Darf Man In Der Probezeit Alkohol Trinken

Die Probezeit und das prickelnde Problem: Darf's ein Schlückchen sein?
Ach, die Probezeit! Eine Zeit des Hoffens und Bangens, des Kaffeetrinkens und Zähne Zusammenbeißens. Man will einen guten Eindruck machen, sich von der Schokoladenseite zeigen und bloß nicht anecken. Da stellt sich manch einer die brennende Frage: Darf ich in der Probezeit Alkohol trinken?
Die Antwort ist – wie so oft im Leben – ein klares: "Es kommt darauf an!" Stell dir vor, du bist ein frischer Azubi in einer Brauerei. Würdest du deinem Chef weismachen, dass du strenger Antialkoholiker bist? Eher unwahrscheinlich! Aber lass uns das Ganze mal etwas genauer unter die Lupe nehmen, mit einem Augenzwinkern versteht sich.
Der feuchtfröhliche Firmenausflug
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Stell dir vor, du bist auf einem Firmenausflug. Das Bier fließt in Strömen, die Stimmung ist ausgelassen und dein Chef erzählt Witze, die eigentlich nur er versteht. Was tust du? Ein freundliches "Nein danke, ich trinke keinen Alkohol" kann schnell als Spaßbremse interpretiert werden. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Ein kleines Bier oder ein Glas Wein kann die Stimmung auflockern und zeigen, dass du teamfähig bist. Aber Vorsicht: Bleib bei einem oder zwei Gläsern. Du willst ja nicht, dass dein Chef dich am nächsten Morgen mit einem dicken Kopf im Büro vorfindet. Und erst recht nicht, wenn du ihm unter Alkoholeinfluss von deiner geheimen Karaoke-Leidenschaft erzählt hast!
"Weniger ist mehr", lautet die Devise.
Die sensible Stellschraube des Berufs

Natürlich spielt auch dein Beruf eine Rolle. Bist du Pilot oder Busfahrer, dann ist die Sache klar: Alkohol am Arbeitsplatz oder kurz davor ist tabu! Hier gibt es keine Diskussion. Aber was ist mit dem Marketing-Manager, der nach Feierabend ein Glas Wein trinkt? Oder die Social-Media-Expertin, die am Wochenende mit Freunden auf den neuen Job anstößt? Solange es nicht übertrieben wird und deine Arbeitsleistung nicht darunter leidet, ist das in der Regel kein Problem.
Die private Party und das böse Erwachen
Und was ist mit privaten Partys? Dürfen deine Kollegen und dein Chef dich jemals mit einem Cocktail in der Hand sehen? Ja, natürlich! Du bist ja schließlich ein Mensch mit einem Privatleben. Aber auch hier gilt: Achte darauf, wie du dich präsentierst. Fotos auf Social Media können schnell ein falsches Bild vermitteln. Ein harmloses Bild von dir mit einem Cocktail in der Hand ist in Ordnung, aber eine komplette Party-Eskapade auf Instagram zu posten, ist vielleicht keine so gute Idee. Denk daran: Dein Chef könnte mitlesen. Und niemand will den Ruf als Party-Animal weg haben, bevor die Probezeit überhaupt vorbei ist.

Die Kunst der Selbstbeherrschung
Letztendlich geht es um Selbstbeherrschung und Augenmaß. Alkohol ist ein Genussmittel, das man in Maßen genießen kann. In der Probezeit solltest du aber besonders vorsichtig sein. Beobachte deine Kollegen und deinen Chef, wie sie mit dem Thema Alkohol umgehen. Passe dich an und vermeide es, negativ aufzufallen. Lieber ein bisschen zurückhaltender sein, als am Ende den Job zu verlieren, weil man es übertrieben hat.

Ein kleiner Tipp zum Schluss
Wenn du dir unsicher bist, frag einfach nach! Sprich mit deinem Vorgesetzten oder einem erfahrenen Kollegen über das Thema. Das zeigt, dass du dir Gedanken machst und verantwortungsbewusst bist. Und das ist doch schon mal ein guter Eindruck, oder?
Also, prost! Aber mit Bedacht, denn die Probezeit ist schließlich kein Ponyhof, sondern der holprige Weg zu einer hoffentlich langen und erfolgreichen Karriere! Und wer weiß, vielleicht kannst du dann eines Tages mit deinem Team auf den bestandenen Aufstieg anstoßen – ganz ohne schlechtes Gewissen.
