Englischer Text Zum Lesen üben

Ich sag's ja nur ungern, aber: Englisch üben mit total komplizierten Texten? Nö, danke. Da krieg ich ja schon vom Angucken Kopfschmerzen.
Mal ehrlich, wer hat Bock, sich durch Shakespeares Sonette zu quälen, wenn man eigentlich nur wissen will, wie man im Urlaub 'noch ein Bier, bitte' bestellt? Ich nicht! Und ich vermute, viele von euch heimlich auch nicht.
Die Sache mit dem Vokabular
Klar, Vokabeln lernen ist wichtig. Aber muss es gleich ein ganzer Roman sein, voll mit Wörtern, die man sowieso nie im Leben braucht? Ich finde, kurze, knackige Texte sind viel besser. Lieber zehnmal 'The cat sat on the mat' lesen als einmal 'Ozymandias' komplett verstehen wollen.
Must Read
Und wisst ihr was? Ich bin fest davon überzeugt, dass man mit simplen Texten sogar mehr lernt. Warum? Weil man sich aufs Verstehen konzentrieren kann. Nicht aufs Entschlüsseln von irgendwelchen altertümlichen Formulierungen.
Alltags-Englisch ist doch viel cooler!
Ich steh total auf Englisch, das man auch wirklich gebrauchen kann. Texte über Social Media, lustige Memes, Kochrezepte (für Pancakes, versteht sich!). Das ist doch viel motivierender, als wenn ich mich durch einen Bericht über die britische Industriepolitik im 18. Jahrhundert kämpfen muss. Gähn!

Und hey, wenn man schon mal dabei ist: Englische Songtexte sind auch super! Mitsingen und ganz nebenbei das Vokabular aufstocken. Win-win!
Grammatik-Grauen? Muss nicht sein!
Ich gebe zu, Grammatik ist nicht jedermanns Sache. Aber auch hier gilt: Lieber kleine Schritte. Ein kurzer Blogpost über die Unterschiede zwischen 'there', 'their' und 'they're' ist viel effektiver als ein ganzes Lehrbuch über englische Satzbaukonstruktionen.

Und das Beste: Man kann sich die Grammatik-Regeln im Kontext angucken! Anhand von Beispielen, die man versteht. Nicht anhand von Beispielen, die aus irgendwelchen verstaubten Schulbüchern stammen.
Mein (leicht unpopulärer) Vorschlag
Vergesst die komplizierten Texte! Lest Blogs über eure Hobbys. Schaut euch englische YouTube-Videos an. Lest Tweets von euren Lieblingsstars. Hauptsache, es macht Spaß!

Und wenn ihr unbedingt einen Roman lesen wollt, dann fangt doch mit einem Kinderbuch an. Oder mit einem Buch, das ihr schon auf Deutsch kennt. Dann ist es viel leichter, den Überblick zu behalten.
Ich sag's ja nur, weil ich's gut meine.
Englisch lernen muss nicht anstrengend sein.Es darf auch Spaß machen! Und wer weiß, vielleicht lesen wir ja irgendwann alle Shakespeare. Aber bis dahin: Erstmal Pancakes backen und englische Songs trällern.

Kleine Texte, großer Erfolg
Ich bin überzeugt, dass der Schlüssel zum Erfolg beim Englischlernen in der Regelmäßigkeit liegt. Und die erreicht man nur, wenn es auch Spaß macht. Und welcher Text macht mehr Spaß? Der komplizierte Roman oder die lustige Bildunterschrift unter einem Katzenfoto?
Eben!
Also, lasst uns die komplizierten Texte links liegen und uns auf das konzentrieren, was uns wirklich interessiert. Denn am Ende zählt doch nur eins: Dass wir uns auf Englisch verständigen können. Und das geht am besten mit Texten, die wir auch wirklich verstehen wollen. Oder was meint ihr?
