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Der Gott Und Die Bajadere


Der Gott Und Die Bajadere

Okay, Leute, lasst uns ehrlich sein. Es gibt Opern, die sind einfach… okay. Und dann gibt es Der Gott und die Bajadere. Eine Oper, die, sagen wir mal, etwas...speziell ist.

Die Story: Kurz gesagt, ein bisschen verrückt

Ein indischer Gott, Mahadeva, verliebt sich in eine Tempeltänzerin, Bajadere. Überraschung! Er steigt auf die Erde herab (wie man das halt so macht, wenn man ein Gott ist). Er verspricht ihr ewige Liebe und einen Platz im Himmel. Dann... nun ja, dann wird’s kompliziert. Sie stirbt (Opernlogik!), und er muss beweisen, dass sie wirklich würdig für den Himmel ist. Spoiler-Alarm: Es gibt Hindernisse.

Unpopuläre Meinung Nr. 1: Die Musik ist... naja

Jetzt kommt’s. Ja, ich weiß, dass Richard Wagner sie geliebt hat. Aber ganz ehrlich? Verglichen mit anderen Opern der Zeit, finde ich Der Gott und die Bajadere musikalisch nicht gerade atemberaubend. Es gibt schöne Stellen, klar. Aber insgesamt? Eher Hintergrundmusik für einen Bollywood-Film der 50er-Jahre als ein Opern-Meisterwerk.

"Aber die Arie der Bajadere ist doch so ergreifend!"

Höre ich dich sagen. Ja, ja, schon gut. Sie ist… nett. Aber ich kenne ehrlich gesagt Leute, die ergreifendere Melodien unter der Dusche trällern.

Unpopuläre Meinung Nr. 2: Das Libretto? Autsch!

Die Geschichte selbst… Mann, oh Mann. Ein Gott, der sich in eine Sterbliche verliebt? Klingt bekannt, oder? Aber die Umsetzung? Etwas holprig. Es wirkt, als hätte jemand einen Groschenroman über Indien gelesen und dann in aller Eile eine Oper daraus gemacht. Die Charaktere sind flach, die Motivationen oft undurchsichtig. Ich meine, warum genau liebt Mahadeva diese Bajadere so abgöttisch? Weil sie tanzen kann? Ist das alles?

Der Gott und die Bajadere, D254 - Kindle edition by Franz Schubert
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Unpopuläre Meinung Nr. 3: Das Indien-Bild? Fragwürdig!

Und dann das Indien-Bild! Ohje. Wir sprechen hier von einer Oper, die im 19. Jahrhundert entstanden ist. Das heißt: Klischees, Klischees, Klischees. Alles ist exotisch, geheimnisvoll und ein bisschen… komisch. Ich stelle mir vor, wie sich Inder fühlen, wenn sie diese Oper sehen. Wahrscheinlich so, wie sich Bayern fühlen, wenn sie einen Hollywood-Film über das Oktoberfest sehen, in dem alle Lederhosen tragen und den ganzen Tag Brezeln essen.

Warum wir sie trotzdem (manchmal) mögen

Okay, okay, ich war jetzt ganz schön gemein. Aber warum wird Der Gott und die Bajadere trotzdem immer wieder gespielt? Nun, vielleicht wegen des Exotik-Bonus. Vielleicht, weil es eine relativ kurze Oper ist. Vielleicht, weil es einfach Spaß macht, sich darüber lustig zu machen. Und vielleicht, ganz vielleicht, weil es in all dem Kitsch und Klischee doch einen kleinen Funken Romantik gibt. Die Vorstellung eines Gottes, der bereit ist, alles für die Liebe zu opfern (auch wenn diese Liebe etwas... oberflächlich erscheint), hat ja doch etwas.

Der Gott und die Bajadere, D.254 (Schubert, Franz) - IMSLP
Der Gott und die Bajadere, D.254 (Schubert, Franz) - IMSLP

Also, das nächste Mal, wenn du Der Gott und die Bajadere siehst, erinnere dich daran: Es ist okay, sie nicht zu lieben. Es ist okay, sie ein bisschen albern zu finden. Und es ist absolut okay, währenddessen Popcorn zu essen.

Und hey, vielleicht bin ich ja auch einfach nur ein Kulturbanause. Wer weiß?

Goethe - Der Gott und die Bajadere Goethe - Der Gott und die Bajadere Erich Schütz: Der Gott und die Baiadere Indische Gott Mahadoeh und eine Bajadere, ein Devadasi oder Tänzer, die Der Gott und die Bajadere, D 254 – Schubert Song Texts Sammlung Online | Hamburger Kunsthalle Der Gott und die Bajadere Книга "Der Gott und die Bajadere, D.254" – купить книгу ISBN

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