Definitions Of The State

Also, hört mal zu, Leute, ich hab' da was. Wir sitzen hier gemütlich im Café, Cappuccino schlürfend, und plötzlich denk' ich mir: "Moment mal, was ist eigentlich dieser 'Staat', von dem alle reden?" Klingt erstmal total trocken, ich weiß, aber versprochen, wir machen's lustig!
Fangen wir ganz basic an. Was ist denn dieser ominöse Staat überhaupt? Im Prinzip ist das 'ne ziemlich komplizierte WG, nur dass du nicht einfach ausziehen kannst, wenn dir die Mitbewohner auf die Nerven gehen (und die Miete sowieso unbezahlbar ist!).
Definitionen, die keiner braucht (aber wir trotzdem durchgehen)
Okay, es gibt natürlich die super-ernsthaften Definitionen aus den Lehrbüchern. Irgendwas mit "dauerhafter politischer Organisation eines Volkes in einem abgegrenzten Gebiet, verbunden mit der Ausübung von Staatsgewalt". Puh! Klingt wie 'ne schlechte Science-Fiction-Story, oder?
Must Read
Aber mal ehrlich, wer merkt sich das schon? Viel besser ist doch die inoffizielle Definition: Der Staat ist die Organisation, die dir Steuern abknöpft und im Gegenzug versucht, Straßen zu bauen, die nicht sofort wieder Schlaglöcher haben. Versucht, wohlgemerkt!
Es gibt aber auch andere coole Ansätze. Der gute alte Max Weber, so 'n Soziologie-Guru, hat gesagt, der Staat ist die Institution, die das Monopol legitimer Gewaltausübung hat. Das heißt, nur der Staat darf dich (theoretisch) in den Knast stecken, wenn du Mist baust. Und selbst dann muss er's "legitim" machen. Stell dir vor, dein Nachbar sperrt dich einfach so in den Keller, weil du seine Gartenzwerge beleidigt hast! Das wäre dann nicht legitim.

Und dann gibt's noch die ganz zynischen Definitionen. Irgendwer hat mal gesagt, der Staat sei die organisierte Kriminalität, nur dass sie halt legal ist. Uiuiui! Aber wer würde so was denn schon sagen?
Die drei magischen Elemente des Staates
Egal welche Definition du jetzt am besten findest, im Grunde braucht jeder Staat drei Zutaten, wie beim Kuchenbacken: Staatsgebiet, Staatsvolk und Staatsgewalt.
Das Staatsgebiet: Das ist quasi die Spielfläche. Ein abgegrenztes Stück Land, mit Grenzen, die oft ziemlich willkürlich gezogen wurden (sorry, liebe Geographie-Nerds!). Stell dir vor, du spielst "Mensch ärgere dich nicht" und plötzlich sagt einer: "Ab jetzt gehört das rote Feld zu mir!" So ähnlich läuft das manchmal in der Weltgeschichte.

Das Staatsvolk: Das sind die Leute, die auf dieser Spielfläche wohnen und mehr oder weniger freiwillig mitspielen. Ob mit oder ohne Migrationshintergrund, mit oder ohne Gartenzwerge. Wichtig ist: sie sind Teil der WG. Und sie haben (hoffentlich) das Recht, mitzubestimmen, was in der WG so abgeht.
Die Staatsgewalt: Das ist die Macht, die in dieser WG das Sagen hat. Die Regierung, das Parlament, der Bundespräsident (oder wer auch immer gerade an der Macht ist). Die Staatsgewalt darf Gesetze erlassen, Steuern eintreiben und (im Idealfall) für Recht und Ordnung sorgen. Aber Vorsicht! Zu viel Staatsgewalt ist auch nicht gut. Sonst wird's schnell ungemütlich in der WG.

Warum das alles wichtig ist (obwohl es sich nicht so anfühlt)
Okay, ich geb's zu, das Thema ist nicht gerade der Brüller. Aber es ist wichtig zu verstehen, was der Staat eigentlich ist. Denn der Staat beeinflusst unser Leben jeden Tag, ob wir's merken oder nicht. Von den Steuern, die wir zahlen, bis zu den Gesetzen, an die wir uns halten müssen. Der Staat ist überall!
Wenn wir wissen, wie der Staat funktioniert, können wir ihn auch besser kontrollieren. Wir können wählen gehen, uns in Parteien engagieren, demonstrieren gehen oder einfach nur kritisch hinterfragen, was die da oben so treiben. Denn schließlich ist das unser Staat. Unsere WG. Und wir wollen ja auch, dass es uns allen gut geht, oder?
Also, das nächste Mal, wenn du wieder über irgendwelche Politiker schimpfst oder dich über Schlaglöcher ärgerst, denk daran: Das ist alles Teil des großen, komplizierten Spiels namens Staat. Und wir sind alle Spieler. Jetzt aber genug philosophiert! Wer zahlt die nächste Runde Cappuccino?
