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Einseitig Blut Beim Nase Putzen


Einseitig Blut Beim Nase Putzen

Also, pass auf, das ist mir neulich passiert, und ich musste es einfach erzählen! Da sitz ich so, ganz entspannt, am Frühstückstisch. Kaffee dampft, Brötchen duften – ein ganz normaler Morgen. Und dann...kribbelt’s in der Nase. Ihr kennt das, oder? So ein richtig hartnäckiges Kribbeln, das schreit geradezu nach einem Taschentuch.

Also, Taschentuch gezückt, beherzt geschnäuzt. Und was sehe ich? Blut! Nicht viel, Gott sei Dank, aber genug, um mich kurzzeitig in eine schlecht inszenierte Vampirszene zu katapultieren. Aber eben nur aus einem Nasenloch. Einseitig blutig. Die Frage ist, warum passiert sowas?

Die üblichen Verdächtigen: Trockene Luft und grobe Finger

Klar, der erste Gedanke: Panik! Hab ich jetzt irgendeine seltene, exotische Krankheit? Bin ich unentdeckt radioaktiv? Wahrscheinlich nicht. Meistens ist die Erklärung viel banaler. Denkt mal drüber nach, wie das Wetter die letzten Tage war. In den meisten Fällen ist die trockene Luft der Übeltäter. Gerade im Winter, wenn die Heizung auf Hochtouren läuft, wird die Nasenschleimhaut furztrocken und rissig.

Und was machen wir dann? Richtig, wir popeln! (Ok, geben wir zu, wir denken zumindest darüber nach!) Und schon ist es passiert: Eine kleine Kruste wird unsanft entfernt, ein Äderchen platzt, und schon haben wir den Salat. Einseitig blutigen Salat, wohlgemerkt. Das ist auch der Grund, warum es so oft nur aus einem Nasenloch blutet. Weil wir eben nur in einem Nasenloch besonders gründlich gewerkelt haben. Schäm dich!

Apropos grob: Auch heftiges Schnäuzen kann die feinen Äderchen in der Nase zum Platzen bringen. Sei sanft zu deiner Nase! Sie hat’s verdient.

Nachhaltigkeit fängt beim Nase putzen an
Nachhaltigkeit fängt beim Nase putzen an

Wenn’s doch mehr als nur Popeln war...

Ok, ok, ich will euch jetzt nicht unnötig in Angst und Schrecken versetzen. Aber es gibt natürlich auch ein paar andere, weniger harmlose Gründe für Nasenbluten – auch wenn es einseitig auftritt.

Denkt zum Beispiel an eine Erkältung. Die gereizte Schleimhaut ist eben anfälliger für Blutungen. Oder an eine allergische Reaktion. Wenn ihr plötzlich verstärkt Niesen müsst und gleichzeitig die Nase blutet, könnte das ein Hinweis sein. Und dann gibt es noch die Fraktion der blutverdünnenden Medikamente. Wer Aspirin oder ähnliches nimmt, hat generell ein höheres Risiko für Blutungen.

In seltenen Fällen können auch anatomische Besonderheiten wie eine Nasenscheidewandverkrümmung oder kleine Gefäßgeschwülste (die in der Regel harmlos sind) zu einseitigem Nasenbluten führen.

Blut beim Naseputzen, aber kein Nasenbluten: Ursachen & Erste Hilfe
Blut beim Naseputzen, aber kein Nasenbluten: Ursachen & Erste Hilfe

Und jetzt kommt der Teil, bei dem alle kurz zusammenzucken: In sehr, sehr seltenen Fällen kann Nasenbluten auch ein Symptom für ernstere Erkrankungen sein. Aber keine Panik! Das ist wirklich selten. Wenn ihr aber regelmäßig und ohne erkennbaren Grund Nasenbluten habt, solltet ihr das lieber mal beim Arzt abklären lassen. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig, sagt man ja so schön.

Was tun, wenn’s blutet? Erste Hilfe für Nasenbluter

So, jetzt wisst ihr, woher das einseitige Nasenbluten kommen kann. Aber was macht man, wenn’s passiert ist? Keine Sorge, ist einfacher als man denkt. Erstmal: Ruhe bewahren! Panik hilft keinem.

Blut beim Naseputzen, aber kein Nasenbluten: Ursachen & Erste Hilfe
Blut beim Naseputzen, aber kein Nasenbluten: Ursachen & Erste Hilfe

Dann: Setzt euch aufrecht hin und beugt den Kopf leicht nach vorne. Nicht nach hinten, sonst schluckt ihr das ganze Blut runter! Das ist nicht nur eklig, sondern kann auch zu Übelkeit führen.

Drückt die Nasenflügel für etwa 10-15 Minuten fest zusammen. Und zwar unterhalb des knöchernen Nasenrückens. Also da, wo’s weich ist. Das stoppt die Blutung meistens schon.

Wenn das nicht hilft, könnt ihr einen kalten Umschlag in den Nacken legen. Das verengt die Blutgefäße und kann die Blutung ebenfalls stoppen.

Blut beim Nase putzen
Blut beim Nase putzen

Sollte die Blutung nach 20 Minuten immer noch nicht gestoppt sein oder sehr stark sein, dann ab zum Arzt! Lieber sichergehen.

Vorbeugen ist besser als Heulen (äh… Bluten)

Damit ihr in Zukunft nicht mehr so oft in diese blutige Situation geratet, hier noch ein paar Tipps zur Vorbeugung:

  • Luft befeuchten: Gerade im Winter hilft ein Luftbefeuchter Wunder. Oder einfach eine Schale mit Wasser auf die Heizung stellen.
  • Nasensalbe oder -öl: Befeuchtet die Nasenschleimhaut und hält sie geschmeidig. Gibt’s in der Apotheke.
  • Sanft schnäuzen: Nicht mit aller Gewalt! Lieber mehrmals vorsichtig als einmal rabiat.
  • Finger weg! Ja, ich weiß, ist schwer. Aber Popeln ist eben Gift für die Nase.

Also, merkt euch: Einseitiges Nasenbluten ist meistens harmlos. Aber wenn ihr unsicher seid, lieber einmal zu viel zum Arzt gehen. Und jetzt: Fröhliches Schnäuzen (aber bitte sanft!) und einen schönen Tag noch!

Blut Aus Der Nase: Ursachen, Symptome & Behandlung | Hebamme FZ Nase Blutet Beim Putzen - Pregnant Center Informations

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