Die Abenteuer Des Jungen Indiana Jones Bücher

Also, Leute, setzt euch mal, bestellt euch einen Kaffee (oder ein Bier, ich urteile nicht!), denn ich muss euch was erzählen. Wisst ihr, wer Indiana Jones ist? Klar, der Typ mit der Peitsche, dem Hut und der Phobie vor Schlangen. Aber wisst ihr auch, dass er mal ein kleiner, abenteuerlustiger Knirps war? Nein? Na, dann haltet euch fest!
Es gab nämlich eine ganze Reihe von Büchern, die die Abenteuer des jungen Indiana Jones behandelt haben. Richtig gelesen, BÜCHER! Nicht nur Filme und die geniale Serie, sondern auch Stapel von Papier, bedruckt mit den wildesten Geschichten. Stellt euch das mal vor: Indiana Jones, der als Teenager um die Welt jettet! Okay, vielleicht nicht jettet, eher so dampfer-tuckert oder Esel-reitet, aber trotzdem!
Der kleine Indy auf großer Fahrt
Die Bücher, die zwischen 1990 und 1992 veröffentlicht wurden, basierten natürlich auf der gleichnamigen TV-Serie. Das Ganze war ein cleverer Schachzug, um das Franchise noch mehr auszuschlachten. Und hey, ich beschwere mich nicht! Wer will denn nicht mehr Indiana Jones? Sogar Indiana Jones, der Pickel hat und awkward in Tanzstunden rumsteht?
Must Read
In diesen Büchern durfte der junge Indy (gespielt im TV von Sean Patrick Flanery und Corey Carrier) die Welt unsicher machen. Er traf historische Figuren, geriet in haarsträubende Situationen und lernte natürlich eine Menge über Geschichte. Ich wette, er konnte seinen Geschichtslehrer danach so richtig zur Weißglut bringen mit seinen Anekdoten. "Ja, Herr Müller, das stimmt zwar, aber als ich mit Teddy Roosevelt auf Safari war..."
Die Storys waren oft so übertrieben, dass sie schon wieder genial waren. Mal ehrlich, welcher Teenager trifft schon Sigmund Freud und diskutiert mit ihm über seine Neurosen? Welcher Jugendliche rettet eine Prinzessin vor fiesen Entführern in Ägypten? Oder kämpft Seite an Seite mit Pancho Villa in Mexiko? Also, außer Indiana Jones, wahrscheinlich keiner!

Von Pyramiden bis zum Weltkrieg
Die Bücher deckten eine riesige Zeitspanne ab, von Indys Kindheit bis zu seinen Teenagerjahren. Er reiste durch Europa, Afrika, Asien – quasi die komplette Weltkarte wurde abgeklappert. Manchmal dachte ich, der Junge hat mehr Flugmeilen als jeder Vielflieger-Kunde von Lufthansa heute. Und das, obwohl es damals noch nicht mal Flugzeuge so richtig gab!
Und was er alles erlebte! Mumien, Geheimbünde, Spione, Schatzsuchen... Das volle Programm! Manchmal fragte ich mich, wie der Junge das alles überlebt hat. Ich meine, ein normaler Teenager hätte nach so vielen Abenteuern wahrscheinlich einen Nervenzusammenbruch und würde sich nur noch von Pizza ernähren. Aber nicht Indy! Der putzte sich den Staub ab und stürzte sich ins nächste Abenteuer.

Besonders interessant war, dass die Bücher auch den Ersten Weltkrieg behandelten. Indy meldete sich freiwillig und erlebte die Schrecken des Krieges hautnah. Das war natürlich eine ernste Thematik, aber auch hier schafften es die Autoren, die Geschichten spannend und unterhaltsam zu erzählen. Und hey, wer kann schon von sich behaupten, im Schützengraben einen verschollenen Schatz gefunden zu haben?
Warum wir die Bücher lieben (sollten)
Okay, okay, ich gebe zu, die Bücher sind vielleicht nicht die höchste Literatur. Aber sie sind verdammt unterhaltsam! Sie sind wie ein actiongeladener Geschichtsunterricht, bei dem man auch noch lachen darf. Und sie zeigen uns, dass Abenteuer überall lauern, auch wenn man noch jung ist und vielleicht ein bisschen naiv.

Die Bücher haben auch einen gewissen Nostalgiefaktor. Sie erinnern an eine Zeit, als Abenteuer noch analog waren und man sich alles in seiner Fantasie ausmalen musste. Kein CGI, keine Special Effects, nur Papier und Tinte – und jede Menge Vorstellungskraft.
Also, wenn ihr mal wieder Lust auf ein bisschen Abenteuer habt, dann schnappt euch eins der Bücher vom jungen Indiana Jones. Lasst euch entführen in eine Welt voller Gefahren, Geheimnisse und jeder Menge Spaß. Und wer weiß, vielleicht entdeckt ihr ja auch den Abenteurer in euch selbst. Oder zumindest den Wunsch, mal wieder auf eine spannende Reise zu gehen. Ohne Schlangen, bitte!
Fazit: Die Bücher sind vielleicht nicht perfekt, aber sie sind verdammt gut! Und sie beweisen, dass auch ein junger Indiana Jones schon ein echter Held sein kann.
