Charlie The Perks Of Being A Wallflower

Kennst du das Gefühl, wenn du auf einer Party bist und dich so fühlst, als wärst du unsichtbar? So richtig, als ob du eine Zimmerpflanze wärst, die halt da steht und Photosynthese betreibt, während alle anderen "YOLO!" schreien und Limbo tanzen? Genau so ungefähr geht's Charlie im Film "The Perks of Being a Wallflower" – nur dass er sich das nicht nur auf Partys, sondern irgendwie die ganze Zeit fühlt.
Charlie, unser Held, ist ein bisschen wie der Typ, der immer vergisst, seinen Regenschirm mitzunehmen, obwohl die Wolken schon schreien: "Gleich knallt's!" Er ist lieb, intelligent und verdammt sensibel. Aber das macht ihn auch zu einem kleinen Außenseiter, einem "Wallflower" eben – einer, der an der Wand steht und zusieht, anstatt mitzumachen.
Erinnerst du dich an deine erste Highschool-Zeit? Diese Angst, dich zu blamieren, die Suche nach Freunden, die sich genauso komisch fühlen wie du selbst? Bei Charlie ist das alles noch mal 'ne Nummer krasser. Er hat mit Verlust und psychischen Problemen zu kämpfen, was das Ganze nicht gerade einfacher macht.
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Freunde Finden: Die Kunst des "Ich bin auch komisch!"
Aber keine Sorge, die Geschichte ist nicht nur traurig. Charlie findet zum Glück zwei wundervolle Freunde: Sam und Patrick. Die beiden sind so cool, dass sie fast schon weh tun. Sam ist wunderschön, selbstbewusst und irgendwie auch ein bisschen kaputt – wie ein Porzellanpuppe, die ein paar Risse hat, aber dadurch nur noch interessanter wirkt. Und Patrick ist der Typ, der immer einen blöden Spruch auf Lager hat, aber im Grunde ein Herz aus Gold besitzt. Er ist quasi der Klassenclown mit Tiefgang.
Diese Freundschaft ist wie ein warmer Kakao an einem kalten Wintertag. Sie geben Charlie das Gefühl, dazuzugehören, ihm den Mut, sich zu öffnen und seine eigenen Stärken zu entdecken. Manchmal ist es ja so: Die Freunde, die man findet, sind die Familie, die man sich aussucht. Und Charlies Familie ist ziemlich awesome.

Das Leben ist wie eine Kassette: Es gibt immer eine B-Seite
Der Film spielt in den 90ern, also lange bevor Spotify und Co. unser Leben übernommen haben. Musik spielt eine riesige Rolle. Charlie, Sam und Patrick tauschen Kassetten aus, hören Songs von The Smiths, David Bowie und Co. Das ist wie ein Soundtrack zu ihrem Leben, eine Art, ihre Gefühle auszudrücken, ohne viele Worte zu verlieren. Musik verbindet! Kennst du das, wenn du ein bestimmtes Lied hörst und sofort an eine bestimmte Person oder Situation denkst? Genau das passiert hier.
Aber das Leben ist natürlich nicht nur Musik und gute Freunde. Charlie muss sich seinen Dämonen stellen. Er muss lernen, mit seiner Vergangenheit umzugehen und sich seinen Ängsten zu stellen. Das ist wie der Moment, wenn du endlich den Mut hast, aufzustehen und deine Meinung zu sagen, obwohl du eigentlich am liebsten im Boden versinken würdest.

Warum "The Perks of Being a Wallflower" so berührt
Dieser Film ist so authentisch und ehrlich, dass er einfach unter die Haut geht. Er zeigt, dass es okay ist, anders zu sein, dass es okay ist, sich mal schlecht zu fühlen, und dass es okay ist, Hilfe anzunehmen. Er erinnert uns daran, dass wir alle unsere Päckchen zu tragen haben, aber dass wir nicht allein damit sind.
Am Ende ist "The Perks of Being a Wallflower" eine Ode an die Freundschaft, die Selbstfindung und die Akzeptanz. Und eine Erinnerung daran, dass auch die "Wallflowers" ihre ganz eigenen, besonderen Qualitäten haben. Vielleicht sind sie nicht die Lautesten auf der Party, aber sie sind oft die, die am genauesten hinsehen und die tiefsten Gedanken haben. Und wer weiß, vielleicht tanzen sie ja irgendwann auch mal Limbo – mit einem Lächeln auf den Lippen.
Also, wenn du mal wieder das Gefühl hast, eine Zimmerpflanze auf einer Party zu sein, denk an Charlie. Und erinnere dich daran, dass du nicht allein bist. Es gibt immer Menschen, die dich so akzeptieren, wie du bist – mit all deinen Ecken und Kanten. Und vielleicht findest du ja sogar deine eigene Sam und deinen eigenen Patrick. Die Welt ist voll von ihnen, man muss sie nur finden!
