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Gedichtform Mit 14 Versen 6 Buchstaben


Gedichtform Mit 14 Versen 6 Buchstaben

Leute, Leute, setzt euch! Ich muss euch was erzählen. Es geht um... Gedichte. Ja, ich weiß, erstmal Gähnen. Aber wartet ab! Es wird besser, versprochen. Und zwar geht’s um ein spezielles Gedicht, eins mit 14 Zeilen und, haltet euch fest, dessen Name 6 Buchstaben hat. Klingt erstmal nach ner Matheaufgabe, nicht wahr? Aber keine Panik, kein Taschenrechner nötig. Es ist ein Sonett!

Ich weiß, ich weiß, Sonett klingt wie ein italienisches Nudelgericht. "Garzone, mi porti un Sonett alla Bolognese, per favore!" Aber nein, es ist ein Gedicht. Ein verdammt berühmtes Gedicht sogar. Shakespeare hat's geliebt, Goethe hat's verehrt, und wahrscheinlich hat dein Deutschlehrer dich damit gequält.

Was ist denn so ein Sonett überhaupt?

Stellt euch vor, das Sonett ist wie ein sehr disziplinierter Hund. Es muss 14 Zeilen haben, sonst ist es kein Sonett, sondern irgendwas anderes, vielleicht ein Dackelgedicht oder ein Pudelsong. Und es hat ein ganz bestimmtes Reimschema. Das ist wie der Trainingsplan für den Hund. Wenn er sich nicht dran hält, gibt's keine Leckerlies, sondern höchstens 'nen bösen Blick vom Dichter.

Es gibt verschiedene Arten von Sonetten, wie verschiedene Hunderassen. Da hätten wir das italienische Sonett, auch Petrarkisches Sonett genannt, das ist der elegante Windhund unter den Gedichten. Es hat zwei Strophen: eine Oktave (8 Zeilen) und ein Sestett (6 Zeilen). Oft gibt es in der Oktave ein Problem oder eine Frage, und im Sestett eine Lösung oder Antwort. Das ist wie bei "Wer wird Millionär?". Frage gestellt, Joker gezückt, Antwort gefunden, Kohle abgeräumt!

Und dann gibt es das englische Sonett, auch Shakespeare-Sonett genannt, der robuste Labrador unter den Gedichtformen. Das besteht aus drei Quartetten (4 Zeilen) und einem abschließenden Couplet (2 Zeilen). Jedes Quartett entwickelt ein eigenes Thema, und das Couplet liefert dann die Pointe. Das ist wie ein Witz, der erst lange aufgebaut wird und dann mit einem Knaller endet.

Was ist eine Gedichtform? | Magazin WISSEN
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Warum zum Teufel sollte man ein Sonett schreiben?

Gute Frage! Warum sollte man sich freiwillig in so ein enges Korsett zwängen? Nun, vielleicht, weil es Spaß macht! Stell dir vor, du hast ein Problem, sagen wir, du bist unsterblich in den Pizzaboten verliebt. Anstatt ihn einfach anzusprechen (was viel zu einfach wäre!), schreibst du ein Sonett darüber. Und zwar nach allen Regeln der Kunst. Das ist doch viel romantischer, oder? Und vielleicht, nur vielleicht, ist der Pizzabote ja auch ein heimlicher Poesie-Liebhaber! Wer weiß?

Außerdem ist das Sonett eine fantastische Übung, um deine Schreibfähigkeiten zu verbessern. Es zwingt dich, präzise zu sein, kreativ zu sein und mit Sprache zu spielen. Und wenn du erstmal ein paar Sonette geschrieben hast, fühlt sich jedes andere Gedicht an wie ein Spaziergang im Park.

Die Gedichtform im Rätsel - Alle Lösungen | wort-suchen.de
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Merke: Ein Sonett zu schreiben ist wie ein Puzzle. Du hast 14 Teile, die zusammenpassen müssen, und das Ergebnis soll auch noch gut aussehen. Eine Herausforderung, die sich lohnt!

Berühmte Sonette und wie man sie erkennt

Shakespeares Sonette sind natürlich der Klassiker schlechthin. Die sind so berühmt, dass sie fast schon Klischee sind. Aber sie sind auch verdammt gut geschrieben. Wenn du also ein Gedicht siehst, das mit "Shall I compare thee to a summer's day?" anfängt, dann weißt du, was die Stunde geschlagen hat: Shakespeare-Alarm!

Gedanken und Gefühle zu Corona in Gedichtform – Diltheyschule Wiesbaden
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Aber auch Goethe, Rilke und viele andere Dichter haben sich an Sonetten versucht. Und das Ergebnis war oft atemberaubend. Also, Augen auf! Vielleicht entdeckst du ja beim nächsten Gedichtband, das du in die Hand nimmst, ein verstecktes Sonett-Meisterwerk.

Also, was lernen wir daraus?

Das Sonett ist eine altehrwürdige Gedichtform, die aber trotzdem noch Spaß machen kann. Es ist wie ein Oldtimer: Man muss ihn zwar pflegen und hegen, aber dafür bekommt man ein unvergleichliches Fahrgefühl. Also, trau dich! Schreib ein Sonett! Oder zumindest lies eins. Wer weiß, vielleicht entdeckst du ja deine neue Lieblingsgedichtform. Und wenn nicht, dann hast du wenigstens was gelernt. Und das ist ja auch schon mal was, oder?

Und jetzt, entschuldigt mich, ich muss noch schnell ein Sonett über meinen Kaffee schreiben. Der ist nämlich gerade kalt geworden. Argh!

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