Es War Einmal In Amerika Blu Ray

Okay, mal ehrlich, wer hat nicht schon mal einen Filmabend mit Freunden geplant, voller Vorfreude auf Pizza, Popcorn und epische Leinwandunterhaltung? Bei uns endete das Ganze letztes Jahr in einem epischen Streit. Warum? Weil ich unbedingt "Es war einmal in Amerika" sehen wollte, und der Rest der Truppe lieber was "Leichteres" gehabt hätte. (Ja, ich weiß, vier Stunden Mafia-Epos ist vielleicht nicht die ideale "Easy-Watching"-Wahl... aber ich schwöre, es ist das wert!). Jedenfalls hab ich dann beschlossen, mir den Film einfach alleine zu gönnen – und zwar in bestmöglicher Qualität. Also: Blu-Ray musste her!
Und genau darum geht's heute: Die "Es war einmal in Amerika" Blu-Ray. Ist sie das Geld wert? Lohnt sich das Upgrade von DVD oder Streaming? Lass uns das mal auseinandernehmen.
Die Bildqualität: Ein Fest für die Augen (oder auch nicht?)
Kommen wir zum Kern der Sache: Die Bildqualität. Die Blu-Ray ist definitiv ein Upgrade gegenüber der DVD. Die Farben sind satter, die Details schärfer. Man sieht Nuancen in den Gesichtern der Darsteller, die vorher einfach untergegangen sind. Besonders die Szenen in der jüdischen Community in den Lower East Side sind unglaublich detailliert. Aber, und jetzt kommt das große ABER: Erwartet keine Wunder! Der Film ist von 1984. Die verwendeten Filmtechniken waren damals eben anders. Also, kein 4K-Remaster-Feeling, aber schon ein deutlicher Schritt nach vorne. (Pro-Tipp: Checkt vorher Rezensionen zu den verschiedenen Blu-Ray-Versionen. Es gibt unterschiedliche Releases mit unterschiedlichen Bewertungen bezüglich der Bildqualität!).
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Der Ton: Ein Orchester aus Emotionen
Ennio Morricones Soundtrack. Muss man dazu überhaupt noch was sagen? Die Musik ist einfach ikonisch. Und auf der Blu-Ray kommt sie richtig zur Geltung. Die Dialoge sind klar verständlich, und die Musik entfaltet ihre volle Wucht. Gerade die melancholischen Momente, die von der Musik getragen werden, wirken auf der Blu-Ray noch intensiver. Es ist, als würde man den Film nicht nur sehen, sondern auch fühlen.
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Was die Extras wirklich bringen
Bonusmaterial! Wer liebt sie nicht? Die "Es war einmal in Amerika" Blu-Ray kommt mit einigen Extras daher. Interviews, Making-Of-Material, deleted Scenes. Aber Achtung: Erwartet keine tiefschürfenden Analysen. Vieles ist eher oberflächlich gehalten. Aber hey, ein paar interessante Anekdoten sind trotzdem dabei. Und die Deleted Scenes geben einen kleinen Einblick in das, was Sergio Leone ursprünglich vorhatte. (Persönlich finde ich ja immer die Interviews am spannendsten, wo die Schauspieler über ihre Erfahrungen am Set berichten!).
Die Langfassung vs. Die Kinofassung: Welches ist das wahre Meisterwerk?
Hier scheiden sich die Geister. Die Blu-Ray bietet oft beide Versionen an. Die Langfassung ist natürlich umfangreicher, zeigt mehr von der Geschichte und den Charakteren. Die Kinofassung ist straffer, kompakter, vielleicht auch "spannender". Ich persönlich bevorzuge die Langfassung. Sie gibt dem Film mehr Tiefe und erlaubt es, in die Welt von Noodles und Max einzutauchen. Aber letztendlich ist es Geschmackssache. (Am besten einfach beide anschauen und selbst entscheiden!).
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Fazit: Ein Muss für Filmfans?
Die "Es war einmal in Amerika" Blu-Ray ist definitiv eine lohnende Investition für Fans des Films. Die verbesserte Bild- und Tonqualität machen das Filmerlebnis noch intensiver. Allerdings sollte man realistisch bleiben: Es ist kein komplett neues Filmerlebnis, sondern eher eine optimierte Version eines Klassikers. Wenn ihr den Film schon auf DVD habt, ist das Upgrade vielleicht nicht unbedingt notwendig. Aber wenn ihr ihn noch nie gesehen habt, oder ihn in bestmöglicher Qualität erleben wollt, dann ist die Blu-Ray die richtige Wahl.
Und jetzt? Ab auf die Couch, Popcorn bereitstellen und eintauchen in die Welt von New York in den 20er Jahren. Und vielleicht diesmal auch mit Freunden – vorausgesetzt, sie sind bereit für einen vierstündigen Mafia-Epos. (Ansonsten einfach wieder alleine genießen. Heimlich, still und leise!).
