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Das Schicksal Ist Ein Mieser Verräter Kapitel 1 Zusammenfassung


Das Schicksal Ist Ein Mieser Verräter Kapitel 1 Zusammenfassung

Okay, mal ehrlich, wer von uns hat sich nicht schon mal gefragt: "Warum immer ich?!" Ob's die verpasste Bahn ist, der Kaffee, der sich auf wundersame Weise über das weiße Hemd ergießt, oder einfach nur die Tatsache, dass immer die Schlange, in der man steht, am langsamsten vorwärts kommt – das Leben kann manchmal echt gemein sein. Und genau darum geht's im ersten Kapitel von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", nur eben in krass. Und mit Krebs.

Hazel Grace, die etwas andere Heldin

Stell dir vor, du bist ein Teenager. Das Leben sollte voller erster Küsse, peinlicher Tanzversuche und endloser WhatsApp-Chats sein. Aber Hazel Grace Lancaster, unsere Protagonistin, hat 'ne kleine... sagen wir mal... Herausforderung. Sie hat Krebs. Genauer gesagt, Lungenkrebs, der sich von ihren Lungen aus verbreitet hat. Autsch. Das ist so, als ob das Universum beschlossen hat: "Hey, du? Du bist jetzt mal dran, mit dem ganz großen Mist."

Ihre Eltern, die wahrscheinlich die liebsten (und überfürsorglichsten) Menschen überhaupt sind, schicken sie in eine Selbsthilfegruppe für krebskranke Jugendliche. Klingt super aufbauend, oder? Eher wie ein Ort, an dem die Hoffnung stirbt und die Langeweile blüht. Aber, Überraschung!, genau dort lernt Hazel Augustus Waters kennen.

Hazel ist ein bisschen wie ein grumpy Cat in Menschengestalt. Sie ist intelligent, sarkastisch und hat sich eigentlich schon damit abgefunden, dass ihr Leben eben nicht so lang sein wird. Stell dir vor, du bist bei einem Buffet und weißt, dass es gleich geschlossen wird. Du nimmst dir lieber gleich alles, was gut aussieht, anstatt zu hoffen, dass später noch was Besseres kommt. So ungefähr tickt Hazel.

Augustus, der Strahlemann mit dem Hang zur Metapher

Augustus, genannt Gus, ist das komplette Gegenteil. Er ist ein ehemaliger Basketballspieler (sein Bein musste amputiert werden), ein Charmeur erster Güte und ein Meister der philosophischen Betrachtungen. Er ist so positiv, dass man fast schon misstrauisch wird. Er ist wie die Sonne, die einem ins Gesicht scheint, obwohl es eigentlich regnen sollte. Man freut sich drüber, aber denkt sich gleichzeitig: "Irgendwas stimmt hier nicht."

Bücherblog ~ Dragonfly: Rezension ~ "Das Schicksal ist ein mieser
Bücherblog ~ Dragonfly: Rezension ~ "Das Schicksal ist ein mieser

Gus ist voll von großen Worten und noch größeren Gesten. Er will etwas bedeuten, Spuren hinterlassen. Er ist wie jemand, der unbedingt ein Meisterwerk malen will, aber nur Wachsmalstifte zur Verfügung hat. Die Absicht ist da, aber ob das Ergebnis überzeugt, ist 'ne andere Frage.

Der erste Funke

Das erste Kapitel dreht sich hauptsächlich um die Einführung der Charaktere und das Kennenlernen. Hazel ist skeptisch, Gus ist enthusiastisch, und zwischen den beiden knistert es leise. Es ist wie bei einem romantischen Film, bei dem man schon nach fünf Minuten weiß, dass die beiden am Ende zusammenkommen, aber man trotzdem gespannt zuschaut, wie sie sich aneinander annähern.

Das Schicksal ist ein mieser Verräter (Hörbuch-Download): John Green
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Gus ist fasziniert von Hazel und ihrer Art, mit dem Krebs umzugehen. Er findet sie nicht bemitleidenswert, sondern stark. Er sieht etwas Besonderes in ihr, etwas, das über ihre Krankheit hinausgeht. Hazel wiederum ist von Gus' Optimismus irritiert und gleichzeitig angezogen. Sie fragt sich, ob er wirklich so ist, wie er scheint, oder ob er nur eine Fassade aufbaut, um seine eigene Angst zu verbergen.

Am Ende des ersten Kapitels tauschen die beiden ihre Lieblingsbücher aus. Ein kleines, unscheinbares Detail, aber ein riesiger Schritt für ihre beginnende Beziehung. Es ist wie wenn man jemanden seinen Lieblingssong vorspielt – man öffnet sich ein Stück weit und zeigt etwas Persönliches. Und in Hazels und Gus' Fall ist es der Beginn einer Geschichte, die zwar traurig, aber auch wunderschön ist. Eine Geschichte, die uns daran erinnert, dass das Leben – auch wenn es ein mieser Verräter sein kann – trotzdem lebenswert ist. Und dass man manchmal einfach jemanden braucht, der einem die Hand hält, wenn der Kaffee mal wieder überläuft.

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