Die Sieben Geißlein Und Der Wolf

Kennst du das Gefühl, wenn du kurz einkaufen gehst und deinen Kids einschärfst: "Bloß keine Fremden reinlassen! Ich bin gleich wieder da!"? Tja, die Ziegenmutter aus dem Märchen "Die sieben Geißlein und der Wolf" kennt das nur zu gut. Nur, dass es bei ihr nicht um den Postboten oder den Staubsaugervertreter geht, sondern um einen blutrünstigen Wolf. Autsch!
Die Ausgangslage: Mama Ziege ist kurz weg
Mama Ziege, total gestresst wie jede working mom, muss auf den Markt. Sie brieft ihre sieben Geißlein (die klingen fast wie eine Boyband, oder?), dass sie bloß niemanden reinlassen sollen. "Der Wolf!", warnt sie. "Der frisst euch mit Haut und Haar!". Okay, klingt dramatischer als der Pizzabote, der klingelt, während man gerade duscht. Aber der Punkt ist klar: Vorsicht vor Fremden!
Der Wolf: Ein Meister der Verkleidung (naja, fast)
Der Wolf, unser Antagonist, ist clever. Er denkt sich: "Ich bin doch nicht blöd, ich verkleide mich!" Er versucht es zuerst mit einer sanften Stimme – klingt aber eher wie Darth Vader mit Heiserkeit. Die Geißlein sind misstrauisch. "Deine Stimme ist aber rau!", quiekt eines. Stell dir vor, du rufst beim Kundenservice an und der Typ am anderen Ende klingt wie ein Bär mit Stimmbruch. Würdest du dem trauen?
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Aber der Wolf gibt nicht auf. Er geht zum Bäcker und lässt sich seine Stimme mit Kreide weicher machen. Crazy, oder? So viel Aufwand für ein paar Zicklein. Aber hey, er hat Hunger! Und vielleicht auch ein kleines Minderwertigkeitsgefühl. Wer weiß, was in so einem Wolf vorgeht?
Die Geißlein: Naive, aber liebenswert
Die Geißlein sind, sagen wir mal, nicht die hellsten Kerzen auf der Torte. Der Wolf hat eine weiche Stimme, zeigt seinen (weiß gepuderten!) Fuß, und schon lassen sie ihn rein. Tja, so ist das Leben. Manchmal ist man einfach zu gutgläubig. Erinnert mich an das Mal, als ich einem angeblichen Prinzen aus Nigeria Geld überwiesen habe… Ups!

Der Wolf, kaum drin, frisst sechs der sieben Geißlein. Sechs! Das ist wie wenn man eine ganze Packung Kekse auf einmal verdrückt. Man weiß, es ist falsch, aber es schmeckt so gut! (Okay, hoffentlich denkt kein Wolf so über Zicklein). Nur das jüngste Geißlein versteckt sich im Uhrenkasten. Cleveres Kerlchen!
Die Rache der Mama Ziege: Gerechtigkeit muss sein!
Als Mama Ziege zurückkommt und das Chaos sieht, ist sie natürlich außer sich. Verständlich, oder? Wer wäre das nicht, wenn die halbe Familie weggefuttert wurde? Sie findet das jüngste Geißlein und erfährt die ganze Wahrheit. Jetzt kommt der Rachefeldzug!

Sie findet den Wolf schlafend unter einem Baum. Sein Bauch ist voll mit Geißlein. Mama Ziege, die toughe Powerfrau, holt Steine, näht sie in den Bauch des Wolfs und… tja, der Rest ist Geschichte. Der Wolf, der jetzt aussieht wie ein wandelnder Steinhaufen, fällt in den Brunnen und ertrinkt. Gerechtigkeit ist geschehen! Die Geißlein werden befreit, und alle sind happy. Happy End!
Die Moral von der Geschicht'?
Was lernen wir daraus? Erstens: Hört auf eure Mama! Sie weiß meistens, was gut für euch ist. Zweitens: Traut nicht jedem, der nett zu euch ist (auch wenn er eine weiche Stimme hat). Und drittens: Wenn ihr mal einen Wolf mit Steinen im Bauch seht, rennt! Aber mal ehrlich, die Geschichte ist doch ein bisschen übertrieben, oder? Im echten Leben würde der Wolf wahrscheinlich einfach nur die Pizza klauen. Aber hey, Märchen sind nun mal Märchen. Und sie erinnern uns daran, dass Vorsicht besser ist als Nachsicht. Und dass man seine Kinder nicht alleine lassen sollte, wenn ein Wolf in der Gegend rumschleicht.
Also, das nächste Mal, wenn du deinen Kindern einschärfst, die Tür nicht zu öffnen, denk an die sieben Geißlein. Vielleicht hilft es ja!
