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Frittaten Werden Auch So Genannt


Frittaten Werden Auch So Genannt

Stell dir vor, du sitzt in einem gemütlichen Wiener Kaffeehaus. Draußen nieselt es leicht, der Duft von frisch gebrühtem Kaffee liegt in der Luft, und du bist am Überlegen, was du bestellen sollst. Apfelstrudel? Sachertorte? Oder vielleicht… Frittatensuppe?

Moment mal, Frittaten? Klingt fast wie eine italienische Operndiva, oder? Aber keine Sorge, es geht hier nicht um Gesangskünste, sondern um eine köstliche Suppeneinlage, die in Österreich und Bayern Kultstatus genießt. Und jetzt kommt der Clou: Frittaten haben nämlich auch noch andere Namen! Ja, richtig gelesen. Sie sind quasi die Spione unter den Suppeneinlagen.

Frittaten: Ein Name, viele Gesichter

Okay, lass uns das mal aufdröseln. Frittaten, die kleinen gerollten und in Streifen geschnittenen Pfannkuchen, die in der Suppe schwimmen, sind wahre Verwandlungskünstler. Aber warum brauchen sie überhaupt andere Namen? Nun, das ist so eine Sache mit regionalen Dialekten und Traditionen. Jede Oma hat da so ihre eigenen Vorlieben, nicht nur beim Kochen, sondern auch bei der Namensgebung.

In manchen Gegenden, besonders in Bayern, werden sie liebevoll Flädle genannt. Flädle! Klingt doch irgendwie niedlich, oder? Fast wie kleine, flauschige Wolken, die in der Suppe treiben. Und mal ehrlich, wer kann schon "Nein" zu Flädle sagen?

Dann gibt es noch die Bezeichnung Eierkuchenstreifen. Das ist natürlich die absolut offensichtliche und wenig aufregende Variante. Aber immerhin, jeder weiß sofort, was gemeint ist. Es ist wie die "Wasser"-Antwort im Geographieunterricht: technisch korrekt, aber wenig inspirierend.

Frittaten – Gute Rezepte
Frittaten – Gute Rezepte

Und jetzt kommt der Hammer: In der Schweiz (ja, die Schweizer haben auch ihre Finger im Spiel!) werden sie manchmal als Omelettenstreifen bezeichnet. Omeletten? Ist das nicht fast dasselbe wie Eierkuchen? Ja, irgendwie schon. Aber die Schweizer sind eben präzise, da muss alles seine Ordnung haben. Sogar die Namen für Suppeneinlagen.

Die Frittaten-Suppen-Revolution: Ein (leicht übertriebener) historischer Abriss

Wie aber kam es überhaupt zu dieser Namensvielfalt? Nun, die Geschichte der Frittaten (oder Flädle, oder Eierkuchenstreifen, oder Omelettenstreifen…) ist eng mit der Geschichte der Suppe selbst verbunden. Irgendwann hatte jemand die geniale Idee, übrig gebliebene Pfannkuchen (oder Eierkuchen, oder Omeletten…) nicht wegzuwerfen, sondern in Streifen zu schneiden und in die Suppe zu werfen. Eine wahre kulinarische Revolution!

Frittaten - Rezept
Frittaten - Rezept

Und da jede Region ihre eigenen Pfannkuchenrezepte und Dialekte hatte, entstanden eben auch unterschiedliche Namen für die kleinen, gerollten Köstlichkeiten. Es ist wie mit dem Fußball: Jedes Dorf hat seinen eigenen Verein und seine eigenen Schlachtrufe. Nur dass es hier eben um Suppeneinlagen geht.

Die genaue Jahreszahl, wann die erste Frittatensuppe über den Tisch ging, ist leider nicht überliefert. Aber ich stelle mir vor, dass es in etwa so ablief: Eine Oma steht in der Küche, kocht Suppe, hat noch ein paar Pfannkuchen übrig und denkt sich: "Hey, warum nicht? Das wird bestimmt lecker!" Und zack!, die Frittatensuppe war geboren.

Blitz-Frittaten - Soul Foodie
Blitz-Frittaten - Soul Foodie

Frittaten-Fun-Facts: Das musst du wissen (oder auch nicht)

  • Frittaten sind nicht dasselbe wie Crêpes Suzette. Auch wenn beide aus Pfannkuchen bestehen, haben sie doch völlig unterschiedliche Bestimmungen im Leben. Die Crêpes Suzette wollen mit Grand Marnier flambiert werden, die Frittaten mit Brühe übergossen.
  • Die perfekte Frittate ist dünn, aber nicht zu dünn. Sie soll sich rollen lassen, ohne zu brechen, und in der Suppe nicht zerfallen. Das ist eine Kunst für sich.
  • Es gibt sogar Frittaten-Rezepte mit Kräutern, Käse oder Speck. Aber das ist dann schon die Deluxe-Version.
  • Wenn du jemanden mit einer selbstgemachten Frittatensuppe beeindrucken willst, sag einfach: "Ich habe Flädle gemacht!". Das klingt viel cooler.

Fazit: Frittaten, Flädle, Eierkuchenstreifen – Hauptsache, es schmeckt!

Egal, wie du sie nennst, die kleinen gerollten Pfannkuchenstreifen sind eine wunderbare Bereicherung für jede Suppe. Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken lecker und bringen ein Stück österreichische oder bayerische Gemütlichkeit auf den Tisch. Also, worauf wartest du noch? Ab in die Küche und Frittaten machen! Oder Flädle. Oder Eierkuchenstreifen. Oder… du weißt schon.

Und denk daran: Das nächste Mal, wenn du im Kaffeehaus sitzt und Frittatensuppe bestellst, kannst du mit deinem Wissen über die verschiedenen Namen prahlen. Die anderen Gäste werden staunen, und du wirst zum Frittaten-Experten ernannt. Na dann, Mahlzeit!

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