Family Guy Die Unglaubliche Geschichte Des Stewie Griffin

Wisst ihr, ich hab' letztens versucht, meinem Neffen Family Guy zu erklären. Er ist so acht Jahre alt, also hab ich natürlich die schlimmsten Sachen rausgeschnitten. Aber selbst dann…Stewie Griffin! Er war total verwirrt. “Der spricht doch wie ein Erwachsener! Und warum will er seine Mutter umbringen?” Tja, gute Frage, mein kleiner Freund, gute Frage. Das ist nämlich Stewie in a nutshell: absurd, brillant und ein bisschen…verstörend.
Und genau darum geht's heute: Die unglaubliche Geschichte des Stewie Griffin. Weil, mal ehrlich, wer ist dieser kleine Kerl eigentlich wirklich? Und warum ist er so anders als alle anderen Babys (und die meisten Erwachsenen, ehrlich gesagt)?
Die Anfänge: Böses Genie im Windelformat
Stewie tauchte 1999 in der allerersten Folge von Family Guy auf. Und schon da war klar: Das ist kein normales Kind. Er hat einen britischen Akzent, ist unglaublich intelligent, baut komplizierte Maschinen und plant Weltherrschaft (oder zumindest den Tod seiner Mutter Lois). Das ist schon eine ziemliche Hausnummer für ein Baby, oder?
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Man könnte sagen, er ist ein wandelndes Paradox. Auf der einen Seite ist er ein Kleinkind, das Milch trinkt und Windeln trägt. Auf der anderen Seite ist er ein Superschurke in Miniaturform, der mit Laserwaffen und Zeitmaschinen hantiert. Das ist diese irre Kombination, die ihn so faszinierend macht.
Habt ihr euch jemals gefragt, woher dieser britische Akzent kommt? Angeblich wollte Seth MacFarlane, der Schöpfer von Family Guy, ursprünglich Rex Harrison (aus "My Fair Lady") parodieren. Das erklärt vielleicht, warum Stewie manchmal so übertrieben formell und theatralisch klingt.

Die Entwicklung: Von der Weltherrschaft zur…Freundschaft?
Über die Staffeln hinweg hat sich Stewie aber verändert. Am Anfang war er fast ausschließlich böse und auf seine Mutter fixiert. Aber dann kam Brian. Die Beziehung zwischen Stewie und dem Familienhund Brian ist wahrscheinlich eine der besten und komplexesten in der ganzen Serie.
Sie reisen zusammen durch Raum und Zeit, streiten sich, beleidigen sich, retten sich gegenseitig das Leben…es ist wie eine dysfunktionale Version von Sherlock Holmes und Dr. Watson, nur eben mit einem sprechenden Hund und einem Baby mit Größenwahn. Und genau das macht es so unterhaltsam!
Durch Brian lernt Stewie so etwas wie Freundschaft und Empathie kennen. Er wird zwar nie ein ganz normales Baby (Gott bewahre!), aber er zeigt immer wieder weichere Seiten. Momente, in denen man fast vergisst, dass er eigentlich die Weltherrschaft übernehmen wollte.

Die Geheimnisse: Was steckt wirklich hinter Stewie?
Das große Mysterium um Stewie ist natürlich: Was ist seine wahre Geschichte? Warum ist er so, wie er ist? Und warum sprechen ihn manche Charaktere normal an, während andere ihn verstehen?
Es gibt verschiedene Theorien. Manche glauben, dass Stewie ein überdimensional intelligentes Baby ist, dessen Intellekt ihn von anderen abhebt. Andere spekulieren, dass er vielleicht aus einer anderen Dimension oder Zukunft kommt. Und wieder andere denken, dass es einfach nur ein Running Gag ist und man nicht zu viel darüber nachdenken sollte.

MacFarlane selbst hat gesagt, dass die Frage, ob Stewie wirklich intelligent ist oder nicht, absichtlich offen gelassen wird. Er will, dass die Zuschauer selbst entscheiden, was sie glauben. Find ich gut!
Egal welche Theorie man bevorzugt, eines ist sicher: Stewie Griffin ist eine der ikonischsten und unvergesslichsten Figuren im modernen Fernsehen. Er ist lustig, intelligent, verrückt und immer für eine Überraschung gut. Und das ist doch eigentlich alles, was man von einem guten Cartooncharakter verlangen kann, oder?
Also, was denkt ihr? Was macht Stewie Griffin so besonders? Und werdet ihr ihn jemals wieder mit den Augen eines unschuldigen Achtjährigen sehen können? Ich bezweifle es!
