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Entwicklungsstörung Zeigt Sich Im Sozialen Umgang


Entwicklungsstörung Zeigt Sich Im Sozialen Umgang

Hand aufs Herz: Sind wir nicht alle ein bisschen… komisch im sozialen Umgang? Ich behaupte ja! Und bevor jetzt jemand "Entwicklungsstörung!?" schreit, lasst mich erklären. Es geht nicht um Diagnosen, sondern um die kleinen, schrägen Eigenheiten, die uns alle menschlich machen.

Nehmen wir das Beispiel Smalltalk. Wer, bitteschön, hat Smalltalk erfunden? War das ein Roboter? "Schönes Wetter heute, nicht wahr?" - Ja, danke der Nachfrage, Frau Müller. Als ob ich eine wissenschaftliche Abhandlung über die aktuelle Wetterlage erwarte. Das ist doch öde!

Oder diese seltsame Dynamik in Gruppen. Plötzlich, wie von Geisterhand gesteuert, sprechen alle über dasselbe Thema. Und wehe dem, der was anderes sagt! Dann gucken einen alle an, als hätte man gerade öffentlich gerülpst. Unangenehm, sage ich euch!

Ich habe da eine – vielleicht unpopuläre – Meinung: Ich glaube, ein bisschen "anders" sein ist völlig okay. Vielleicht sogar gut. Stell dir vor, alle wären gleich! Wie langweilig wäre das denn?

Die Kunst des "Komisch-Seins"

Manchmal, und das ist meine Beobachtung, ist das, was wir als "Entwicklungsstörung im sozialen Umgang" abstempeln, eigentlich nur… Ehrlichkeit. Wir sagen, was wir denken. Wir machen Witze, die vielleicht nicht jeder versteht. Und wir interessieren uns eben nicht für die Wetterlage. Ist das denn so schlimm?

Entwicklungsverzögerung und Entwicklungsstörung im Vergleich
Entwicklungsverzögerung und Entwicklungsstörung im Vergleich

Ich gebe zu, es kann awkward werden. Wer kennt das nicht: Man erzählt einen Witz, und niemand lacht. Stille. Man möchte im Erdboden versinken. Aber hey, das passiert den Besten! Sogar Comedians haben mal schlechte Tage. (Zumindest bilde ich mir das ein, um mich besser zu fühlen).

Vielleicht liegt das Problem auch in unserer Definition von "normal". Was ist denn schon normal? Ist es normal, stundenlang auf's Handy zu starren? Ist es normal, sich über das Leben anderer aufzuregen? Ich sage: Nein! Ein bisschen Schrulligkeit ist doch viel normaler! Und unterhaltsamer!

Ich erinnere mich an eine Party, auf der ich mit jemandem über Quantenphysik diskutiert habe. Auf einer Party! Leute tanzten, tranken Cocktails, und wir redeten über subatomare Teilchen. War das sozial angemessen? Wahrscheinlich nicht. War es langweilig? Auf keinen Fall!

Entwicklungsverzögerung und Entwicklungsstörung im Vergleich
Entwicklungsverzögerung und Entwicklungsstörung im Vergleich

Der innere Autist in uns allen?

Okay, das ist jetzt vielleicht etwas übertrieben. Aber mal ehrlich: Gibt es nicht Momente, in denen wir alle am liebsten in unserer eigenen Welt verschwinden würden? Momente, in denen wir uns wünschen, wir könnten die sozialen Regeln einfach ignorieren und das tun, was uns Spaß macht?

Ich glaube, dass es wichtig ist, sich selbst treu zu bleiben. Auch wenn das bedeutet, dass man manchmal aneckt. Auch wenn das bedeutet, dass man von anderen als "komisch" abgestempelt wird. Denn was ist die Alternative? Ein Leben in Konformität? Ein Leben, in dem man immer das Richtige sagt und tut? Klingt nicht gerade aufregend.

Kleines mädchen mit sich wiederholenden bewegungen und sprechmustern
Kleines mädchen mit sich wiederholenden bewegungen und sprechmustern

Also, lasst uns unsere kleinen Macken feiern! Lasst uns stolz sein auf unsere Eigenheiten! Vielleicht steckt in unserer vermeintlichen "sozialen Unfähigkeit" ja auch eine ganz besondere Stärke. Vielleicht sind wir ja die wahren Rebellen! Die, die sich nicht von der Norm unterdrücken lassen!

Ein Hoch auf die Schrulligkeit!

Und wenn uns mal wieder jemand komisch anguckt, weil wir einen unpassenden Witz gemacht haben, dann lächeln wir einfach. Und sagen: "Ich bin halt so!"

Oder wir reden über Quantenphysik. Das verwirrt die meisten Leute. Und lenkt von unseren anderen "Fehlern" ab. Clever, oder?

Stärkenorientierter, positiver Umgang mit Störungen aus dem Autismus
Stärkenorientierter, positiver Umgang mit Störungen aus dem Autismus

Und ganz ehrlich, wer von uns ist schon frei von "Entwicklungsstörungen im sozialen Umgang"? Ich behaupte, wir sind alle ein bisschen auf unsere Art. Und das ist auch gut so! Denn das macht das Leben doch erst interessant, oder?

Also, liebe Leser, lasst uns die kleinen, feinen Unterschiede zelebrieren und das zwanghafte Anpassen einfach mal sein lassen. Vielleicht, ganz vielleicht, ist es das, was die Welt gerade braucht: Mehr Authentizität und weniger Perfektion. In diesem Sinne: Bleibt komisch!

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