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Hämatom Am Auge Nach Sturz


Hämatom Am Auge Nach Sturz

Ein Sturz kann schnell passieren, und oft ist das Ergebnis mehr als nur ein Schrecken. Ein blaues Auge, auch bekannt als Hämatom am Auge, ist eine häufige Folge. Doch was genau passiert dabei, und wann sollte man sich Sorgen machen? Dieser Artikel richtet sich an alle, die mehr über Hämatome am Auge nach einem Sturz erfahren möchten – von der Ursache über die Behandlung bis hin zu Warnsignalen.

Was ist ein Hämatom am Auge?

Ein Hämatom am Auge, umgangssprachlich als blaues Auge oder Veilchen bezeichnet, entsteht durch eine Blutansammlung unter der Haut um das Auge herum. Diese Blutansammlung resultiert meist aus geplatzten Blutgefäßen, die durch eine stumpfe Gewalteinwirkung, wie eben einen Sturz, verursacht wurden.

Das Blut sickert ins umliegende Gewebe und verursacht die typische bläuliche oder rötliche Verfärbung. Mit der Zeit verändert sich die Farbe des Hämatoms, von rot-blau über grünlich und gelblich, bis es schließlich abheilt. Dieser Farbwechsel ist ein normaler Teil des Heilungsprozesses.

Ursachen für ein blaues Auge nach einem Sturz

Die häufigste Ursache ist, wie bereits erwähnt, ein Sturz. Dabei kann das Gesicht direkt getroffen werden, oder die Wucht des Aufpralls überträgt sich auf die Augenpartie. Andere mögliche Ursachen sind:

  • Schläge oder Tritte: Körperliche Auseinandersetzungen sind eine häufige Ursache.
  • Sportunfälle: Besonders bei Kontaktsportarten wie Boxen oder Fußball.
  • Operationen: Chirurgische Eingriffe im Gesichtsbereich können ebenfalls zu Hämatomen führen.
  • Zahnärztliche Eingriffe: Selten, aber möglich nach größeren Eingriffen.

Es ist wichtig zu beachten, dass ein Hämatom am Auge nicht immer direkt mit einer Verletzung des Auges selbst einhergeht. Allerdings sollte man bei starken Schmerzen, Sehstörungen oder anderen Begleiterscheinungen unbedingt einen Arzt aufsuchen.

ᐅ Hämatom - Ursachen, Symptome und Behandlung
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Symptome und Verlauf

Die Symptome eines Hämatoms am Auge sind recht eindeutig:

  • Bläulich-rötliche Verfärbung: Die Haut um das Auge ist verfärbt.
  • Schwellung: Das Gewebe um das Auge ist geschwollen.
  • Schmerzen: Je nach Stärke der Verletzung können die Schmerzen variieren.
  • Druckempfindlichkeit: Die betroffene Stelle ist empfindlich bei Berührung.

Der Verlauf eines Hämatoms am Auge ist typischerweise wie folgt:

  1. Direkt nach dem Sturz: Die Haut ist rot und leicht geschwollen.
  2. Innerhalb der ersten 24 Stunden: Die Verfärbung wird stärker und dunkler, meist bläulich-rot.
  3. Nach einigen Tagen: Die Farbe verändert sich zu grünlich und gelblich.
  4. Nach 1-2 Wochen: Das Hämatom heilt ab und die Verfärbung verschwindet.

Was tun bei einem blauen Auge nach einem Sturz? Erste Hilfe und Behandlung

Die richtige Erstversorgung kann den Heilungsprozess beschleunigen und Schmerzen lindern:

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  • Kühlen: Legen Sie so schnell wie möglich einen Kühlpack oder Eisbeutel (in ein Tuch gewickelt) auf das betroffene Auge. Dies hilft, die Schwellung zu reduzieren und die Blutung zu stoppen. Kühlen Sie für 15-20 Minuten alle paar Stunden während der ersten 24-48 Stunden.
  • Hochlagern: Lagern Sie den Kopf hoch, um die Schwellung zu minimieren.
  • Schmerzmittel: Bei Bedarf können Sie schmerzlindernde Medikamente wie Paracetamol oder Ibuprofen einnehmen (beachten Sie die Packungsbeilage). Vermeiden Sie Acetylsalicylsäure (ASS), da diese die Blutgerinnung hemmen und die Blutung verstärken kann.

Nach den ersten Tagen können Sie auch leichte Massagen durchführen, um die Durchblutung zu fördern und den Abbau des Hämatoms zu unterstützen. Sprechen Sie dies aber am besten vorher mit Ihrem Arzt ab.

Wann zum Arzt? Warnsignale, die Sie ernst nehmen sollten

In den meisten Fällen ist ein Hämatom am Auge harmlos und heilt von selbst ab. Es gibt jedoch bestimmte Warnsignale, bei denen Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen sollten:

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  • Sehstörungen: Verschwommenes Sehen, Doppelbilder oder Lichtblitze.
  • Starke Schmerzen: Besonders wenn sie sich nicht mit Schmerzmitteln lindern lassen.
  • Bewegungseinschränkungen des Auges: Wenn Sie das Auge nicht mehr richtig bewegen können.
  • Blut im Auge: Sichtbares Blut im Augapfel.
  • Dauerhafte Pupillenerweiterung: Eine Pupille ist größer als die andere.
  • Verlust des Bewusstseins: Auch wenn er nur kurz war.
  • Übelkeit und Erbrechen: In Kombination mit Kopfschmerzen.
  • Verdacht auf eine Fraktur: Bei starker Schwellung oder Deformierung des Knochens um das Auge.

Diese Symptome können auf eine schwerwiegendere Verletzung hindeuten, wie beispielsweise eine Gehirnerschütterung, eine Augenverletzung oder einen Knochenbruch. Eine schnelle Diagnose und Behandlung sind in solchen Fällen entscheidend.

Vorbeugung von blauen Augen nach Stürzen

Auch wenn sich Stürze nicht immer vermeiden lassen, gibt es Maßnahmen, die das Risiko verringern können:

  • Gute Beleuchtung: Sorgen Sie für ausreichend Licht, besonders in Treppenhäusern und Fluren.
  • Hindernisse beseitigen: Entfernen Sie Stolperfallen wie lose Teppiche oder Kabel.
  • Rutschfeste Schuhe: Tragen Sie Schuhe mit gutem Halt.
  • Hilfsmittel nutzen: Verwenden Sie Gehhilfen, wenn Sie unsicher auf den Beinen sind.
  • Regelmäßige Augenuntersuchungen: Eine gute Sehkraft hilft, Hindernisse rechtzeitig zu erkennen.

Ein Hämatom am Auge nach einem Sturz ist in der Regel zwar unangenehm, aber meist harmlos. Mit der richtigen Erstversorgung und dem Beachten von Warnsignalen können Sie den Heilungsprozess optimal unterstützen. Im Zweifelsfall ist es jedoch immer ratsam, einen Arzt zu konsultieren, um schwerwiegendere Verletzungen auszuschließen.

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