Darf Ein Hausarzt Btm Rezepte Ausstellen

Stellt euch vor, ihr habt Zahnschmerzen. So richtig fiese, pochende Zahnschmerzen, die euch nachts nicht schlafen lassen und euch tagsüber wie einen Zombie durch die Gegend schleichen lassen. Was macht man da? Richtig, man rennt zum Zahnarzt. Aber was, wenn die Schmerzen so unerträglich sind, dass Ibuprofen und Co. einfach nicht mehr helfen? Dann kommt vielleicht der Moment, in dem man sich fragt: "Könnte mir mein Hausarzt da nicht vielleicht was Stärkeres verschreiben?"
Die Antwort ist: Jein. Es ist ein bisschen wie mit dem Führerschein für einen Panzer – theoretisch möglich, aber eben nicht die Regel. Denn das Thema BtM-Rezepte (Betäubungsmittelrezepte) ist in Deutschland eine Wissenschaft für sich. Und mittendrin die Frage: Darf ein Hausarzt, der liebe Doktor Meier von nebenan, der euch sonst bei Erkältungen und kleinen Wehwehchen betreut, solche Rezepte ausstellen?
Grundsätzlich gilt: Ja, ein Hausarzt darf BtM-Rezepte ausstellen. Aber, und jetzt kommt das große ABER, er muss dafür eine spezielle Genehmigung von der zuständigen Behörde haben. Das ist kein Spaziergang, sondern eher ein Marathonlauf durch den Behörden-Dschungel. Der Arzt muss nachweisen, dass er die notwendige Sachkunde besitzt, also genau weiß, welche Betäubungsmittel es gibt, wie sie wirken und wie man sie verantwortungsvoll einsetzt. Das ist so, als müsste er beweisen, dass er ein Jedi-Meister der Schmerztherapie ist.
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Und warum das Ganze? Weil es sich bei Betäubungsmitteln eben um Substanzen handelt, die nicht nur Schmerzen lindern, sondern auch süchtig machen können. Deshalb ist der Staat hier besonders vorsichtig und will sicherstellen, dass nur Ärzte diese Medikamente verschreiben, die wirklich Ahnung von der Materie haben und verantwortungsvoll damit umgehen. Stell dir vor, jeder Bäcker könnte einfach so Morphium verschreiben – das wäre ein Chaos!
Manchmal fühlt es sich an, als würde man in einem Krimi mitspielen. Denn auch die Rezepte selbst sind kleine Kunstwerke der Fälschungssicherheit. Sie sind nummeriert, haben spezielle Aufdrucke und müssen ganz bestimmte Angaben enthalten. Wenn da nur ein Komma falsch sitzt, kann der Apotheker das Rezept ablehnen. Und das ist auch gut so, denn schließlich will man verhindern, dass irgendwelche Bösewichte gefälschte BtM-Rezepte in Umlauf bringen.

Jetzt könnte man meinen, dass es für Patienten schwierig ist, an solche Medikamente zu kommen. Aber keine Sorge, das ist nicht der Fall. Wenn ein Hausarzt keine BtM-Rezepte ausstellen darf, kann er euch immer noch an einen Spezialisten überweisen, zum Beispiel an einen Schmerztherapeuten oder einen Neurologen. Die sind dann sozusagen die "Profis" in Sachen Schmerzbekämpfung und dürfen in der Regel BtM-Rezepte ausstellen.
Es ist also ein bisschen wie bei der Fußball-Weltmeisterschaft. Der Hausarzt ist euer Trainer, der euch fit macht für den Alltag. Aber wenn es um die ganz harten Fälle geht, dann schickt er euch zum Spezialisten, der euch dann mit den richtigen "Waffen" ausstattet, um den Schmerz zu besiegen. Und am Ende ist es das Wichtigste, dass ihr euch gut behandelt fühlt und eure Schmerzen gelindert werden.

Was tun, wenn's wirklich weh tut?
Also, was lernen wir daraus? Wenn ihr starke Schmerzen habt, die mit normalen Schmerzmitteln nicht in den Griff zu bekommen sind, dann sprecht mit eurem Hausarzt. Er kann euch beraten, welche Möglichkeiten es gibt und euch gegebenenfalls an einen Spezialisten überweisen. Und vergesst nicht: Schmerztherapie ist ein Marathon, kein Sprint. Es braucht Zeit und Geduld, bis man die richtige Behandlung gefunden hat. Aber es lohnt sich, denn ein Leben ohne Schmerzen ist einfach lebenswerter!
Denkt daran: Es ist keine Schande, Schmerzen zu haben und sich Hilfe zu suchen. Im Gegenteil, es ist ein Zeichen von Stärke. Also, traut euch, sprecht mit eurem Arzt und lasst euch helfen. Und wer weiß, vielleicht erlebt ihr ja auch die ein oder andere lustige Anekdote im Zusammenhang mit BtM-Rezepten – wer weiß, vielleicht muss euer Hausarzt ja auch erst mal den Jedi-Meister-Test bestehen.

Und falls ihr euch jetzt fragt, ob euer Hausarzt Dr. Meier denn nun BtM-Rezepte ausstellen darf, dann fragt ihn doch einfach! Vielleicht überrascht er euch ja mit seinem Jedi-Meister-Diplom. Oder er verweist euch an seinen Kollegen Dr. Schmerzheld, der euch dann mit offenen Armen empfängt. Hauptsache, ihr werdet euren Schmerz los!
"Ein guter Arzt hört nicht nur zu, er versteht auch den Schmerz des Patienten." - Ein weiser Spruch
