Das Ding Im Kopf Mein Leben Mit Kavernom

Na, du! Lass uns mal über was reden, was vielleicht ein bisschen komisch klingt, aber versprochen, am Ende grinsen wir beide: Kavernom. Hast du noch nie gehört? Keine Sorge, ich bis vor kurzem auch nicht! Stell dir vor, es ist wie... ein kleines, verworrenes Knäuel aus Blutgefäßen, das sich irgendwo im Kopf versteckt. Klingt erstmal nach einem Horrorfilm, ich weiß. Aber keine Panik, wir machen das jetzt mal gaaanz langsam.
Also, dieses "Ding im Kopf", wie ich es liebevoll nenne, ist ein Kavernom. Genauer gesagt, mein Kavernom. Es hat sich in meinem Gehirn eingenistet, ohne Miete zu zahlen, versteht sich. Frechheit! Aber Spaß beiseite, es ist eine gutartige Gefäßmissbildung. Das heißt, es ist kein Krebs und es versucht auch nicht, die Weltherrschaft an sich zu reißen (zumindest nicht, dass ich wüsste!).
Wie ich's rausgefunden habe? Tja, das ist eine lustige Geschichte. Ich hatte ein paar seltsame Symptome. Nichts Dramatisches, aber eben komisch. So wie, wenn man denkt, man hat sein Handy in der Hand, aber es liegt in Wahrheit auf dem Küchentisch. Nur eben... im Kopf. Also bin ich zum Arzt, und der hat mich zum MRT geschickt. Und schwupps, da war es! Mein kleiner Untermieter.
Must Read
Die Diagnose war erstmal ein Schock. Klar. Aber dann habe ich mich informiert. Habe gegoogelt (vorsichtig, natürlich! Nicht alles, was Google sagt, stimmt!). Und habe herausgefunden, dass viele Leute mit Kavernom gut leben können. Einige haben nie Probleme, andere brauchen vielleicht irgendwann eine Behandlung.
Was macht so ein Kavernom überhaupt?
Gute Frage! Manchmal, ganz selten, kann so ein Knäuel platzen. Klingt unschön, ist es auch. Das kann zu einem kleinen Bluterguss im Gehirn führen. Und das kann wiederum Symptome verursachen. Von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu... naja, schlimmeren Sachen. Aber, und das ist ein großes ABER: die Wahrscheinlichkeit dafür ist oft gering.

Meine Symptome? Ich hatte (und habe manchmal noch) komische Zuckungen im Bein. So als ob da eine kleine Disco stattfindet. Und manchmal ist mein Gleichgewicht nicht das beste. Aber hey, wer ist schon perfekt, oder? Ich tanze einfach öfter, dann fällt's nicht so auf! 😉
Was ich dagegen mache? Ich gehe regelmäßig zum Arzt. Lasse mich untersuchen. Und versuche, positiv zu bleiben. Denn Stress ist Gift für so ein kleines Kavernom. Also Yoga, Meditation, Schokolade... alles, was Spaß macht und die Nerven beruhigt!
Kavernom und das Leben: Eine Romanze in 3 Akten
Okay, "Romanze" ist vielleicht übertrieben. Eher eine Zweckgemeinschaft. Ich habe gelernt, mit meinem Kavernom zu leben. Es ist ein Teil von mir. Ein etwas komischer, aber eben ein Teil.

Was ich gelernt habe? Das Leben ist zu kurz, um sich über Dinge aufzuregen, die man nicht ändern kann. Und das man sich lieber zweimal überlegen sollte, ob man wirklich jeden Streit gewinnen muss. Entspannung ist das A und O!
Außerdem habe ich gelernt, auf meinen Körper zu hören. Wenn ich müde bin, ruhe ich mich aus. Wenn ich Kopfschmerzen habe, nehme ich eine Tablette. Und wenn ich das Gefühl habe, etwas stimmt nicht, gehe ich zum Arzt.

Und das Wichtigste: Ich habe gelernt, dankbar zu sein. Dankbar für jeden Tag, den ich gesund und glücklich erlebe. Und dankbar für die Unterstützung meiner Familie und Freunde. Denn ohne die wäre das alles nur halb so lustig (oder erträglich!).
Also, falls du jetzt denkst: "Oh mein Gott, das ist ja schrecklich!", dann lass dir gesagt sein: Ist es nicht! Es ist eine Herausforderung, ja. Aber es ist auch eine Chance. Eine Chance, das Leben bewusster zu leben. Eine Chance, dankbarer zu sein. Und eine Chance, zu zeigen, wie stark man wirklich ist.
Und hey, wer weiß, vielleicht ist mein Kavernom ja auch mein persönlicher Glücksbringer! Wer weiß, was noch alles passiert! Die Hauptsache ist doch, dass wir lachen. Und dass wir das Leben genießen. Mit oder ohne "Ding im Kopf". 😉
