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George Orwell Shooting An Elephant Essay


George Orwell Shooting An Elephant Essay

Stellt euch vor, ihr seid ein Polizist in einer kleinen Stadt, und plötzlich rennt ein Elefant Amok! Klingt nach einem total verrückten Tag, oder? Genau das ist George Orwell im Essay "Shooting an Elephant" passiert. Und es ist...nun ja, kompliziert.

Orwell war in Burma, damals eine britische Kolonie. Er mochte die Briten, die dort das Sagen hatten, nicht wirklich, aber er mochte auch die Einheimischen nicht, die ihn offen hassten, weil er ein Symbol der Unterdrückung war. Stellt euch vor, ihr seid in einem Vorstellungsgespräch, das ihr eigentlich gar nicht wollt, und jeder hasst euch trotzdem – doppelter Autsch!

Eines Tages, zack!, rast ein Elefant durch die Gegend, zertrampelt Hütten und frisst alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Jetzt kommt Orwell ins Spiel. Alle erwarten von ihm, dass er etwas unternimmt. Er bekommt ein Gewehr in die Hand gedrückt, ein uraltes Ding, das wahrscheinlich schon bei der Schlacht von Waterloo dabei war. Und er geht los. Ein bisschen wie ein Superheld, nur ohne Superkräfte und mit einem unheimlich schweren Gewehr.

Okay, hier wird es knifflig. Orwell will den Elefanten eigentlich gar nicht erschießen! Der Elefant hat sich beruhigt und steht friedlich auf einem Reisfeld. Stell dir vor, du musst einem Hamster die Zähne ziehen, obwohl er gerade super süß guckt. Unangenehm, oder?

Der Druck der Anderen

Aber da sind sie, die ganzen Leute, die ihn anstarren. Tausende! Sie wollen Blut sehen! Sie wollen, dass der "weiße Mann" handelt! Orwell fühlt sich, als wäre er auf einer Bühne. Eine öffentliche Hinrichtung? Fast! Nur dass er der Henker sein soll, obwohl er eigentlich lieber ein Eis essen würde. Der Druck ist enorm! Er ist nicht mehr er selbst, sondern eine Marionette, die von den Erwartungen der Anderen gesteuert wird. Wie, wenn man die falschen Schuhe auf einer Party trägt und sich plötzlich fühlt, als hätte man vergessen, wie man tanzt.

"Shooting an Elephant" by George Orwell. - 593 Words | Research Paper
"Shooting an Elephant" by George Orwell. - 593 Words | Research Paper

Warum schießt er also?

Er schießt, um sein Gesicht zu wahren. Um nicht als Idiot dazustehen. Um den Leuten zu zeigen, dass er die Kontrolle hat. Auch wenn er sie innerlich schon lange verloren hat. Er will nicht, dass sie ihn auslachen. Er will nicht als "Versager" gelten. Das ist wie...wie wenn man bei einem Karaoke-Abend einen Song singt, den man überhaupt nicht kann, nur um nicht als Spielverderber dazustehen. Peinlich, aber verständlich.

Und dann schießt er. Und es ist...grausam. Der Elefant stirbt langsam und qualvoll. Orwell beschreibt es sehr detailliert, fast schonungslos. Es ist kein heroischer Akt, sondern eine beschämende Demonstration von Machtmissbrauch und Feigheit. Es ist, als würde man zusehen, wie ein Clown auf einer Beerdigung Witze erzählt. Völlig daneben.

George Orwell Shooting an Elephant
George Orwell Shooting an Elephant

Das Interessante ist: Orwell merkt in diesem Moment, wie absurd und verlogen das ganze System ist. Er hasst den Elefanten nicht, er hasst die Situation. Er hasst die Briten, er hasst die Burmesen, er hasst sich selbst! Er ist gefangen in einem Netz aus Erwartungen und politischen Intrigen. Er ist wie ein Fisch im Netz, der verzweifelt nach einem Ausweg sucht.

Was lernen wir daraus?

Orwells Essay ist viel mehr als nur eine Geschichte über einen Elefanten. Es ist eine Parabel über den Kolonialismus, über Macht, über Verantwortung und über die Angst, vor anderen schlecht dazustehen. Es ist ein Spiegel, der uns zeigt, wie leicht wir uns von den Erwartungen der Anderen beeinflussen lassen. Es ist wie eine Erinnerung, dass wir manchmal mutig genug sein müssen, gegen den Strom zu schwimmen. Auch wenn es unangenehm ist.

⇉Shooting the Elephant by George Orwell Essay Example | GraduateWay
⇉Shooting the Elephant by George Orwell Essay Example | GraduateWay

Also, das nächste Mal, wenn ihr in einer Situation seid, in der ihr etwas tun sollt, was ihr eigentlich gar nicht wollt, erinnert euch an Orwells Elefanten. Und fragt euch: Tue ich das wirklich, weil ich es für richtig halte? Oder nur, weil ich Angst habe, was die Anderen denken könnten?

Und hey, vielleicht sollte man Elefanten einfach in Ruhe lassen. Nur so eine Idee.

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