Der Bär Der Ein Bär Bleiben Wollte

Kennt ihr das? Dieses Gefühl, wenn man eigentlich schon längst "erwachsen" sein sollte, aber tief im Inneren immer noch der Typ/die Typin von früher steckt? So ähnlich ging es dem Bären in "Der Bär, der ein Bär bleiben wollte". Nur, dass es bei ihm ums Überwintern ging, nicht um die Midlife-Crisis.
Stellt euch vor: Frühling! Alle Bären wachen auf, strecken sich, gähnen und verwandeln sich... in Menschen. Okay, bisschen überspitzt, aber sie fangen an, in Fabriken zu arbeiten, Häuser zu bauen, kurz: das volle Programm. Nur einer nicht: Unser Bär. Der sagt: "Nö, danke. Ich bin Bär. Ich bleib Bär."
Der Bär und der Alltagswahnsinn
Warum ich das so alltagsnah finde? Weil wir das doch alle kennen. Diese Erwartungen von außen. "Du müsstest aber...", "Du solltest mal...", "Wann heiratest du endlich?". Blabla. Und dann gibt's da diesen inneren Widerstand. Diese kleine Stimme, die sagt: "Ey, lass mich doch einfach ich selbst sein!"
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Der Bär will eben Bär sein. Er will Beeren futtern, im Fluss planschen und ein Nickerchen im Wald machen. Klingt eigentlich ganz verlockend, oder? Ich persönlich würde den Job in der Fabrik sofort gegen ein ausgedehntes Schläfchen tauschen.
Die anderen Bären (jetzt als Menschen) verstehen ihn natürlich nicht. "Was? Du willst dich nicht anpassen? Du willst nicht Teil der Gesellschaft sein? Bist du verrückt?"

Ist er verrückt? Vielleicht. Aber vielleicht ist er auch einfach nur ehrlich zu sich selbst. Er weiß, was ihn glücklich macht, und lässt sich nicht verbiegen. Ein bisschen wie die Leute, die ihren Job kündigen, um einen Food Truck aufzumachen oder eine Alpaka-Farm zu gründen. Respekt, sage ich da nur!
Bärige Lektionen fürs Leben
Was können wir also von diesem pelzigen Freund lernen? Eine ganze Menge!

- Sei ehrlich zu dir selbst. Was macht dich wirklich glücklich? Was sind deine Werte? Lass dir nicht von anderen einreden, was du sein oder tun sollst.
- Hab den Mut, anders zu sein. Es ist okay, nicht mit dem Strom zu schwimmen. Manchmal ist es sogar besser.
- Genieße die kleinen Dinge. Beeren essen, im Fluss planschen, ein Nickerchen im Wald machen... klingt doch perfekt, oder?
Klar, wir können uns nicht einfach in den Wald zurückziehen und den Rest unseres Lebens verschlafen (wobei...). Aber wir können uns daran erinnern, dass es wichtig ist, uns selbst treu zu bleiben und uns nicht von äußeren Erwartungen erdrücken zu lassen.
Ich zum Beispiel habe neulich einen Kurs für koreanische Küche gebucht, obwohl meine Freunde mich ausgelacht haben ("Du und Kochen?"). Aber hey, es macht mir Spaß! Und das ist doch das Wichtigste, oder?

Also, das nächste Mal, wenn euch jemand sagt, was ihr tun oder lassen sollt, denkt an den Bären. Den Bären, der ein Bär bleiben wollte. Und brummt einfach leise: "Ich mach das schon!" (Oder knurrt, je nach Laune).
Und wer weiß, vielleicht finden wir ja alle irgendwann unseren inneren Bären. Einen Bären, der uns daran erinnert, wer wir wirklich sind und was uns wichtig ist. In diesem Sinne: Bärige Grüße!
