Gema Coast Tourist Area

Okay, lasst uns ehrlich sein. Die Gema Küste. Jeder schwärmt davon. Postkartenmotive, strahlender Sonnenschein, türkisblaues Wasser. Und ich? Ich bin... okay damit. Aber ist es wirklich SO umwerfend?
Die Sache mit dem Strand...
Strand. Ja, schön. Sand, der überall hinklebt. In der Badehose, im Picknickkorb, sogar in der Kamera! (Wie macht der das eigentlich?) Und dann die Sonnencreme. Man riecht wie eine Mischung aus Kokosnuss und Chemiefabrik. Das ist Glamour pur, sage ich euch.
Versteht mich nicht falsch, der Sand an der Gema Küste ist fein und weich. Aber ist es den Kampf mit den anderen Touristen um den besten Platz wirklich wert? Man liegt da, wie eine Sardine in der Dose, und versucht, nicht von fliegenden Sandburgen getroffen zu werden. Romantik pur!
Must Read
"Ach, die Wellen! So beruhigend!" sagt die Werbung. Ich sage: Ach, die Wellen! Voller Quallen! (Okay, nicht IMMER, aber das Risiko besteht.)
Und dann das Meer. Wunderschön anzusehen, definitiv. Aber wenn man dann versucht, elegant hineinzugehen, endet es meistens damit, dass man stolpert und unfreiwillig ein Bad nimmt. Sehr elegant.
Essen & Trinken: Teuer und... Sandig?
Die Restaurants an der Gema Küste? Ja, die Aussicht ist unbezahlbar. Aber das Essen? Manchmal habe ich das Gefühl, die verlangen einen Aufpreis für die Aussicht, nicht für die Qualität. Und natürlich, der obligatorische Sand im Salat. Gehört irgendwie dazu, oder?

Und die Preise! Eine Kugel Eis für 5 Euro? Ich weiß ja nicht... Da überlege ich mir zweimal, ob ich mir das gönne. Vielleicht sollte ich doch lieber den Sand essen. Ist wenigstens kostenlos.
Die "unberührte Natur"... voller Selfies
Man sagt, die Gema Küste sei ein Naturparadies. Stimmt schon, die Landschaft ist atemberaubend. Aber "unberührt"? Nun ja. "Unberührt" würde bedeuten, keine Selfiesticks, keine Menschenmassen, die versuchen, das perfekte Instagram-Foto zu schießen.
Ich habe nichts gegen Selfies. Aber wenn ich gefühlt alle zwei Meter über jemanden stolpere, der versucht, sich mit einem Felsen im Hintergrund zu fotografieren, dann... ja, dann sehne ich mich nach einem ruhigen Spaziergang im Wald. Ohne Blitzlichtgewitter.

Die Sache mit den Souvenirs
Muscheln, Schlüsselanhänger, T-Shirts mit "Ich war an der Gema Küste" Aufdruck. Die Souvenirläden quellen über von Kitsch. Und natürlich zahlt man auch hier wieder den "Touristen-Aufschlag".
Ich verstehe ja, dass man etwas mitnehmen möchte, um sich an den Urlaub zu erinnern. Aber brauche ich wirklich eine Plastikmuschel, die im Dunkeln leuchtet? Vielleicht reicht ja auch einfach ein schönes Foto (ohne Selfiestick).

Mein Fazit (Achtung, kontrovers!)
Die Gema Küste ist schön. Ja, wirklich. Aber manchmal ist der Hype größer als die Realität. Es ist wie mit diesem einen Film, den alle lieben, aber man selbst findet ihn nur okay. Man nickt zustimmend, wenn alle schwärmen, aber innerlich denkt man sich: "Naja, es gibt Schlimmeres."
Vielleicht bin ich ja einfach nur ein Grinch. Vielleicht bin ich zu kritisch. Aber ich finde, man darf auch mal eine "unpopuläre Meinung" haben. Und meine ist: Die Gema Küste ist okay. Aber es gibt auch andere, genauso schöne Orte auf der Welt. Orte, an denen der Sand nicht ganz so hartnäckig ist. Orte, an denen das Eis nicht ganz so teuer ist. Orte, an denen man nicht alle zwei Meter über Selfiesticks stolpert.
Also, ab an die Gema Küste? Sicher, warum nicht! Aber erwartet nicht zu viel. Und vergesst die Sonnencreme nicht. Und vielleicht auch eine Pinzette, um den Sand aus den Ritzen zu entfernen.
