Glückwünsche Zur Geburt Für Oma Und Opa

Oma und Opa werden! Juhu! Die Welt feiert, die Strampler sind gewaschen, und der Kuchen... naja, der Kuchen wird noch gebacken. Aber lasst uns ehrlich sein: Die eigentliche Party steigt doch erst, wenn die Großeltern die Glückwünsche kriegen, oder?
Ich hab da ja so meine ganz eigene, vielleicht etwas... sagen wir... unpopuläre Meinung dazu. Und zwar: Muss es denn immer sooooo schnulzig sein?
Die Glückwunsch-Flut: Ein Meer aus Herzchen und Babyfüßen
Kennt ihr das? Kaum ist das Baby da, explodieren die Glückwunschkarten förmlich. Jede Karte quillt über vor rosa Herzchen, blauen Bären und klitzekleinen Babyfüßen. Und die Sprüche! Ach du meine Güte. "Ein Wunder ist geschehen!" "Ein kleines Stück vom Himmel!" Ja, ja, schon klar. Aber mal ehrlich, Oma und Opa haben das Wunder schon selbst erlebt, als sie eure Windeln gewechselt haben.
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Und dann die Gedichte! Oh, die Gedichte. Reime auf "Wind" und "Kind" sind vorprogrammiert. Ich persönlich kriege da immer leichte Zuckungen. Vielleicht bin ich auch einfach nur reim-allergisch. Wer weiß?
Ich finde ja, ein bisschen mehr Realismus würde den Glückwünschen ganz guttun. Stellt euch mal vor:

Liebe Oma, lieber Opa,
Herzlichen Glückwunsch zum Enkelkind! Hoffentlich schläft es besser als seine Eltern!
Liebe Grüße,
Eure (hoffentlich bald wieder ausgeschlafene) Tochter/Sohn
Ehrlich, ein bisschen Humor schadet nie. Vor allem nicht, wenn man bedenkt, wie viel Spaß Oma und Opa in Zukunft mit dem kleinen Racker haben werden. Und wie viele Nerven sie dabei behalten müssen!

Die Geschenk-Falle: Praktisch oder kitschig?
Neben den Glückwünschen gibt's ja auch noch die Geschenke. Und da scheiden sich bekanntlich die Geister. Die einen schwören auf praktische Dinge: Gutscheine für Babysitting-Dienste, eine neue Wickeltasche (mit genügend Platz für die Oma-Handtasche!), oder ein entspannendes Bad für die gestresste Mama.
Die anderen bevorzugen eher die kitschige Variante: Ein personalisiertes Lätzchen mit dem Namen des Enkelkindes, ein Fotoalbum mit Platz für die ersten 5000 Bilder, oder ein goldenes Armband mit einem kleinen Babyfuß dran. Alles lieb gemeint, keine Frage. Aber braucht es das wirklich?
Mein unpopulärer Vorschlag: Schenkt Oma und Opa etwas, das sie glücklich macht! Einen Gutschein für ein Wellness-Wochenende, eine Eintrittskarte für ihr Lieblingskonzert, oder einfach nur eine Flasche guten Wein. Schließlich haben sie es sich verdient, ein bisschen verwöhnt zu werden. Sie sind jetzt Großeltern! Das ist anstrengend genug!

Das Enkelkind-Diplom: Eine humorvolle Alternative
Anstatt einer schnulzigen Karte oder eines kitschigen Geschenks, wie wäre es denn mit einem selbstgebastelten "Enkelkind-Diplom"? Darauf könnte stehen:
- Ausgezeichnet in: Windeln wechseln (auch nachts!)
- Experte für: Babys bespaßen (mit allen Mitteln!)
- Meister der: Geduld (auch wenn das Kind schreit!)
Das Ganze natürlich mit einem Augenzwinkern. Denn wir wissen ja alle: Oma und Opa sind schon längst Experten in all diesen Disziplinen. Sie haben ja schließlich schon uns großgezogen!

Und ganz ehrlich: Was zählt, sind doch sowieso nicht die perfekten Glückwünsche oder die teuersten Geschenke. Was zählt, ist die Liebe, die Oma und Opa ihrem Enkelkind entgegenbringen. Und die ist bekanntlich unbezahlbar.
Also, liebe frischgebackenen Eltern, lasst euch nicht stressen! Hauptsache, ihr gratuliert von Herzen. Und wenn ihr dabei ein bisschen Humor beweist, umso besser. Denn eines ist sicher: Das Leben mit einem Enkelkind wird alles andere als langweilig. Und darauf sollten wir anstoßen!
Prost auf Oma und Opa! Und auf all die unbezahlbaren Momente, die noch kommen werden!
