Der Junge Im Gestreiften Pyjama Lesetagebuch Lösung
Emily Chen
Kennt ihr das, wenn man ein Buch liest und danach das Gefühl hat, die ganze Welt neu betrachten zu müssen? So ging es mir mit Der Junge im gestreiften Pyjama von John Boyne. Und dann kam das Lesetagebuch… Oh je!
Erinnern wir uns kurz an die Geschichte: Der junge Bruno, ein unbedarfter Junge, muss mit seiner Familie von Berlin in ein neues Haus ziehen – direkt neben ein Konzentrationslager. Er versteht die Welt nicht mehr! Und dann trifft er Schmuel, einen Jungen im gestreiften Pyjama, und eine ungewöhnliche Freundschaft entsteht.
Das Lesetagebuch. Der heilige Gral (oder eher der heilige Graus) für jeden Schüler. Plötzlich soll man nicht nur lesen, sondern auch noch alles analysieren! Warum hat Bruno das gesagt? Was hat er wohl wirklich gedacht? Was wollte der Autor uns damit sagen? Fragen über Fragen!
Ich erinnere mich noch gut an meine erste Reaktion: Panik! Was schreibe ich denn bloß? Soll ich superschlau klingen? Oder lieber ehrlich meine Gedanken aufschreiben? Ich entschied mich für eine Mischung aus beidem. Ein bisschen klugscheißen, ein bisschen ehrliche Verwirrung. Und was soll ich sagen, es hat funktioniert!
Das Lustige am Lesetagebuch ist, dass es einem plötzlich ganz neue Perspektiven auf das Buch eröffnet. Man fängt an, über Dinge nachzudenken, die man vorher gar nicht beachtet hat. Zum Beispiel: Wie naiv war Bruno eigentlich wirklich? Oder: Hat Schmuel eigentlich wirklich verstanden, in welcher Gefahr er schwebte?
Der Junge im gestreiften Pyjama - John Boyne (Buch) – jpc.de
Und dann die Charaktere! Bruno, der verwöhnte Sohn eines Nazi-Offiziers, der die Welt durch seine rosarote Brille sieht. Schmuel, der Junge im Pyjama, der trotz allem noch Hoffnung hat. Die beiden sind so unterschiedlich und doch so verbunden. Und das Lesetagebuch hilft einem, diese Unterschiede und Gemeinsamkeiten besser zu verstehen.
Ich erinnere mich an eine besonders knifflige Frage im Lesetagebuch: "Wie hätte die Geschichte anders verlaufen können?" Gute Frage! Hätte Bruno etwas ändern können? Hätte er Schmuel retten können? Ich saß stundenlang da und habe überlegt. Und dann kam mir die Idee: Vielleicht ist die Geschichte gerade deshalb so bewegend, weil sie so unausweichlich ist.
Lesetagebuch: Der Junge im gestreiften Pyjama. John Boyne
Die Lösung? Einfühlungsvermögen!
Gibt es die eine richtige Lösung für das Lesetagebuch? Wahrscheinlich nicht. Aber was mir geholfen hat, war, mich in die Charaktere hineinzuversetzen. Was würden sie denken? Wie würden sie handeln? Und vor allem: Was fühlen sie?
"Es gibt keine Zäune, die man nicht überwinden kann." - Ein Gedanke, der mir beim Schreiben des Lesetagebuchs oft durch den Kopf ging.
book der junge im gestreiften Pyjama john boyne | Vinted
Denn Der Junge im gestreiften Pyjama ist mehr als nur eine Geschichte über den Zweiten Weltkrieg. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Unschuld und die Grausamkeit des Krieges. Und das Lesetagebuch ist eine Einladung, über diese Themen nachzudenken und sich eine eigene Meinung zu bilden.
Also, wenn ihr das nächste Mal vor einem Lesetagebuch zu diesem Buch sitzt, keine Panik! Lasst eurer Kreativität freien Lauf, denkt über die Geschichte nach und schreibt eure Gedanken auf. Und vielleicht entdeckt ihr ja etwas Neues, das ihr vorher noch nicht gesehen habt.
Und wer weiß, vielleicht werdet ihr am Ende sogar Spaß daran haben!