wenn möglich, Abstand zu erkrankten Personen halten. (Manchmal leichter gesagt als getan, vor allem mit kleinen Kindern!)
  • Immunsystem stärken: Gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und Bewegung an der frischen Luft.

Und was hilft, wenn es einen doch erwischt hat?

Hand-fuß-mund-krankheit: Infos Für Schwangere | Hebamme FZ
Hand-fuß-mund-krankheit: Infos Für Schwangere | Hebamme FZ
  • Kühle Getränke: Lindern Halsschmerzen.
  • Weiche Kost: Vermeidet zusätzliche Reizungen im Mund. Pürierte Suppen sind da super!
  • Schmerzstillende Mittel: Nach Absprache mit dem Arzt oder der Hebamme.
  • Geduld: Die HFMK heilt in der Regel von selbst aus. In der Regel dauert es etwa eine Woche, bis die Symptome abklingen.

Hand-Fuß-Mund und das Baby

Die große Frage: Kann die HFMK dem Baby schaden? In den meisten Fällen nicht. Es gibt aber seltene Fälle, in denen Komplikationen auftreten können, besonders wenn die Infektion kurz vor der Geburt erfolgt. Deshalb ist es so wichtig, den Arzt oder die Hebamme zu informieren.

Wichtig: Stillen ist weiterhin möglich und sogar empfehlenswert, da die Muttermilch Antikörper enthält, die das Baby schützen können. Sprich aber unbedingt mit deinem Arzt oder deiner Hebamme darüber.

Hand-fuß-mund-krankheit: Infos Für Schwangere | Hebamme FZ
Hand-fuß-mund-krankheit: Infos Für Schwangere | Hebamme FZ

Ein kleiner Blick über den Tellerrand

Die HFMK ist weltweit verbreitet, aber es gibt regionale Unterschiede. In asiatischen Ländern, insbesondere in China und Vietnam, treten häufiger größere Ausbrüche auf. Interessant, oder?

Und noch ein Fun Fact: Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit hat nichts mit der Maul- und Klauenseuche bei Tieren zu tun!

Reflexion für den Alltag

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig es ist, auf unseren Körper zu hören und auf Hygiene zu achten. Gerade in der Schwangerschaft, wo wir für zwei (oder mehr!) verantwortlich sind, sollten wir uns selbst gut behandeln und auf kleine Warnsignale achten. Denn ein bisschen Achtsamkeit und ein paar gute Gewohnheiten können uns und unsere Kleinen vor so mancher unangenehmen Überraschung bewahren. Und denkt dran: Ihr seid nicht allein! Viele Mamas da draußen haben ähnliche Erfahrungen gemacht. Teilt eure Sorgen, tauscht euch aus und unterstützt euch gegenseitig!

Wie erkenne ich die Hand-Fuß-Mund-Krankheit? | kanyo® Hand-Fuß-Mund beim Kind | Mutter Kind Gesundheit Hand-Fuß-Mund-Krankheit – was Eltern wissen sollten - DocCheck

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