Haarmaske Vor Oder Nach Conditioner

Ich erinnere mich noch gut an das erste Mal, als ich eine Haarmaske benutzt habe. Ich war vielleicht 16, hatte Locken, die eher an einen Vogelnest erinnerten, und las auf irgendeinem Beauty-Blog, dass Haarmasken das Nonplusultra seien. Also rannte ich los, kaufte mir das teuerste Produkt im Drogeriemarkt (natürlich ohne vorher die Inhaltsstoffe zu checken!) und klatschte es nach dem Shampoo in meine Haare. Das Ergebnis? Nun, sagen wir mal so: Meine Locken waren danach zwar glänzend, aber auch so schwer, dass ich das Gefühl hatte, eine Bowlingkugel auf dem Kopf zu tragen. Und das brachte mich zu der Frage: Habe ich etwas falsch gemacht? Und, noch wichtiger: Haarmaske vor oder nach Conditioner? Eine Frage, die wahrscheinlich jeden von uns schon einmal gequält hat, oder?
Die große Frage: Reihenfolge matters!
Okay, lasst uns das mal auseinandernehmen. Im Grunde geht es darum, wie deine Haare die Inhaltsstoffe am besten aufnehmen können. Stell dir vor, deine Haare sind wie ein Schwamm. Zuerst versuchst du, sie mit einer dicken, reichhaltigen Creme (der Haarmaske) zu füllen, und dann versiegelst du sie mit einer leichten Lotion (dem Conditioner). Macht das Sinn? Nicht wirklich, oder? Denk darüber nach!
Der Conditioner hat nämlich eine wichtige Aufgabe: Er schließt die Schuppenschicht deiner Haare. Dadurch werden sie glatter, leichter kämmbar und der Feuchtigkeitshaushalt wird reguliert. Wenn du aber vorher eine Haarmaske benutzt, kann der Conditioner die pflegenden Inhaltsstoffe der Maske quasi "einsperren" und so ihre Wirkung verstärken. Das klingt logisch, oder? Aber... (Ja, es gibt immer ein Aber!)
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Der Fall für: Haarmaske NACH dem Conditioner
Es gibt nämlich auch Argumente für die umgekehrte Reihenfolge. Einige Experten (und auch einige hartnäckige Beauty-Blogger, die ich kenne!) argumentieren, dass der Conditioner die Haare „vorbereitet“, so dass sie die Inhaltsstoffe der Maske besser aufnehmen können. Stell dir vor, du öffnest die Tür zu deinen Haaren, bevor du ihnen ein Festmahl servierst. Klingt auch nicht verkehrt, oder? Vielleicht liegt es auch daran, dass ich manchmal einfach keine Geduld habe, so viele Schritte durchzuführen… #reallife.
Und hier kommt die Krux: Es kommt auf DEINE Haare an! Sind sie sehr trocken und strapaziert? Dann könnte die Variante Conditioner – Maske – Conditioner tatsächlich Wunder wirken. Der erste Conditioner gibt den Haaren schon mal einen kleinen Feuchtigkeitskick, die Maske liefert die volle Dröhnung und der zweite Conditioner versiegelt alles.

Sind deine Haare eher fein und neigen dazu, schnell fettig zu werden? Dann ist die klassische Reihenfolge Shampoo – Maske – Conditioner wahrscheinlich besser geeignet. So vermeidest du, dass deine Haare unnötig beschwert werden.
Experimentieren ist angesagt!
Es gibt keine allgemeingültige Antwort. Die beste Vorgehensweise ist, einfach ein bisschen herumzuprobieren und herauszufinden, was für deine Haare am besten funktioniert. Notiere dir, welche Produkte du benutzt hast und wie deine Haare danach aussahen. So kannst du langsam aber sicher deine eigene perfekte Routine entwickeln. (Und, ganz ehrlich, welcher Beauty-Junkie liebt es nicht, neue Produkte auszuprobieren?)

Kleiner Tipp: Achte darauf, die Einwirkzeit der Haarmaske einzuhalten! Zu kurz ist genauso schlecht wie zu lang. Und lies die Anweisungen auf der Verpackung! Die Hersteller haben sich dabei ja meistens was gedacht (hoffentlich...).
Fazit: Es ist kompliziert...aber nicht unlösbar!
Also, Haarmaske vor oder nach Conditioner? Die Antwort ist: Es kommt darauf an! Es hängt von deinem Haartyp, dem Zustand deiner Haare und deinen persönlichen Vorlieben ab. Probiere verschiedene Varianten aus und finde heraus, was für dich am besten funktioniert. Und vergiss nicht: Schönheit kommt von innen… aber eine gute Haarmaske kann auch nicht schaden! ;-)
Und jetzt mal ehrlich: Wer von euch hat schon mal die Haarmaske komplett vergessen und einfach nur Conditioner benutzt? #beautymisadventures
